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Madagaskar-Reisebericht und Fotos

Einen kurzen Reisebericht und viele Fotos von seiner Madagaskar-Reise mit PRIORI hat Jean-Marc Bersier in seinem Blog geteilt:

Reisebericht: https://www.bersier.net/piwigo/?/category/Madagaskar-2014

Weitere ausführliche Reisedokumentationen erhalten Sie auf unserer Madagaskarhaus Basel Website.

Madagaskar Backpacker-Reise ab Anfang April 2016

3-4 Wochen Madagaskar Backpacker-Reise ab Anfang April 2016

Reiselustige Frau sucht eine/einen Reisepartner/in. Reiseroute steht noch nicht fest. Interessen sind vor allem die Natur auf Madagaskar zu entdecken

Haben Sie Lust mit mit diese Frau Madagaskar zu entdecken? Dann melden Sie sich bei uns und wir vermitteln den direkten Kontakt. Reisepartnerin gefunden 🙂

Suchen Sie auch einen Reisepartner für Ihre geplante Madagaskar-Reise? Dann schreiben Sie uns Ihre Daten (Name, Alter, Reiseroute, Reisezeitraum, Reiseart, Interessen, Reiseerfahrung) und wir stellen Ihre Anfrage gerne auf unsere Webseiten!

Madagaskar – Sicherheit in Antananrivo und Ferienorten

Wie sicher ist man als Reisender in Antananarivo und Madagaskars Ferienorten?

Generell ist Madagaskar ein armes Land und Reisende treffen hier auf die gleichen Probleme, die sie auch in anderen Entwicklungsländern finden. Mit Achtsamkeit und einigen Verhaltensregeln beim Reisen ist Madagaskar kein unsicheres oder gefährliches Reiseland. Die allermeisten Madagassen sind sehr freundlich, zurückhaltend und hilfsbereit.

In Madagaskars Städten kann es zu Taschendiebstählen und bewaffneten Überfällen kommen und Reisende bzw. Ausländer (vahaza) sind dabei auch betroffen, da sie als wohlhabend gelten. Besonders in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo und an menschengefüllten Orten, wie Märkten, den Busstationen der Überlandtaxibusse (Taxi Brousse) und in Einkaufsstrassen sollten Reisende daher sehr achtsam sein.
Auch in den kleineren Städten und in ruhigeren touristischen Orten an der Küste Madagaskars kommt es hin und wieder zu Diebstählen und Überfällen. Die Kriminalitätsrate ist zwar nicht besonders hoch, aber leider auch hier  gestiegen.
Generell variiert die Kriminalität in Madagaskar stark nach Gegend und Stadtteil – fragen Sie am besten Ihren Reiseveranstalter, Ihren Guide oder im Hotel nach den aktuellen Gegebenheiten vor Ort, und welche Gegenden Sie besser meiden sollten.

Wie auch in anderen Reiseländern, die mit Armut zu kämpfen haben, ist es ratsam, als Reisender keine großen Geldbeträge oder Wertgegenstände bei sich zu tragen. Kameras sollten, wenn möglich, in den Städten nicht in der Hand getragen und zur Schau gestellt werden. Nehmen Sie Ihren Tagesrucksack oder Ihre Tasche nach vorne auf die Brust.

Verzichten Sie in Madagaskar auf abendliche Spaziergänge nach bzw. bei Einbruch der Dunkelheit, auch wenn Sie in Gruppen unterwegs sind. Aufgrund fehlender Beleuchtung und vielen Stromausfällen ist es aber sowieso schwer, sich zu Fuss fortzubewegen. Nehmen Sie ein Taxi, wenn Sie in Städten abends etwas unternehmen möchten.

In Madagaskars Hauptstadt Antananarivo sollten Sie sich in den zentralen, wuseligen Vierteln um Analakely und die Avenue de l’Indépendance auch tagsüber nicht unbedingt zu Fuss aufhalten. Die Stadt mit ihrem maroden Charme hat zwar einige nette Ecken mit Cafes und kleinen Geschäften, ist aber prinzipiell nicht besonders attraktiv für längere Aufenthalte.

