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Madagaskars duftender Nordosten – Region SAVA

Region SAVA: Madagaskar Reisen Vanille PRIORIDas Markenzeichen der Region SAVA im Nordosten Madagaskars ist die weltweit bekannte Madagaskar-Bourbon-Vanille. Die edlen Schoten werden hier angebaut, geerntet, getrocknet und zum Export vorbereitet. Zeitweise wird hier die Hälfte der weltweiten Vanille produziert. Ihr Duft liegt hier in der Luft, egal wohin man geht. In den Monaten Juni bis August werden die Schoten geerntet und getrocknet. Dann bietet sich Reisenden ein interessantes Schauspiel.

Die Region SAVA hat aber viel mehr als Vanille zu bieten.

Region SAVA: Madagaskar Nationalpark Marojejy SAVA Norden PRIORI ReisenWenig bekannt ist das Bergmassiv des Marojejy im gleichnamigen Nationalpark, der zwischen Sambava und dem Bergort Andapa liegt. Das schroffgebirgige Gebiet in Meeresnähe gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Die Bergkette steigt bis auf 2130 Meter an und zeigt ganz unterschiedliche Vegetationen, mit zahlreichen Reptilien, Amphibien, Vögeln und 12 Lemurenarten. Von den Anhöhen bieten sich atemberaubende Ausblicke aus dem tropischen Grün zum Indischen Ozean.

SAVA ist durchzogen von kleinen Weilern, aus Palmwedeln gebauten Hütten, Bananenhainen und Kokospalmen. Ein enges Netz aus verschlungenen Fusspfaden, Wasserläufen und Reisfeldern schlängelt sich durch die reizvolle und fruchtbare Landschaft und zeigt sich in verschiedenen Grüntönen.

Region SAVA: Madagaskar SAVA Strand Sambava PRIORI ReisenAn der Küste der „Vanille-Region“ liegen zahlreiche weiße Sandstrände. Auch Taucher und Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Besonders die Strände von Sambava und Vohémar sind für Badetage geeignet, in Antalaha ist die Brandung zu stark und macht das Schwimmen gefährlich. An der gesamten Ostküste der Region zeigt sich morgentlich die orangefarbene Sonne am Horizont des rauschenden Meers.

Die Orte der Region SAVA

Die kleinen Städte Sambava, Antalaha, Vohémar und Andapa, deren Anfangsbuchstaben den Namen der Region SAVA bilden, sind madagassische Kleinstädte voller Farben und Gerüche. Vor allem die Orte Sambava und Antalaha gelten als Zentren der Vanille. Zahlreiche Betriebe haben sich dort auf die Trocknung und Verarbeitung der wertvollen Schoten spezialisiert.

Der Küstenort Vohemar (madagassisch Iharana) ist der nördlichste Ort, mit einem kleinen Hafen. Der Andranotsara-See mit seinen heiligen Krokodilen liegt etwa 7 Kilometer südlich des Ortes und bietet sich für Tagesausflüge an.

Knapp 200 Kilometer südlich von Vohemar liegt die Stadt Sambava. Drei Flüsse münden hier in den Indischen Ozean. Sehenswert ist der dienstags stattfindende Markt und die schönen Strände.

Fährt man von Sambava der Küste entlang weiter Richtung Süden gelangt man nach etwa 80 Kilometern nach Antalaha. Dieser Ort ist bekannt als guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren auf die Halbinsel Masoala – dem größten noch bestehenden zusammenhängenden Regenwaldgebiets Madagaskars. Reisen in dieses Gebiet an der Bucht von Antogil versprechen einmalige Erlebnisse und Naturerfahrungen.

Fährt man von Sambava landeinwärts in Richtung Südwesten erreicht man über eine schöne kleine Straße durch die Berge die Ortschaft Andapa. Der unscheinbare Ort liegt etwa 100 Kilometer entfernt von Sambava inmitten eines der größten Reisanbaugebiete Madagaskars und ist Ausgangspunkt für Touren in das sehenswerte und vielseitige Schutzgebiet von Marojejy.

Region SAVA: Madagaskar SAVA Blick auf Marojejy Nationalpark

Anreise

Von Süden kommend gibt es keine durchgehende Autostraße entlang der Ostküste – zwischen Maroantsetra und Antalaha besteht kein Durchkommen per Auto. Die Anreise nach SAVA per Fahrzeug erfolgt immer über Diego-Suarez. Von dort ist die Straße in gutem Zustand. Auch über die Querstraße (weniger gut ausgebaut), welche bei Ambilobe in Richtung Vohémar abzweigt kann SAVA erreicht werden.

Sambava und Antalaha besitzen kleine Flughäfen, worüber sie mit der Hauptstadt Antananarivo verbunden sind.

