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Inlandsflüge in Madagaskar

Inlandsflüge sind während einer Madagaskar-Reise oftmals notwendig.

Die Insel ist groß, die Straßen meist schlecht ausgebaut und die Zeit der Reisenden begrenzt.

Auf Madagaskar gibt es mehr als 50 Flughäfen bzw. Landebahnen und damit eines der dichtesten Flugnetze für Inlandsflüge der Welt. Möchte man meinen. Dabei sind die Verbindungen der einzigen operierenden Fluglinie Tsaradia leider um einiges eingeschränkter als es die Karten vermuten lassen. Als Reisender sollten Sie Inlandsflüge gut planen und sich einiger Risiken bewusst sein.

Anbei einige Hinweise zu Inlandsflügen in Madagaskar:

  • Ein Großteil der Inlandsflüge verläuft über Antananarivo (TNR). Die Hauptstadt sitzt wie eine Spinne in Ihrem Netz im Zentrum der Flugverbindungen in Madagaskar. Oft ist es so, dass Inlandsflüge, die über TNR verlaufen eine Nacht in Antananarivo stehen und erst am nächsten Morgen weiterfliegen.
  • Daneben gibt es zunehmend Flüge, die quasi eine Rundtour machen und beispielsweise drei Orte nacheinander anfliegen.
  • Ein einfacher Inlandsflug kostet bei Buchung vor Ort regulär zwischen 250 und 350 Euro (Stand Januar 2020).
    Inlandsflüge in Madagaskar: Streckennetz Tsaradia

    Foto: © Tsaradia

  • Die Tsaradia, eine Tochtergesellschaft der Air Madagascar, ändert Flugdaten oftmals sehr kurzfristig und nicht selten geschieht dies ohne Weitergabe von Informationen an die Fluggäste. Flugverschiebungen und –ausfälle sind leider an der Tagesordnung. Reisende sollten sich regelmäßig und bis kurz vor dem Flug informieren, ob der Flug wie geplant stattfindet.
  • Buchungen sollten rechtzeitig erfolgen und immer rückbestätigt werden – ohne eine Rückbestätigung bei Tsaradia können die Tickets verfallen.
  • Bitte beachten Sie: Während Sie bei Langstreckenflügen mit Air France 2×23 kg pro Person mitnehmen können, dürfen Sie bei Inlandsflügen mit Tsardia lediglich 1 Gepäckstück mit maximal 20 kg und 1 Handgepäckstück mit max. 5 kg transportieren! Bedenken Sie dies bei Ihrer Reiseplanung.

Buchen Sie Flüge nicht ‘im Internet’ bei einem Broker oder mit sofortiger Kreditkartenbezahlung, sondern dort, wo Sie einen Ansprechpartner haben. Dies kann entweder direkt bei Tsaradia sein oder zum Beispiel auch bei PRIORI:

  • Wir haben unser Büro und unsere Mitarbeiter direkt vor Ort und verfolgen die über uns gebuchten Flüge intensiv.
  • Wir nehmen die Rückbestätigung für Sie vor und informieren Sie aktuell und direkt über Flugverschiebungen.
  • Wenn Sie die Langstreckenflüge mit PRIORI buchen, können Sie jederzeit Gepäck und Wertsachen in unserem Büro in Antananarivo zwischenlagern. Natürlich erhalten Sie dafür von uns eine Quittung. Dies macht oft Sinn, wenn Sie mehr Gepäck mit nach Madagaskar gebracht haben, als Sie bei Inlandsflügen transportieren dürfen.

Flugplan der Tsaradia

Um Ihnen einen groben Überblick über die vorhandenen regionalen Flugverbindungen in Madagaskar zu geben, haben wir Ihnen den jeweiligen Flugplan (Stand Januar 2020) der Tsaradia für Flüge ab/bis Antananarivo zusammengestellt. Diese stehen Ihnen als PDF-Datei zum Download und zum Ausdrucken zur Verfügung:

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen!