Wir von PRIORI helfen gerne bei Fragen rund um Madagaskar und der Planung Ihrer – sicheren – Reise durch das einzigartige Land Madagaskar. 

Flussfahrt in Madagaskar – Mit dem Boot auf dem Tsiribihina-Fluss

Der Tsiribihina Fluss ist einer der längsten Flüsse Madagaskars. Er fliesst vom Hochland in den mittleren Westen der Insel, entlang unwirklicher und abwechslungsreicher Landschaften mit sehr vielseitiger Flora und Fauna.

Flussfahrt_Piroge

Flussfahrt mit einer Piroge in Madagaskar. PRIORI Reisen.

Den Tsiribihina kann man mit dem Motorboot oder mit einem madagassischen Einbaum (Piroge) bereisen. Das Motorboot bietet mehr Komfort und es geht schneller voran, auf der Piroge hat man hingegen die völlige Ruhe. Mit dem Motorboot kann man in zwei Tagen bis zum Ort Belo sur Tsiribihina fahren, mit der Piroge rechnet man für die Strecke drei Tage ein. Beide Varianten bringen interessante und einmalige Einblicke in das madagassische Landleben und entspannte Naturerlebnisse.

Startpunkt von Flussfahrten auf dem Tsiribihina ist meist der Ort Miandrivazo westlich von Antsirabe. Die kleine Stadt am Fluss ist einer der heissesten Orte Madagsakars und liegt malerisch an einem weiten Tal.
Camping_Fluss_Pirogenfahrt-Flussfahrt-Madagaskar-PRIORI-ReisenIm Verlauf der Fahrt ändert sich die Vegetation ständig. Teils reihen sich typische Dörfer der Sakalava, einem der 18 madagassischen Volksstämme, am Fluss…Anwohner und Kinder winken und auch ein Besuch ist möglich. Eine der landschaflichen Höhepunkte ist die Fahrt durch die schroffen Tsiribihina-Schluchten. Daneben sind neben Wasservögeln auch Lemuren, Flughunde und vielleicht sogar Krokodile in freier Wildbahn zu sehen.

Mittagessen und Abendessen werden von der freundlichen Bootsmanschaft zubereitet und serviert, übernachtet wird in Zelten an ausgesuchten Stellen am Rand des Flusses, unter den Sternen.

Wir vom PRIORI Madagaskarhaus organisieren gern Ihre Flussfahrt auf dem Tsiribihina und sind jederzeit für Ihre Fragen da.

Unterwegs in Madagaskar – mit diesen Worten kommt man weiter

Wer in Madagaskar reist wird viele freundliche Menschen treffen. Wer kein Madagassisch spricht kommt meist mit Französisch weiter, in den Städten auch hin und wieder mit Englisch. Doch ein paar Worte der Landessprache öffnen bekanntlich Türen und Herzen…so auch in Madagaskar.

Ein netter Gruss auf Madagassisch
In Madagaskar gibt es viele regionale Grussworte, wie Anakory oder Tsarabe. Sie werden nur in bestimmten Gebieten gebraucht, und zugleich sehr variabel ausgesprochen, teils auch in unterschiedlichen Stimmlagen singend ausgeschmückt und otfmals mit einem langgezogenen „e“ am Ende abgeschlossen. Als Reisender ist dies verwirrend und kaum imitierbar.
Das „Zauberwort“ lautet daher „Salama“. Denn dieser Gruss wird auf der ganzen Insel Madagaskar gleichermassen verwendet, es ist sozusagen das Allerweltsgrusswort in Madagaskar. Ausgesprochen wie geschrieben (eine Seltenheit in Madagaskar) wird auf diese Weise grüssenden Reisenden mit freudig-erstaunten Reaktionen begegnet werden.