Reisen in die Region SAVA

Region SAVA: Madagaskar SAVA Andapa Felder Reis PRIORI bietet eine Kleingruppen-Reise in die Region SAVA an.
Behutsam und mit Bedacht wird erkundet, was diese vielseitige Region alles zu bieten hat. Natur, Kultur und Begegnungen.
Zu Fuss, langsam und tiefgründig bewegen wir uns in den Städtchen und auf Plantagen, durchwandern die Vegetation des Marojejy Parks, riechen die Vanille und viele andere Gewürze und beobachten das Leben in dieser Gegend Madagaskars.
Die Reise findet vom 6. – 21. Mai 2017 statt. Alle Informationen zur Reise finden Sie hier.
Oder kontaktieren Sie uns.

Sehenswerte Nationalparks im Norden von Madagaskar

So abwechslungsreich wie die Landschaft im nördlichen Teil Madagaskars ist, so vielseitig sind auch seine Natur-Reservate. Auf einer Reise durch den Norden können lohnt es sich immer, mehrere Parks zu besichtigen.

Montagne d’Ambre

Im sonst eher tropisch warmen Norden finden Reisende eine feucht (und zeitweise auch kühle) Abwechselung im Nationalpark Montagne d’Ambre. Obwohl nur 30 Kilometer zwischen Diego Suarez und diesem Waldgebiet liegen beträgt die jährliche Niederschlagsdifferenz sage und schreibe 1.400 Millimeter.
Der Bergnebelwald liegt auf 800 bis 1475 Metern. Das Gebiet umfasst die Bergregionen eines vulkanisch entstandenen Gebirges und in seinem üppigen Wald finden Besucher zahlreiche Tiere sowie Orchideen, Würgebäume, Baumfarne und Schlinggewächsen. Dicht stehende Bäume ragen bis zu 40 Meter hoch und sind oft bewachsen mit  grünen Moosen, Lianen und Aufsitzerpflanzen. Auch einige Wasserfälle sind in diesem grün-feuchten Areal zu finden. Von mehreren Aussichtspunkten bieten sich Reisenden beeindruckende Ausblicke auf den Regenwald und die Umgebung bis nach Diego Suarez (Antsiranana).

Wald im Montagne d'Ambre Nationalpark im Norden von Madagaskar

Tiefgrüner Regenwald im Nationalpark Montagne d’Ambre.

Ankarana

Im Ankarana Naturreservat (auch Tsingy du Nord genannt) befindet sich etwa 70 Kilometer südlich der Stadt Diego Suarez. In diesem Park liegen unberührte Inselwälder aber auch kleine Seen, Höhlen und Grotten. Viele der Höhlensysteme sind bisher nur zu geringem Teil erforscht. Auf einer Fläche von etwa 200 km² können Reisende auf schmalen Pfaden und Brücken die schwer zugänglichen, scharfkantigen, bis zu 20 Meter hohen Kalksteinskulpturen – genannt Tsingy (wortwörtlich „auf Zehenspitzen laufen“) – erkunden. Sie stellen einen der landschaftlichen Höhepunkte Madagaskars dar. Das Karst-Gebirge entstand aus einer riesigen Korallenbank, die aus dem Meer herausgehoben wurde. Heute liegen zwischen den Blöcken von teils sechs Kilometern Durchmesser bis zu 300 Meter tiefe, von der Außenwelt abgeschottete Täler mit Trockenwald. Vor Ort kann unter anderem das „Perte d’eau“  bewundert und eine Grotte mit Stalactiten und Stalagmiten besichtigt werden.

Auch die Tier- und Pflanzenwelt ist beeindruckend: die Schleichkatze Fossa, viele endimische Vogelarten und acht verschiedene Lemurenarten können bei einer Wanderung entdeckt werden. Die lebhaften Kronenmakis turnen leichtfüssig über die messerscharfen Felsnadeln. Überraschenderweise findet man auch Pflanzen, die eigentlich typisch für den trockenen Südwesten sind, wie Baobabs, Pachypodien und Euphorbien.

Da dieses Reservat bis heute eine grosse religiöse Bedeutung für die Volksgruppe Antakarana hat ist der Park ist unbewohnt und beherbergt viele heilige Stätten, die in Begleitung besichtigt werden können.

Feste Schuhe und lange Hosen sind für dieses Terrain auf jeden Fall angebracht.

Die Tsingy-Kalksteinformationen im Nationalpark Ankarana im Norden Madagaskars, südlich von Diego Suarez. Copyright PRIORI Reisen.

Die Tsingy-Kalksteinformationen im Nationalpark Ankarana im Norden Madagaskars.

Kronen-Lemur im Ankarana Nationalpark. PRIORI Reisen.

Kronen-Lemur im Nationalpark Ankarana im Norden Madagaskars.