Madagaskars Naturparks – eine Übersicht

Von Madagaskars Naturparks gibt es insgesamt 47 offizielle Parks, die von der madagassischen Organisation ANGAP verwaltet werden

ANGAP steht für l’Association Nationale pour la Gestion des Aires ProtégéesEs werden dabei vier verschiedene Kategorien an Naturparks unterschieden:

15 Nationalparks

  • Diese Schutzgebiete sind  für Besucher geöffnet. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Nationalpark. Die Hälfte des Preises wird für die Finanzierung von Schutzaktivitäten sowie Mikroprojekten verwendet. Dabei sind die Erwartungen der lokalen Bevölkerung mit den Zielsetzungen zur Erhaltung der geschützten Gebiete jeweils verbunden.
  • Der Besuch der Nationalparks ist nur mit einem offiziellen Führer gestattet.  Dieser wird jeweils direkt vor Ort gebucht und ebenso direkt bezahlt. Preislisten hängen an den Nationalparkbüros aus. Auch PRIORI kann Ihnen die aktuellen Preise nennen.

23 Spezialreservate

  • Diese Reservate dienen dem Schutz bedrohter Tier- sowie Pflanzenarten.
  • Sie können teilweise besichtigt werden.

9 Integrale Schutzgebiete

  • Diese Biotop-Areale stehen unter sehr strengem Umweltschutz und sollen unberührt bleiben.
  • Sie sind nicht zugänglich für Reisende.

Daneben gibt es inzwischen neue Kategorien von Schutzgebieten (zum Beispiel Wiederaufforstungsgebiete, geschützte Waldgebiete, etc.) und auch zahlreiche privat initiierte Parks, die zur Besichtigung von Touristen geöffnet sind.

Unterwegs in den Naturparks

  • In den Naturparks ist man immer zu Fuß unterwegs. In jedem der Gebiete gibt es mehrere Wanderwege mit unterschiedlicher Dauer sowie Schwierigkeitsgrad.
  • Der obligatorische lokale Parkführer kennt die Pfade, die Tiere sowie Pflanzen, wie seine Westentasche. Meistens beherrscht er die französische sowie oft auch ein bisschen der englischen Sprache. Bei einer Reservierung im Voraus ist es ebenfalls häufig möglich einen Parkführer mit Deutschkenntnissen zu buchen.
  • In allen Naturparks in Madagaskar wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Daneben zahlt man eine Gebühr für den lokalen Guide. Diese Gebühren sind festgesetzt und hängen am Eingang des jeweiligen Parks aus. Die Eintrittspreise der Parks variieren je nach Größe sowie Beliebtheit. Ein Teil des Geldes fließt in Umweltschutzaktivitäten durch die Nationalparkverwaltung sowie in Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der Region.

Oder Sie fragen einfach uns von PRIORI. Wir wissen, wie die genauen Eintrittspreise momentan sind, welche Nationalparks und Schutzgebiete auf Ihrer Reiseroute liegen und welche sich am besten mit Ihrer Tour und Ihren Interessen verbinden lassen. Wir helfen gerne weiter, können Reservierungen vornehmen und haben zahlreiche Tourenvorschläge und Hinweise parat.

Streetfood in Antsirabe

Essensstände, Schnellimbiss und Hotely à la malagasy – Streetfood in Antsirabe im Hochland von Madagaskar

Die Taxi Brousse Station in Antsirabe ist ein geschäftiger Ort. Hier, fast in der Mitte Madagaskars, kommen und gehen Leute, Waren werden geladen, transportiert, entladen. Das gibt Hunger.

Streetfood in Antsirabe

Streetfood in Antsirabe

Streetfood in Antsirabe: Mehrere Stände verkaufen Essen, bereiten es gleich vor Ort zu. Die Essensbuden werden in ganz Madagaskar Hotely genannt und sind eine Art Schnellimbiss. In Blechbecken liegen bereits gekochte Spaghetti, Composé (russischer Salat), geraffelter Karottensalat und Teigwaren bereit. Serviert werden auch Fruchtsäfte, aber keine Softdrinks in Flaschen.

Nebenan sitzt einer der Männer auf einem alten Ölkanister und brät Mofo anana. Dies ist eine Spezialität der Region Antsirabe.

Grundzutaten sind Andrano, übersetzt bedeutet dies ‘Wassergemüse’, also kresseartige wasserliebende Pflanzen.

Sie werden kleingeschnitten, dann zusammen mit Salz, Mehl sowie gehackten Tomaten in einer Ölpfanne frittiert. Es wird kein Ei dazu gegeben. Aus der Masse entsteht nach kurzer Frittierzeit eine Art Gemüsebrot oder Gemüsetätschli, handtellergross, vegetarisch und sogar vegan. Die frittierten Stücke werden – wie Brot – aus der Hand gegessen.