Smalltalk und Gruss für Madagaskar-Insider
Vaovao (ausgesprochen wie das Hundebellen wauwau) ist eigentlich eine Grussfloskel, drückt aber auch Wissbegierde und Neugier aus, denn im eigentlichen Sinn bedeutet Vaovao „Was gibt es Neues?“. Typischerweise lautet eine Begrüssung unter Madagassen „Salama, vaovao?“. Die typische Antwort auf diese Frage lautet in 95% der Fällen „Tsy Vaovao – Es gibt keine Neuigkeiten“. Nach der Gegenfrage und der gleichen Antwort beginnt dann das eigentliche Gespräch. Mit dieser Floskel im Gepäck ernten Madagaskar-Reisende ganz sicher ein überraschtes Lächeln.

Offene Abschiedsworte
Zu jeder Reise gehören auch Abschiedsworte. Sich formell zu verabschieden hat auch in Madagaskar Tradition. In Madagaskar wird es geschätzt, wenn man sich nicht leise davonschleicht, beispielsweise wenn man ein Restaurant oder Hotel verlässt. Mit einem offenen „Veloma!“ (gesprochen „veluuma“, vielleicht sogar mit dabei gehobener Hand, zeigt man als Reisender, dass man im Land angekommen ist. Veloma bedeutet auf Wiedersehen.

Danke vielmals
Die Kultur und die Umgangsformen in Madagaskar sind sehr höflich und ruhig. Oft wirkt der Umgang untereinander fast etwas rituell, vor allem im traditionellen Umfeld. So kann es passieren, dass jemand beispielsweise seine linke Hand auf seinen rechten Unterarm legt und sich bückt, wenn er Ihnen die Hand reicht. Mit dieser etwas unterwürfigen Geste wird Wertschätzung ausgedrückt. Auch ein Dank gilt als wichtige Anerkennung. Als Reisender und Gast liegt man nie falsch, sich mit einem freundlichen „Misaotra“ (gesprochen „misautra“) zu bedanken. Damit werden Sie bestimmt in guter Erinnerung bleiben.

Eine gute Sache
Die madagassische Sprache kennt eine ganze Spannbreite an Ausdrücken und Redewendungen, die Wohlbefinden und Beurteilungen bezeichnen. Mit „Tsarabe“ (gesprochen „tsa ra be“) drücken Sie als Reisender aus, dass etwas gut ist. Das kann das Essen sein, oder ein gekauftes Mitbringsel. „Tsarabe“ ist auch Ausdruck von allgemeinem Wohlbefinden und Zufriedenheit, und kann zudem als motivierender Zuspruch verwendet werden. Mit einem aufmunternden „Tsarabe“ drückt man seine Wertschätzung aus und die fällt überall auf fruchtbaren Boden in Madagaskar.

Reise zu Madagaskars Bäumen – Baobab und Ravenala

Auf einer Madagaskar-Reise sieht man viele exotische, bizarre und schöne Bäume. Madagsakar ist bekannt für seine einmalige Biodiversität und seine zahlreichen endemischen Pflanzenarten. Zwei bekannte Artgenossen sind die eindrücklichen Baobabs und die Ravenala-Palme, die auch „Baum der Reisenden“ genannt wird. 

Baobab

Titelbild Bildband Reise durch Madagaskar Stürtz Verlag, erschienen im Oktober 2014.Der auffällige Baobab ist eines der für Madagaskar typischsten Gewächse. Er wird auch als Affenbrotbaum oder aufgrund seiner einzigartigen Form als Kopfstandbaum bezeichnet. Weltweit gibt es acht Baobab-Arten, davon wachsen sieben auf Madagaskar, und von diesen sind sechs hier endemisch, also nur hier anzufinden. Baobabs sieht man auf einer Reise in Madagaskar ausschließlich im Westen der Insel. Besonders beliebt ist die Allee der Baobabs, die ein bekanntes Postkartenmotiv ist. Auch die Baobabwälder zwischen Moronbe und Belo sur Tsiribihina sind schöne Reiseziele für Baumliebhaber.

