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Madagaskar – Sainte Marie: Neue Fähre ab Mai 2015

Seit Mai 2015 gibt es eine neue Schiffsverbindung vom Festland Madagaskar auf die Insel Sainte Marie. Das blau-weiße 30 Meter lange Schiff mit dem Namen „El Condor“ wird fortan zwischen der kleinen Hafenstadt Soanierana-Ivongo und der Insel Sainte Marie hin- und her pendeln. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde.

Die mit einem 1000 PS starken Motor ausgestattete Personenfähre kann rund 100 Fahrgäste befördern. „El Condor“ ist nun das stabilste Schiff auf dieser Seeroute, die oft von hohem Wellengang geplagt wird. Der schnittige Kahn hat sogar ein Sonnendeck.

Es verkehren mehrere Boote auf dieser Linie, auf der es zwischen Juni und September sogar Buckelwale zu sehen gibt. Grundsätzlich fahren die Fähren vor allem am Vormittag, wenn das Meer noch ruhiger ist. Die Schiffe haben eine sehr unterschiedliche Ausstattung und teils Sicherheitsmängel. Vor Buchung einer Fähre sollte man sich in jedem Fall informieren, welche Anbieter seriös und sicher sind.

Zwischen Soanierana-Ivongo und Tamatave fahren regelmäßig Transfer-Busse. Die Fahrt entlang der Küste dauert etwa 4 Stunden.

Prinzipiell ist die Überfahrt nach Sainte-Marie mit dem Boot eine Alternative zu den oft ausgebuchten oder verspäteten Inlandsflügen auf die Insel. Auch eine Strecke kann so bewältigt werden und Abwechslung in die Reise bringen.

Zur Anreise per Boot ist anzumerken, dass die Fähr-Überfahrten bei schlechtem Wetter oft in letzter Minute annulliert werden. Dies kommt in den madagassischen Wintermonaten Juli und August häufiger vor, kann aber zu jeder Jahreszeit passieren. Nur manchmal erfahren unsere Partner in Soanierana Ivongo die Wetterlage ein oder zwei Tage früher, so dass man darauf reagieren kann.

PRIORI empfiehlt seinen Gästen daher, einen Inlandsflug ab Antananarivo oder ab Tamatave nach Sainte Marie zu buchen, wenn die Flugverbindungen mit dem Reiseplan zusammenpassen und das Reisebudget es zulässt.

Madagaskar – schöne Strände wie Sand am Meer

Strandurlaub in Madagaskar?

Madagaskar wird eigentlich selten als typischer Ort für Strandurlaub beschrieben. Die Insel im Indischen Ozean hat dafür einfach zu viel Anderes zu bieten – mit seinen unzähligen endemischen Tier- und Pflanzenarten, üppigen Regenwäldern, Steppen und dem roten Hochland,  ursprünglichen Orten sowie einer faszinierenden Kultur.

Strand Mangily Madagaskar. Aussicht vom Hotel Bamboo Club.

Strand-Aussicht vom Hotel Bamboo Club in Mangily

Dennoch ist Madagaskar mit seinen 4800 Küstenkilometern auch für einen Badeurlaub bestens geeignet und ein Paradies auch für Reisende, die Sonne, Strand und Meer suchen. Nach einer Rundreise bietet es sich an, sich noch einige Zeit an einem madagassischen Strand zu erholen. Zahlreiche kilometerlange, leere Traumstrände finden sich in allen Regionen der Großen Insel.

Nicht alle Küstenabschnitte in Madagakar, so schön sie auch sind, eignen sich allerdings zum Baden, und nur wenige Strände sind touristisch erschlossen und erreichbar.

Um Erholung und einen schönen Badeaufenthalt in Madagaskar zu finden, sollten bei der Reiseplanung einige Aspekte beachtet werden.

Generell ist die Westküste Madagaskars am Kanal von Mosambik ruhig und mit dem vorgelagerten Riff sehr gut zum Baden, Schnorcheln und auch zum Tauchen geeignet. Beliebte Strandorte sind hier der z.B. kleine Fischerort Anakao südlich von Tulear, sowie die Orte Ifaty und Mangily etwa eine Stunde nördlich von Tulear. Weiter nördlich bieten u.a. die Orte von Belo-Sur-Mer und Morondava einladende Strände für Reisende.

