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Tages-Ausflüge von Diego Suarez

Die Stadt Diego Suarez liegt auf einer Halbinsel am äußersten Nordostzipfel Madagaskars. Sie bietet sich als Ausgangspunkt für schöne Tagesausflüge an:

Straße mit einer typisch madagassischen Rikscha in Diego Suarez, der nördlichsten Stadt Madagaskars. Copyright PRIORI Reisen.

Straße mit einer typisch madagassischen Rikscha in Diego Suarez, der nördlichsten Stadt Madagaskars.

„Die drei Buchten“

Machen Sie einen Ausflug zu den drei schönen, im Osten liegenden Buchten: Sakalava-Bucht, Dünen-Bucht und Tauben-Bucht. Reisende finden hier weissen Sand und tiefblaues Meer zum Schwimmen und Verweilen.

„Ramena und Mer d’Emeraude“

Etwa 25 Kilometer östlich von Diego Suarez liegt der ruhige Strandort Ramena. Hier lässt sich sehr gut frischer Fisch essen. Von Ramena kann eine einstündige Fahrt mit einem Segelboot durch das türkisblaue Binnenmeer und entlang weißer Sandstrände zum Mer d’Emeraude unternommen werden. Das ruhige Mer d’Emeraud mit seinem vorgelagerten Korallenriff lädt zum Schnorcheln, Schwimmen oder Angeln ein, ebenso wie zu einem entspannten Picknick am Strand.

Segelboot auf dem Weg zum Mer d'Emeraude östlich von Diego Suarez, Nord-Madagaskar. Copyright PRIORI Reisen.

Segelboot auf dem Weg zum Mer d’Emeraude östlich von Diego Suarez.

„Montagne des Francais“

Der Weg zum Berg Montage des Français etwas außerhalb von Diego Suarez führt vorbei an den typischen Baobabs im Norden Madagaskars, verschiedene Sukkulentenpflanzen und durch einen artenreichen Dornenwald.
Der Aufstieg ist ziemlich steil und die Vegetation ein untrügliches Zeichen für die lokale Regenarmut. Doch es lohnt sich: Am Ziel überblickt man die Bucht von Diego mit dem so genannten Zuckerhut im Hintergrund, eine unbewohnte Insel mit einer schöner Kegelform.

„Tsingy Rouge“

Die bizarr anmutenden weichen roten Sandstein-Türme der Tsingy Rouge liegen versteckt in einem Krater und einer Senke, in die man hinabsteigen kann. Sie bilden einen schönen Kontrast zum Himmel und sind besonders nach Regen tiefrot. Die Anfahrt von Diego dauert etwa 1,5 Stunden, wovon etwa die Hälfte der Strecke auf einer Erdpiste erfolgt.

Die Tsingy Rouge im Norden von Madagaskar, südlich von Diego Suarez. Copyright PRIORI Reisen.

Tsingy Rouge

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Volksstämme in Madagaskar

In Madagaskar leben 18 ethnische Volksgruppen.

Alle sprechen – mehr oder weniger – die gleiche Sprache: Madagassisch. Alle blicken – weitgehend – auf den gleichen kulturellen Hintergrund und fühlen sich als Madagassen.

Dabei gibt es regional unterschiedliche kulturelle und gesellschaftliche Institutionen und verschiedene Sitten, Traditionen und Bräuche. Dies liegt an der Größe Madagaskars – schließlich ist die Insel so groß wie Frankreich und Belgien zusammen.

Die größten Volksgruppen

Die größte Volksgruppe in Madagaskar sind die Merina im Hochland, gefolgt von den Betsimisaraka an der Ostküste und den Betsileo im südlichen Hochland. Mehr als die Hälfte der madagassischen Bevölkerung gehört einer dieser drei Volksgruppen an.
Die viehhaltenden Sakalava sind eine weitere große Gruppe. Sie haben sich entlang der ganzen Westküste angesiedelt.

Eng verbunden mit diesen vier einflussreichen und bevölkerungsstarken Gruppen sind einige kleinere ethnische Stämme, deren Sitten und Gebräuche sich zum Teil sehr ähneln: Sihanaka, Bezanozano, Tsimihety, Antankarana, Tanala, Bara.

Weitere Volksgruppen im Süden und Südosten

Im Süden Madagaskars leben die Volksgruppen der Mahafaly, Antandroy und Antanosy. Sie haben bis heute eine grosse Eigenständigkeit und Eigenheit bewahrt.

Entlang der Südostküste leben die Gruppen der Antambahoaka, Antaimoro, Antaifasy und Antaisaka.

Weitere Volksgruppen an der Westküste

Die Vezo an der Westküste sind Meeresfischer. Einige Ethnologen betrachten Sie als eigenständiges Volk, andere Forschern als vom Fischfang lebende Sakalava, mit denen sie dicht verwoben sind.

An der Westküste leben auch die Makoa (auch Mosombika genannt). Sie sind Nachkommen eingewanderter – oder oft als Sklaven (makoa) eingeschleppter – Afrikaner. Bis heute sprechen Sie neben Madagassisch auch den Makao-Dialekt.

Das Volk der Mikea lebt zurückgezogen in den Wäldern nördlich von Tulear. Es betrachtet sich als von Ostafrika herkommend und kennt die sonst auf Madagaskar übliche Beschneidung der Jungen nicht. Sie sind Animisten und bis heute Jäger und Sammler. Bis heute ist weitgehend unbekannt, ob sie ein eigenständiges Volk darstellen, oder vertriebene Vezo oder Sakalava sind.

Mit PRIORI können Sie Kontakt zu einzelnen Gruppen aufnehmen, Menschen vor Ort besuchen und mehr erfahren. Mehr Literatur, Informationen und Auskünfte zu den Volksstämmen Madagaskars erhalten Sie jederzeit im PRIORI Madagaskarhaus und unseren Mitarbeitern.