Madagaskars Baobabs werden bis zu 35 Meter hoch. Ihre Stämme sind säulenartig, ohne Äste, und können bis zu 7 Meter im Durchmesser umfassen. Auf ihnen thronen die verhältnismäßig kleinen Baumkronen. Von weitem betrachtet sehen die Bäume daher aus, wie umgekehrt in die Erde gerammt und gaben ihnen den Spitznamen „Kopfstandbaum“. Verschiedene Sagen in Madagaskar zu den Baobabs nehmen darauf Bezug.

Die Baobab-Früchte des Baumes sind länglich, braun und samtig, und enthalten vielen Samen. Teils wiegen sie bis zu 500 Gramm. Das Wort Baobab bedeutet etwa so viel wie „Frucht mit vielen Samen“ (arabisch „bu hibab“). Affenbrotbaum wird der Baobab genannt, weil die Früchte an Brot erinnern.
Baobab Affenbrotbaum Madagaskar PRIORI ReisenDie Früchte und Kerne des Baobabs sind essbar und gesund. Das säuerliche watteartige Fruchtfleisch enthält Vitamin C und B sowie viel Calcium. Sie werden auch als Heilmittel bei Entzündungen und Krankheiten wie Pocken und Masern genutzt.
Die Kerne sind etwa haselnussgroß und schmackhaft. Mit ihrem hohen Gehalt an Fett wird aus ihnen Öl gewonnen, welches viele gute Eigenschaften haben soll. Man verwendet die Samen in Madagaskar zudem als Herzmittel, bei Zahnschmerzen und Malaria-Erkrankungen.
Die Baobab-Blätter können als Gemüse gekocht werden. Ihnen wird eine heilende Wirkung bei Durchfallerkrankungen nachgesagt.

Ein Baobab-Baum kann in seinem Stamm bis zu 100.000 Liter Wasser speichern. Dies ist möglich, da im Inneren saugfähige Bartfasern liegen. Mit dieser Fähigkeit können die Bäume auch in sehr trockenen Gebieten gut überleben.
Aus den Fasern des Stammes werden in Madagaskar Hütten gebaut, Matten, Netze, Hüte und Körbe geflochten oder Schnüre produziert. Das Holz des Baumes ist sehr elastisch, verottet schnell und ist schwer zu verarbeiten – und wird daher nur selten genutzt.

Ravenala

Logo Air Madagascar Ravenala Baum der ReisendenDie Ravenala-Pflanze ist das Wahrzeichen Madagaskars. Ihr markanter Blätterfächer bildet seit 1922 das Nationalemblem des Landes. Es schmückt Madagaskars offizielles Siegel und seit den sechziger Jahren auch das Logo von Air Madagascar.

Die Ravenala-Pflanze sieht palmenähnlich aus und zählt zu den Bananengewächsen.  Ihre langstieligen Blätter fächern sich wie ein Pfauenrad auf. Die Gewächse können bis zu 15 Meter hoch wachsen, mit bis zu 3 Meter langen Blättern. Die Ravenala-Pflanze ist in Madagaskar endemisch, das heißt sie wächst ursprünglich nur dort. Mittlerweile wird sie auch in anderen Länder gepflanzt und als Zierpflanze vertrieben.
Ambalavao Baum des Reisenden Sonnenuntergang MadagaskarMan findet in Madagaskar vier Arten der Ravenala-Bäume: Malama (z.B. in Andasibe und Ranomafana), Hiranirana (vor allem an der Ostküste), Bemavo (die am häufigsten vorkommende Art, oft im Hochland zu sehen) und Horonorona (ähnlich zu Bemavo, oft an sumpfigen Gebieten in Küstennähe). Die Blüten der Ravenala sind klein, weiß und relativ unauffällig. Die Samen des Baumes befinden sich in etwa fingerlangen hellblauen Kapseln.