Die Ostküste Madagaskars ist im Süden rau, von starker Strömung und hohen Wellen geprägt. Das Riff ist weit von der Küste entfernt, so dass die Strände in dieser Gegend zwar wunderschön, aber weniger zum Baden geeignet sind. Weiter im Norden, ab Tamatave, finden sich wieder ruhigere Strandorte, wie beispielsweise Foulpointe. Ebenso eignen sich die vorgelagerten Inseln Sainte Marie und ihre kleine Nachbarinsel Île aux Nattes sehr gut für einen

Strand Île aux Nattes Madagaskar

Île aux Nattes, Madagaskar

Strandurlaub und bieten auch zahlreiche schöne Tauchspots. Vor allem an der Südostküste von Sainte Marie finden sich weiße, mit Palmen gesäumte Sandstrände und türkisblaues Wasser. An der Nordostküste der kleinen Insel liegen traumhafte Buchten und grün-bewachsene Felsformationen am Strand, mit steinigen Stränden und absoluter Ruhe. Kleine, der Umgebung angepasste Unterkünfte in verschiedenen Kategorien machen die beiden Inseln zu einem schönen Ziel für Erholungsurlaub am Ende einer Madagaskar-Reise. Ein besonderes Highlight sind die Buckelwale, die ab Mitte Juli im engen Meereskanal zwischen Madagaskar und der Insel Sainte Marie Richtung Norden schwimmen.

Strand Smaragdsee, Mer d'Emeraude im Norden von Madagaskar

Strand am Mer d’Emeraude bei Ramena

Im tropischen Norden Madagaskars findet man viele weiße Sandstrände und tiefblaues Wasser. Zum Baden geeignet sind beispielsweise die Strände in Ramena und an der Baie de Sakalava oder am Mer d’Emeraud, östlich von Diego Suarez.

Als Strandparadies gelten auch die Inseln Nosy Bé und Nosy Mitsio im madagassischen Nordwesten. Dabei ist Nosy Bé die touristsiche Attraktion Madagaskars. Auf dieser Insel finden sich die größte touristische Infrastruktur mit zahlreichen Aktivitäten und luxurösen Hotels, damit aber auch die meisten Touristen. Für Ruhesuchende ist diese Insel vielleicht nicht das Richtige.

Die trockene und karge Südküste Madagaskars ist touristisch nur wenig erschlossen. Fehlende Infrastruktur und stürmisches Meer ohne vorgelagertes Riff machen diese Gegend eher für Abenteurer und Naturinteressierte als für einen Strandurlaub interessant.

Zu welcher Jahreszeit an welchen Strand?

Damit ein Strandurlaub in Madagaskar nicht „ins Wasser fällt“ sollten Reisende bei der Planung die klimatischen Gegebenheiten der Insel beachten. Während der madagassischen Regenzeit von Dezember bis April kann der Osten des Landes nass und stürmisch sein, die Straßen sind oft aufgeweicht und schwer zu befahren. Auch zu Zyklonen kann es hier in dieser Jahreszeit kommen. Wer in diesen Monaten nach Madagaskar reist kann aber gut und problemlos in den trockeneren und heißeren Südwesten oder Westen ausweichen und sich dort an den Stränden erholen.

Wer den Badeaufenthalt mit Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln oder Tauchen verbinden möchte findet in Madagaskar verschiedene Spots und einige professionelle Anbieter mit gutem Equipment. Tauchschulen finden Reisende u.a. im Südwesten in Anakao oder Mangily, im Nordwesten auf der Insel Nosy Be, oder im Osten auf der Insel Sainte Marie.

Übrigens werden Sie am Strand nur selten Madagassen im Wasser sehen. Nur wenige können Schwimmen. Das Meer und der Strand werden vielmehr als Nahrungsquelle für Fischer gesehen, weniger als Ort zur Freizeitgestaltung. An vielen Stränden, die nicht rein touristisch genutzt werden, liegen bunte Boote, Pirogen und Fischernetze auf dem Sand und es herrscht oftmals eine lebhafte Stimmung.

Haben Sie Fragen? PRIORI Reisen organisiert Ihre Erlebnisreise und auch Ihren Badeurlaub auf Madagaskar – immer nach Ihren Vorstellungen und mit viel Erfahrung. Auch empfehlenswerte Tauch-Shops können wir Ihnen gerne vermitteln.