Madagaskars Naturparks – eine Übersicht

Von Madagaskars Naturparks gibt es insgesamt 47 offizielle Parks, die von der madagassischen Organisation ANGAP verwaltet werden

ANGAP steht für l’Association Nationale pour la Gestion des Aires ProtégéesEs werden dabei vier verschiedene Kategorien an Naturparks unterschieden:

15 Nationalparks

  • Diese Schutzgebiete sind  für Besucher geöffnet. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Nationalpark. Die Hälfte des Preises wird für die Finanzierung von Schutzaktivitäten sowie Mikroprojekten verwendet. Dabei sind die Erwartungen der lokalen Bevölkerung mit den Zielsetzungen zur Erhaltung der geschützten Gebiete jeweils verbunden.
  • Der Besuch der Nationalparks ist nur mit einem offiziellen Führer gestattet.  Dieser wird jeweils direkt vor Ort gebucht und ebenso direkt bezahlt. Preislisten hängen an den Nationalparkbüros aus. Auch PRIORI kann Ihnen die aktuellen Preise nennen.

23 Spezialreservate

  • Diese Reservate dienen dem Schutz bedrohter Tier- sowie Pflanzenarten.
  • Sie können teilweise besichtigt werden.

9 Integrale Schutzgebiete

  • Diese Biotop-Areale stehen unter sehr strengem Umweltschutz und sollen unberührt bleiben.
  • Sie sind nicht zugänglich für Reisende.

Daneben gibt es inzwischen neue Kategorien von Schutzgebieten (zum Beispiel Wiederaufforstungsgebiete, geschützte Waldgebiete, etc.) und auch zahlreiche privat initiierte Parks, die zur Besichtigung von Touristen geöffnet sind.

Unterwegs in den Naturparks

  • In den Naturparks ist man immer zu Fuß unterwegs. In jedem der Gebiete gibt es mehrere Wanderwege mit unterschiedlicher Dauer sowie Schwierigkeitsgrad.
  • Der obligatorische lokale Parkführer kennt die Pfade, die Tiere sowie Pflanzen, wie seine Westentasche. Meistens beherrscht er die französische sowie oft auch ein bisschen der englischen Sprache. Bei einer Reservierung im Voraus ist es ebenfalls häufig möglich einen Parkführer mit Deutschkenntnissen zu buchen.
  • In allen Naturparks in Madagaskar wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Daneben zahlt man eine Gebühr für den lokalen Guide. Diese Gebühren sind festgesetzt und hängen am Eingang des jeweiligen Parks aus. Die Eintrittspreise der Parks variieren je nach Größe sowie Beliebtheit. Ein Teil des Geldes fließt in Umweltschutzaktivitäten durch die Nationalparkverwaltung sowie in Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der Region.

Oder Sie fragen einfach uns von PRIORI. Wir wissen, wie die genauen Eintrittspreise momentan sind, welche Nationalparks und Schutzgebiete auf Ihrer Reiseroute liegen und welche sich am besten mit Ihrer Tour und Ihren Interessen verbinden lassen. Wir helfen gerne weiter, können Reservierungen vornehmen und haben zahlreiche Tourenvorschläge und Hinweise parat.

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