Besser bekannt ist die Ravenala als „Baum des Reisenden“ oder „Baum der Reisenden“.
Dieser Name kommt von den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Pflanze: zum einen bietet das Blätterdach Reisenden Schutz vor Regen und Sonne, und die Blätter können zum Hausbau benutzt werden. Zum anderen kann der Holzstamm der Pflanze von durstigen Reisenden am Blattansatz angebohrt werden, um das dort angesammelte Wasser zu trinken. Die Samen und Blattspitzen des Baumes sollen auch essbar sein, jedoch etwas mehlig schmecken. Daneben gibt es in Madagaskar auch noch den Mythos, dass die Fächerarme des Ravenala-Baumes immer in Ost-West-Richtung stehen und dem orientierungslosen Reisenden die Himmelsrichtung anzeigen. Dies stimmt jedoch nicht immer: Der Fächer hat zwar diese Tendenz, wächst jedoch nicht immer in dieser Ausrichtung. Man sollte sich also nicht darauf verlassen. Laut einer Legende, kann der Baum der Reisenden auch Wünsche erfüllen.


Mit PRIORI reisen Sie gut betreut und entdecken Madagaskar doch ganz individuell. Wir organisieren Ihre Reise exakt auf Sie zugeschnitten, und planen Ihren Urlaub mit viel Erfahrung und unserem Team direkt vor Ort. Kontaktieren Sie uns


Freiwilligen-Arbeit in Madagaskar

In Madagaskar ein Projekt oder eine Organanisation unterstzützen, freiwillige Arbeit leisten und das Land und die Leute kennenlernen. Das hört sich spannend und aufregend an? Ist es auch – allerdings sollten dabei einige Aspekte im Vorfeld überlegt und beachtet werden.

Freiwilligenarbeit in einem Projekt in Nosy Varika Madagaskar mit PRIORI ReisenGenerell ist PRIORI ein Reiseveranstalter und keine Vermittlungsagentur für Arbeits- oder Freiwilligen-Aufenthalte in Madagaskar. Und doch hat es sich ergeben, dass PRIORI ab und an auch Einsätze bei NGOs, Projekten, Organisationen und Institutionen in Madagaskar vermittelt, beispielsweise in einem Waisenheim, einer Krankenstation, einem Heim für Taubstumme, einer Schule oder einem Alphabetisierungs-Projekt. Denn:

  • PRIORI hat einen Hintergrund in der Entwicklungszusammenarbeit und setzt sich für soziales Engagement in Madagaskar ein.
  • Unsere PRIORI-Mitarbeiter vor Ort sehen tagtäglich die vielseitigen Nöte und Bedürfnisse in Madagaskar – es mangelt an ausgebildetem Personal, an Handwerkern, Fachleuten, Instruktoren und Lehrern, ebenso wie an finanziellen Mitteln für Projekte, Gehälter und Material.
  • Gleichzeitig erleben wir bei unserer Arbeit oft das sehr profunde Bedürfnis von Europäern, etwas für Menschen und Projekte in der ‚Dritten Welt‘ zu tun. Und hin und wieder sehen wir auch Leute, die einfach Lust haben, ihren Urlaub auf möglichst preiswert zu verbringen.
  • PRIORI kennt verschiedene gemeinnützige Institutionen, die gerne Freiwillige für Einsätze bei sich aufnehmen, denn diese bringen Input und einen neue Blickwinkel mit. Für die Freiwilligen kann es ein sinnvoller Beitrag und eine Arbeitserfahrung in einem völlig neuen Umfeld sein.

PRIORI verdient mit dieser Vermittlung kein Geld, sondern nutzt lediglich sein Netzwerk um Synergien zu schaffen. Um dies zu gewährleisten und eine Hilfe für die madagassischen Projekte und Organisationen zu sein, vermitteln wir wirklich nur dann, wenn wir das Gefühl haben, dass beide Seiten davon profitieren können.