Dieses Hotely ist das grösste am Platz. Im Familienbetrieb arbeiten acht Personen, die sich als gut eingespieltes Team nicht untereinander absprechen müssen. Der Vater hackt Frischfleisch klein, daneben wäscht der jüngste Sohn Geschirr. Die Mutter schöpft Essen. Sie verwaltet auch das Geld. Söhne oder Brüder kümmern sich um das Herbeischaffen von Wasser, denn das Restaurant hat keine Wasserversorgung. Derweil kommen Bauern und bieten Frischsalat, Kartoffeln, Mais an. Ebenso lebende Hühner.

Die Hochlandregion um Antsirabe ist bekannt für ihre Salate sowie für ihr Gemüse, die auf den fruchtbaren Vulkanböden gedeihen. Zudem gelten die Bauern der Vakinankaratra-Region als sehr arbeitssam. Die Karotten von Antsirabe sind in ganz Madagaskar begehrt. Äpfel gedeihen sogar nur gerade hier.

Das Hotely ist eine einfache Bretterbude mit Wänden aus Plane sowie Wellblechdach. Der Boden ist nicht betoniert.

Die Nahrungsmittel sind auf einer Theke aufgereiht. Davor bildet ein langes Brett die einzige Sitzgelegenheit für Kunden. Aber Essen ist in Madagaskar oft einfach eine Notwendigkeit, für die man sich wenige Zeit nimmt. So kommen und gehen die Gäste wie Bienen.

Derweil brät der Mann in aller Gelassenheit seine Mofo anana und trägt sie heiss gebraten hinüber zum Glaskasten. Sie bleiben nicht lange liegen. Die schmackhaften Gemüsebrote aus Antsirabe sind begehrt.

In unserem Buch ‘Madagaskar. PRIORI, Kultur und Kulinarik’ beleuchten wir die Gastronomie Madagaskars. Das 2019 erschienene und 150 Seiten starke Buch ist erhältlich direkt bei PRIORI im Madagaskarhaus Basel.

Zyklon Madagaskar: Regen

Zyklon Madagaskar

Der Zyklon Enawo durchquerte Madagaskar vom 7. bis 9. März und brauchte im Vor- und Nachfeld schwere Regenfälle.

Die Zusammenfassung des Ereignisses und des Zyklonweges durch Madagaskar findet sich auf
http://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/20170313_TC_ENAWO_v1.pdf

Ebenso sind aktualisierte Angaben zu finden auf
http://reliefweb.int/country/mdg

Wir von der PRIORI halten uns natürlich zu jedem Zeitpunkt über die Geschehnisse in Madagaskar informiert dank unserer Präsenz vor Ort.

Wer Fragen zu seinen Reiseplänen nach Madagaskar hat, kann sich selbstverständlich an uns wenden. 0041 61 332 19 27 (für Fragen von ausserhalb der Schweiz). Für Telefonate aus der Schweiz 061 332 19 27

Madagaskarhaus PRIORI, Basel

Zyklon Madagaskar : Regen Hochland

Zyklon Madagaskar : Hochland Regen

Madagaskars duftender Nordosten – Region SAVA

Region SAVA: Madagaskar Reisen Vanille PRIORIDas Markenzeichen der Region SAVA im Nordosten Madagaskars ist die weltweit bekannte Madagaskar-Bourbon-Vanille. Die edlen Schoten werden hier angebaut, geerntet, getrocknet sowie zum Export vorbereitet. Zeitweise wird hier die Hälfte der weltweiten Vanille produziert. Ihr Duft liegt hier in der Luft, egal wohin man geht. In den Monaten Juni bis August werden die Schoten geerntet und getrocknet. Dann bietet sich Reisenden ein interessantes Schauspiel.

Die Region SAVA hat aber viel mehr als Vanille zu bieten.

Region SAVA: Madagaskar Nationalpark Marojejy SAVA Norden PRIORI ReisenWenig bekannt ist das Bergmassiv des Marojejy im gleichnamigen Nationalpark, der zwischen Sambava sowie dem Bergort Andapa liegt. Das schroffgebirgige Gebiet in Meeresnähe gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Die Bergkette steigt bis auf 2130 Meter an und zeigt ganz unterschiedliche Vegetationen, mit zahlreichen Reptilien, Amphibien, Vögeln sowie 12 Lemurenarten. Von den Anhöhen bieten sich atemberaubende Ausblicke aus dem tropischen Grün zum Indischen Ozean.