Um eine Win-Win-Situation zu schaffen müssen immer verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Grundsätzlich ist es so, dass bei einem Arbeitseinsatz in Madagaskar Flug und Aufenthalt selber bezahlt werden müssen. Die Organisation sorgt normalerweise für die Unterkunft. Teils können Freiwillige im Zentrum oder bei einer Familie einer Arbeitskollegin oder eines Arbeitskollegen essen und unterkommen. PRIORI hilft gerne bei der Suche nach einer passenden Unterkunft.
  • Die Organisation vor Ort möchte selbstverständlich vom Wissen und Können der Person profitieren und kann es meist nicht leisten, externe Helfer auszubilden oder ausführlich einzuarbeiten. Daher ist es sehr wichtig, die passenden Qualifikationen bereits mitzubringen, die genauen Anforderungen vor Ort im Vorfeld zu kennen und sich seiner Verantwortung bewusst zu sein. Dabei sollte sich immer die Frage stellen, wie ein solcher Einsatz die besten Ergebnisse für beide Seiten liefern kann, und was ein solcher Einsatz konkret für beide Seiten am Ende hervorbringt.
  • Neben den fachlichen Qualifikationen spielen auch die Faktoren Zeit und Sprache ein: Der Zeitrahmen sollte angemessen sein – Einsätze von ein, zwei Wochen erachten wir generell als nicht sinnvoll. Wer nicht zumindest gute Grundkenntnisse der französischen Sprache hat, ist in den allermeisten Fällen nicht geeignet für einen Einsatz in Madagaskar.

Eine Schulklasse in Madagaskar. Copyright PRIORI ReisenSie können einen Arbeitseinsatz auch immer mit einer Reise verbinden und so ganz unterschiedliche Seiten Madagaskars kennenlernen. Reisende und Interessierte, die einige Zeit zusammen mit Madagassen leben und arbeiten möchten, ein freiwilliges Engagement ernsthaft in Betracht ziehen, ausreichend Zeit mitbringen und passend qualifiziert sind, finden bei uns ein offenes Ohr.
Wir helfen gerne bei der Planung.

Natürlich ist ein Vor-Ort-Einsatz in Madagaskar spannend und ein ganz besonderes Erlebnis. Aber wer einen Beitrag leisten und die Madagassen unterstützen möchte kann auch einen Einsatz in seinem Heimatort starten, eine Unterstützungsgruppe für ein Projekt in Madagaskar bilden, und regelmässig (und wirklich langfristig regelmässig) Geld generieren, um eigeninitiierte madagassische Projekte mit zu finanzieren. Wichtig ist, dass jede Aktivität hier für die Projekte in Madagaskar planbar und voraussehbar ist und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten ermöglicht. Das ist es, was Madagaskar und Afrika brauchen. Ein einmaliger Impuls hilft meist nichts – oder wie ein madagassisches Sprichwort treffend sagt:

‚Ein plötzlicher Tropenregen weicht den Boden nicht auf, ein kleiner Dauerregen hingegen schon.‘ 

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen und Einsatzmöglichkeiten, bei Fragen und Anregungen. Wir helfen gerne weiter!

Noch ein Wort zum Schluss:
Wer nach Freiwilligenaufenthalten in Madagaskar sucht, stößt wahrscheinlich auch auf Angebote von Organisationen im religiösen Umfeld. Das kann durchaus eine Alternative sein. Allerdings sollte man sich vorher vergewissern, dass man nicht für eine seltsame Sekte gratis arbeiten geht.
Leider gibt es auch zahlreiche Agenturen, die Praktika und Jobs in Afrika anbieten, ohne Interessierten einen Direktkontakt zur Einsatzorganisation zu geben. Einige Agenturen versuchen auch gleichzeitig Flugtickets zu verkaufen, ohne jemals konkrete Angaben zum realen Einsatz zu machen. Bei solchen unseriösen Angeboten ist äußerste Vorsicht angebracht. (Wir können diese Anbieter aus rechtlichen Gründen leider nicht nennen, bedauern aber, dass es Leute gibt, die aus afrikanischer Armut sogar noch ein Geschäft machen.)

Madagaskar von A bis Z – Das PRIORI-Reisehandbuch

„Wo kann ich in Madagaskar Geld wechseln und abheben? Wie ist das mit der Reisezeit? Muss ich bei meiner Kleidung etwas beachten?“

Bei der Planung einer Reise nach Madagaskar kommen immer viele Fragen auf. Wir von PRIORI haben viele hilfreiche Informationen und interessante Fakten zu Madagaskar in unserem Reisehandbuch zusammengesellt und bieten es kostenlos zum Download an.

Reisehandbuch Madagaskar PRIORI ReisenIm Reisehandbuch werden Themen wie Land und Leute, Sprache, Essen und Trinken, Visa- und Einreisebestimmungen, Reisevorbereitung und Packen, Reisezeit und Reiserouten, Geld, Sicherheit, Gesundheit und viele mehr kurz und informativ behandelt.

Das PRIORI-Team kennt Madagaskar, seine Leute und seine Lebensarten, denn wir sind seit über 20 Jahren vor Ort.
Wir möchten Hintergründe liefern, informieren und unser Wissen teilen – denn wir finden, eine gute Vorbereitung hilft, das Reiseziel Madagaskar besser zu verstehen und dadurch mehr zu erleben.

‚Soava dia‘: Wir wünschen Ihnen eine gute Reise auf der Grossen Insel!

Madagaskar: Kein Dschungelexpress bis März 2015

Madagaskar-Reisende müssen voraussichtlich bis März 2015 auf den beliebten Dschungel-Express von Fianarantsoa nach Manakara verzichten.

Eisenbahn Zug FCE Madagaskar Fianarantsoa Manakara Dschungelexpress PRIORI ReisenDer bekannteste Zug Madagaskars zwischen Fianarantsoa im Hochland und dem Küstenort Manakara zeigt Altersschwäche und muss repariert werden.
Als Alternative hat das Lac Hotel, welches eng mit der Eisenbahngesellschaft FCE zusammenarbeitet, eine Draisine auf der Strecke eingerichtet. Mit diesem urigen Gefährt können Interessierte (15 Personen maximal) das Abenteuer auf den schmalen Schienen wagen, die sich in Serpentinen durch zahlreiche Tunnels und über waghalsige Brücken zur Küste schlängeln. Die Fahrzeiten sind dienstags, donnerstags und samstags von Fianarantsoa nach Manakara, und mittwochs, freitags und sonntags von Manakara nach Fianarantsoa. Abfahrt ist jeweils um 7 Uhr morgens.

Draisine Lac Hotel Madagaskar Ersatz Eisenbahn Madagaskar. PRIORI Reisen.

Die Draisine des Lac Hotels in Madagaskar kann gemietet werden.

Die Draisine kann nur gesamt als Gruppe gemietet werden, der Mietpreis beträgt nach Angaben des Betreibers 1.080.000 Ariary (etwa 350 Euro).

Für Reisende, die im Lac Hotel übernachten, können die Mitarbeiter die Reservierung vornehmen. Ansonsten gibt es weitere Auskünfte über die Gesellschaft FCE unter  fce@blueline.mg oder Tel. 034 55499 17.  Auch wir von PRIORI haben Kontakt zum Lac Hotel und der FCE und können Auskunft zu den aktuellen Entwicklungen geben.

Visum für Madagaskar-Reisende

Alle Reisende – egal welcher Nationalität – benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum.

Ein Touristenvisum gilt für maximal 90 Tage und kann nicht verlängert werden.

Es gibt Touristenvisa in drei Varianten (Stand 01/2016):

  • Das Touristenvisum bis zu 30 Tagen Aufenthalt kostet ca. 30 €.
  • Das Touristenvisum für 31 bis zu 60 Tagen Aufenthalt kostet ca. 60 Euro.
  • Das Touristenvisum für 61 bis zu 90 Tagen kostet ca. 90 Euro.

Alle Arten des Touristenvisums können entweder vor der Ausreise bei der Madagassischen Botschaft bzw. einem madagassischen Konsulat beantragt werden, oder direkt am Flughafen in Antananarivo erhalten werden. Die Preise unterscheiden sich nach Land der Antragsstellung.