SAVA ist durchzogen von kleinen Weilern, aus Palmwedeln gebauten Hütten, Bananenhainen sowie Kokospalmen. Ein enges Netz aus verschlungenen Fusspfaden, Wasserläufen sowie Reisfeldern schlängelt sich durch die reizvolle und fruchtbare Landschaft und zeigt sich in verschiedenen Grüntönen.

Region SAVA: Madagaskar SAVA Strand Sambava PRIORI ReisenAn der Küste der „Vanille-Region“ liegen zahlreiche weiße Sandstrände. Auch Taucher und Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Besonders die Strände von Sambava und Vohémar sind für Badetage geeignet, in Antalaha ist die Brandung zu stark und macht das Schwimmen gefährlich. An der gesamten Ostküste der Region zeigt sich morgentlich die orangefarbene Sonne am Horizont des rauschenden Meers.

Die Orte der Region SAVA

Die kleinen Städte Sambava, Antalaha, Vohémar sowie Andapa, deren Anfangsbuchstaben den Namen der Region SAVA bilden, sind madagassische Kleinstädte voller Farben und Gerüche. Vor allem die Orte Sambava und Antalaha gelten als Zentren der Vanille. Zahlreiche Betriebe haben sich dort auf die Trocknung sowie Verarbeitung der wertvollen Schoten spezialisiert.

Der Küstenort Vohemar (madagassisch Iharana) ist der nördlichste Ort, mit einem kleinen Hafen. Der Andranotsara-See mit seinen heiligen Krokodilen liegt etwa 7 Kilometer südlich des Ortes und bietet sich für Tagesausflüge an.

Knapp 200 Kilometer südlich von Vohemar liegt die Stadt Sambava. Drei Flüsse münden hier in den Indischen Ozean. Sehenswert ist der dienstags stattfindende Markt und die schönen Strände.

Fährt man von Sambava der Küste entlang weiter Richtung Süden gelangt man nach etwa 80 Kilometern nach Antalaha. Dieser Ort ist bekannt als guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren auf die Halbinsel Masoala – dem größten noch bestehenden zusammenhängenden Regenwaldgebiets Madagaskars. Reisen in dieses Gebiet an der Bucht von Antogil versprechen einmalige Erlebnisse sowie Naturerfahrungen.

Fährt man von Sambava landeinwärts in Richtung Südwesten erreicht man über eine schöne kleine Straße durch die Berge die Ortschaft Andapa. Der unscheinbare Ort liegt etwa 100 Kilometer entfernt von Sambava inmitten eines der größten Reisanbaugebiete Madagaskars und ist Ausgangspunkt für Touren in das sehenswerte sowie vielseitige Schutzgebiet von Marojejy.

Region SAVA: Madagaskar SAVA Blick auf Marojejy Nationalpark

Anreise

Von Süden kommend gibt es keine durchgehende Autostraße entlang der Ostküste – zwischen Maroantsetra und Antalaha besteht kein Durchkommen per Auto. Die Anreise nach SAVA per Fahrzeug erfolgt immer über Diego-Suarez. Von dort ist die Straße in gutem Zustand. Auch über die Querstraße (weniger gut ausgebaut), welche bei Ambilobe in Richtung Vohémar abzweigt kann SAVA erreicht werden.

Sambava sowie Antalaha besitzen kleine Flughäfen, worüber sie mit der Hauptstadt Antananarivo verbunden sind.

Reisen in die Region SAVA

Region SAVA: Madagaskar SAVA Andapa Felder Reis PRIORI bietet eine Kleingruppen-Reise in die Region SAVA an.
Behutsam und mit Bedacht erkunden wir, was diese vielseitige Region alles zu bieten hat. Natur, Kultur sowie Begegnungen.
Zu Fuss, langsam und tiefgründig bewegen wir uns in den Städtchen und auf Plantagen, durchwandern die Vegetation des Marojejy Parks, riechen die Vanille und viele andere Gewürze und beobachten das Leben in dieser Gegend Madagaskars.
Die Reise findet vom 5. – 20. Mai 2018 statt. Alle Informationen zur Reise finden Sie hier.
Oder kontaktieren Sie uns.

Madagaskar-Reisebericht und Fotos

Einen kurzen Reisebericht und viele Fotos von seiner Madagaskar-Reise mit PRIORI hat Jean-Marc Bersier in seinem Blog geteilt:

Reisebericht: https://www.bersier.net/piwigo/?/category/Madagaskar-2014

Weitere ausführliche Reisedokumentationen erhalten Sie auf unserer Madagaskarhaus Basel Website.

Madagaskar Rundreise 1. – 23. Oktober 2016

Reisepartner für Rundreise im Oktober 2016 gesucht

Zwei reisende Frauen aus Hamburg und Berlin (alter um die 50) suchen nette Mitreisende, Männer und/oder Frauen, Alter zwischen 30-60, mit Interesse an Madagaskar, NaturLand und Leute, bisschen Abenteuer und Wandern, Erholung und Entspannung, Aufenthalt in netten Unterkünften, etc.

Geplante Reiseroute: Madagaskar: Antananarivo – Antsirabe – Fianarantsoa – Manakara – Ranomafana – Ambalavao – Ambalavao – Andringitra – Ranohira – Ifaty – Antananarivo – Ampefy – Antananarivo
HighlightsZugfahrt Fianarantsoa – Manakara, Pirogenfahrt auf dem Kanal von Pangalanes, Wanderungen in verschiedenen Nationalparks, teilweise mit Übernachtung am Lagerfeuer im Zelt unter´m Sternenhimmel, Entspannung in Ifaty/Mangily am Meer mit Schnorchelmöglichkeiten und z.B. Besuch des Baobabwaldes etc.,  Besuch von Geysiren, Wasserfällen, Besuch verschiedener (Kunst)-Handwerksbetriebe und Projekte zur Förderung nachhaltiger Entwickung in unterschiedlichen Gemeinden.

Die Reise ist bereits nach unseren Vorstellungen bei Priori gebucht. Sie ist mit englischsprachigem Fahrer und Wagen organisiert.

Haben Sie Lust mit diese zwei Frauen Madagaskar zu entdecken? Dann melden Sie sich bei uns und wir vermitteln den direkten Kontakt.

Suchen Sie auch einen Reisepartner für Ihre geplante Madagaskar-Reise? Dann schreiben Sie uns Ihre Daten (Name, Alter, Reiseroute, Reisezeitraum, Reiseart, Interessen, Reiseerfahrung) und wir stellen Ihre Anfrage gerne auf unsere Webseiten!

Madagaskar Backpacker-Reise ab Anfang April 2016

3-4 Wochen Madagaskar Backpacker-Reise ab Anfang April 2016

Reiselustige Frau sucht eine/einen Reisepartner/in für Madagaskar Backpacker-Reise. Reiseroute steht noch nicht fest. Interessen sind vor allem die Natur auf Madagaskar zu entdecken

Haben Sie Lust mit dieser Frau Madagaskar zu entdecken?

Dann melden Sie sich bei uns und wir vermitteln den direkten Kontakt.

Reisepartnerin gefunden 🙂

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Heilpflanzen und Naturheiler in Madagaskar

Madagaskar ist als Insel seit 160 Millionen Jahren isoliert im Indischen Ozean und hat eine riesige Biodiversität in Flora und Fauna entwickelt. Neben den bekannten Pflanzen wie den imposanten Baobab-Bäumen oder den zahlreichen Orchideen finden sich in Madagaskars Wäldern auch zahlreiche Heilpflanzen. Madagaskars Pflanzen sind zu einem grossen Teil endemisch, kommen also nur in Madagaskar vor.

Seit Generationen sammeln traditionelle madagassische Naturheiler (genannt ‚mpitsabo‚) Heilpflanzen für den Eigenbedarf und zur Behandlung von Kranken. So zum Beispiel aus Kräutern, Samen, Blättern, Wurzeln und Gräsern entstehen Arzneimittel gegen eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Traditionelles Heilwissen spielt bis heute eine bedeutende Rolle in Madagaskar. Das Wissen über Heilpflanzen und ihre Wirkung hat einen festen Platz sowie eine wichtige Funktion, vor allem auf dem zersiedelten Land. Schlendert man in Madagaskar über einen Markt, so findet man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Stände mit Heilpflanzen und Heilmitteln aus den madagassischen Wäldern, die wild gesammelt wurden.

Oft stellt der örtliche Heiler  die einzige Hilfe im Krankheitsfall dar. Denn vor allem in den isolierten Landesgegenden bieten die Krankenstationen – sofern es sie denn überhaupt gibt –meist nur sehr geringe medizinische Hilfeleistungen: ihre Ausrüstung ist sehr mager und die Medikamentenkästen sind oft leer.