Bei der madagassischen Botschaft in Berlin (Falkensee) fallen für die Visum-Beantragung 2016 folgende Gebühren an: bis 30 Tage: 30,76 € / bis 60 Tage: 68,00 € / bis 90 Tage: 96 €.

Visum im Voraus beantragen

Wenn Sie genügend Zeit vor Ihrer Ausreise haben (mind. 3 Wochen) und/ oder in der Nähe einer madagassischen Botschaft bzw. eines Konsulats von Madagaskar wohnen, empfiehlt es sich, Ihr Visum bereits vor Reiseantritt zu besorgen. Sie sparen sich bei Ankunft einige Wartezeit und Formalitäten. Allergings ist es günstiger, das Visum direkt am Flughafen zu holen.

Die Anträge für die Visa können Sie z.B. auf den Seiten der madagassischen Auslandsvertretungen finden:

Für die Antragstellung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • 2 ausgefüllte und vom Antragsteller unterschriebene Antragsformulare
  • 2 Passfotos
  • Einen gültigen Reisepass (mind. 6 Monate nach dem letzten Reisetag gültig; der deutsche Kinderausweis ist anerkannt)
  • Einen frankierten Rückumschlag für Einwurfeinschreiben (falls Sie den Pass nicht persönlich abholen)
  • Kopie des Flugtickets für Hin- und Rückreise oder eine Buchungsbestätigung mit den Flugdaten vom Reisebüro (das Datum des Rückflugs muss stimmen)
  • falls Sie sich in den letzten sechs Tagen in einem Land aufgehalten haben, wo Geldfieber vorkommt: Impfbescheinigung gegen Geldfieber

In Deutschland, Österreich und der Schweiz können Sie Visa für Madagaskar an folgenden Stellen persönlich beantragen.

Wenn Sie Ihr Visum bei Ankunft bereits im Pass haben, können Sie sich in der Ankunftshalle im Flughafen Antananarivo direkt  am Schalter „mit Visum/ avec Visa“ (links halten) anstellen und müssen lediglich Ihren Pass vorzeigen. Die Abfertigungszeit ist meist wesentlich kürzer als die für Reisende ohne Visum.

Visum direkt am Flughafen erwerben

Das 30-Tages-Visum ist in jedem Fall problemlos direkt in Antananarivo erhältlich, für die 60- und 90-Tage-Visa variieren die Aussagen der madagassischen Botschaft in Berlin und den Beamten am Flughafen in Madagaskar. Generell können Sie alle Visa bei Ankunft am Flughafen erhalten. PRIORI empfliehlt jedoch, sich im Voraus das 60- und 90-Tages-Visum zu holen (Stand 01/2015).

Kosten für das Visum am Flughafen Antananarivo (Stand 12.01.2016)

30-Tage Touristenvisum: 80.000 Ariary (ca. 23 €, je nach tagesaktuellem Kurs)
60-Tage Touristenvisum: 100.000 Ariary (ca. 30 €, je nach tagesaktuellem Kurs)
90-Tage Touristenvisum: 140.000 Ariary (ca. 40 €, je nach tagesaktuellem Kurs)

Vorgehen am Flughafen Antananarivo zum Erwerb des Touristenvisum:

1. Stellen Sie sich bei der der Kasse („Caisse“, ganz rechts) an, und bezahlen Sie dort den Betrag für Ihr gewünschtes Touristenvisum. Der Betrag ist in Euro zahlbar.

2. Stellen Sie sich am Schalter „ohne Visum/ sans Visa“ (rechts halten) an und legen Sie folgende Dokumente vor:

  • Ihren Beleg über die Zahlung der Visum-Gebühr,
  • Ihr Rückflug- oder Weiterflugticket,
  • Ihren Reisepass, der noch mindestens sechs Monate nach der Abreise aus Madagaskar gültig ist. Er sollte mindestens noch zwei freie Seiten für Visum und Stempel enthalten.

Auch auf unseren anderen Webseiten haben wir weitere ausführliche Informationen zu Einreise und Visa zusammengestellt:
www.priori.ch | http://www.madagaskarhaus.ch