Die staatlichen Spitäler, Ärzte und unzähligen Krankenstationen der religiösen Orden sind für viele Madagassen nicht zu bezahlen oder schlichtweg mit tagelangen Fussmärschen aus ihren entlegenen Heimatorten verbunden bzw. nicht erreichbar. Auch sind industriell hergestellte Medikamente aus Apotheken oftmals zu teuer für Madagassen – die Naturmittel hingegen kosten nichts oder wenig.

Die madagassische Heilkunde sowie die Wirkstoffe aus den Heilpflanzen kennt man heute auch in der Wissenschaft und bei internationalen Pharmakonzernen.

Auch Publikationen über die breitgefächerte Naturapotheke der Insel gibt es mittlerweile, oft erstellt von katholischen Missionaren.

Das krautartige, hochgiftige Madagaskar-Immergrün (Catharanthus roseus) verwendet man heute weltweit in vielen industriellen Krebsmedikamenten. Auch als Mittel gegen Tuberkulose setzt man es ein. Die getrocknete Pflanze Centella wird in Europa für Kosmetikprodukte benutzt. Gegen Husten wirkt die getrocknete Drosera (auf madagassisch Mahatanando). Die getrocknete Rinde des Quininbaumes wird exportiert, um daraus Chloroquin gegen Malaria herzustellen. Dies sind nur einige Beispiele der Naturapotheke Madagaskars.

Die Pharmaindustrie und die Wissenschaft profitieren vom Wissen der traditionellen Naturheiler.

Diese haben über Generationen hinweg auf ihre ganz eigene Weise Indikatoren entwickelt, die ihnen Anhaltspunkte zur Behandlung von Kranken liefern. So testet ein Naturheiler aus Madagaskar z.B. eine mögliche Zuckerkrankheit, indem er den Kranken auf einen Termitenhügel urinieren lässt. Wenn die Ameisen herbeiströmen, um zu trinken, dann hat der Kranke Diabetes. Und der Naturheiler verabreicht ihm gegrillte Samen des Rotra-Baumes, die in einem Tee aufgegossen einen Trunk gegen Diabetes ergeben.

Wie in anderen traditionellen Gesellschaften liegen auch in Madagaskar Heilkraft und Aberglaube, Gesundheit und Psychosomatik oft eng nebeneinander. 

So sollen Eukalyptusblätter unter die Bettmatraze die Geister vertreiben – in Wirklichkeit aber vertreibt der Eukalyptusduft die Flöhe und Wanzen.

Die Nachfrage nach natürlichen Heilmitteln steigt weltweit. Was auch in Madagaskar zu einer verstärkten Entnahme von Heilpflanzen aus der Natur führt. Und leider stehen Madagaskars Flora und Fauna zudem anderweitig unter starkem Druck: Abholzungen, Weidebrände und Erosion zerstören in weiten Teilen Madagaskars die Lebensgrundlage vieler Pflanzen und Tiere.

Möchten Sie mehr zu den Heilmitteln und zur Naturmedizin Madagaskars erfahren und dies vielleicht auch auf einer Madagaskar-Reise thematisieren? Kontaktieren Sie uns – mit unserem Team und unserer langjährigen Erfahrung vor Ort können wir vom PRIORI Madagaskarhaus Sie in Kontakt bringen mit Naturheilern, Ärzten und Projekten und ein passendes Reiseprogramm planen!

Madagaskar: Stadtplan Antananarivo

Madagaskar: Stadtplan Antananarivo

Ein Stadtplan vom Zentrum Antananarivos, der Hauptstadt Madagaskars
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken…

Madagaskar: Stadtplan Antananarivo

Das PRIORI Reisen-Büro in Antananarivo (kurz Tana) befindet sich im Viertel Tsaralalàna, unweit des Bahnhofs. Kommen Sie gerne vorbei! Unser Madagaskar-Team freut sich immer auf Ihren Besuch und hilft Ihnen auch vor Ort gerne weiter bei allen Fragen rund um Madagaskar. Auch unser Piratenmuseum finden Sie hier in unseren Büroräumlichkeiten.

PRIORI Sarl.
103, Rue de Liège, Tsaralalana
B.P. 237, Antananarivo 101
Telefon: +26 120 22 625 27
Mail: priori@moov.mg
Web: www.priori.ch
Montags bis Freitags, 8:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 18:00 Uhr