Tsingy Rouge

Etwa 10 Kilometer südlich von Diego Suarez biegt man auf eine Piste ab, die zum Nationalpark der Roten Tsingy führt. Die knapp 20 Kilometer Anfahrt auf der roten Erdstrasse erlaubt schöne Ausblicke an die Nordostküste und das Meer, und die sanften Hügelketten in Richtung Westen. Die bizarr anmutenden Formationen der Tsingy Rouge liegen versteckt in einem Krater und einer Senke, in die man hinabsteigen kann. Die roten Sandstein-Spitzen entstehen durch Erosion nach Monsunregen in Zusammenspiel mit starkem Wind. Die rote Erde macht diese Formation zu einem farbigen Schauspiel, das besonders bei Nässe leuchtend rot-orange wirkt und ein gutes Fotomotiv gibt.

Die Tsingy Rouge im Norden von Madagaskar, südlich von Diego Suarez. Copyright PRIORI Reisen.

Tsingy Rouge

Marojejy Nationalpark

Im Nordosten Madagaskars, zwischen den Kleinstädten Sambava und Antalaha, findet sich der abgelegene Nationalpark Marojejy.  Ein besonderer Ort im Herzen des Regenwaldes: in Nebel gehüllte Heidelandschaft in windiger Höhe; ungestüme Sturzbäche; grün-schimmernde Reisfelder in einem bergigen Labyrinth.
Ein Ort mit unglaublicher Biodiversität mit zahlreichen nur hier auffindbaren Pflanzen- und Tiergattungen. Ein Ort mit tief verankerter Kultur, kleinen Dörfern mit winzigen Palmhütten,  Frauen und Kindern, die mit den Reis schlagen und in den grossen, hölzernen Mörsern zerkleinern; junge Zebuhüter und Jungen, die  mit Hilfe kleiner Netze Fische in den Flüssen fangen; einfache Leute, die mit ihren Pirogen – oftmals aus einem einzigen Baumstamm zugeschnitten – die Wasserläufe befahren.
Dies ist ein ruhiger Ort, erfüllt von Heiterkeit, ein Ort weit entfernt vom Rest der Welt. In Marojejy können unterschiedlich lange Rundtouren vom Dorf Manantenina bis zum Gipfel auf 2132 Meter gemacht werden. Es empfiehlt sich aufgrund der etwas aufwendigen Anreise zum abgelegenen Marojejy-Gebiet einige Tage zu bleiben, um die Waldtypen zu erleben und Tiere zu beobachten. Es können auch längere, grosse Exkursionen in der ganzen Gegend unternommen werden.

Allgemeine Infos zu den verschiedenen Stufen und zur Verwaltung der madagassischen Nationalparks, sowie zu lokalen Guides und Eintrittspreisen finden Sie in unserem Artikel zu Naturparks.

Für weitere Informationen und Reisemöglichkeiten hilft das PRIORI-Team Ihnen jederzeit gerne weiter.

Tages-Ausflüge von Diego Suarez

Die Stadt Diego Suarez liegt auf einer Halbinsel am äußersten Nordostzipfel Madagaskars. Sie bietet sich als Ausgangspunkt für schöne Tagesausflüge an:

Straße mit einer typisch madagassischen Rikscha in Diego Suarez, der nördlichsten Stadt Madagaskars. Copyright PRIORI Reisen.

Straße mit einer typisch madagassischen Rikscha in Diego Suarez, der nördlichsten Stadt Madagaskars.

„Die drei Buchten“

Machen Sie einen Ausflug zu den drei schönen, im Osten liegenden Buchten: Sakalava-Bucht, Dünen-Bucht und Tauben-Bucht. Reisende finden hier weissen Sand und tiefblaues Meer zum Schwimmen und Verweilen.

„Ramena und Mer d’Emeraude“

Etwa 25 Kilometer östlich von Diego Suarez liegt der ruhige Strandort Ramena. Hier lässt sich sehr gut frischer Fisch essen. Von Ramena kann eine einstündige Fahrt mit einem Segelboot durch das türkisblaue Binnenmeer und entlang weißer Sandstrände zum Mer d’Emeraude unternommen werden. Das ruhige Mer d’Emeraud mit seinem vorgelagerten Korallenriff lädt zum Schnorcheln, Schwimmen oder Angeln ein, ebenso wie zu einem entspannten Picknick am Strand.

Segelboot auf dem Weg zum Mer d'Emeraude östlich von Diego Suarez, Nord-Madagaskar. Copyright PRIORI Reisen.

Segelboot auf dem Weg zum Mer d’Emeraude östlich von Diego Suarez.

„Montagne des Francais“

Der Weg zum Berg Montage des Français etwas außerhalb von Diego Suarez führt vorbei an den typischen Baobabs im Norden Madagaskars, verschiedene Sukkulentenpflanzen und durch einen artenreichen Dornenwald.
Der Aufstieg ist ziemlich steil und die Vegetation ein untrügliches Zeichen für die lokale Regenarmut. Doch es lohnt sich: Am Ziel überblickt man die Bucht von Diego mit dem so genannten Zuckerhut im Hintergrund, eine unbewohnte Insel mit einer schöner Kegelform.

„Tsingy Rouge“

Die bizarr anmutenden weichen roten Sandstein-Türme der Tsingy Rouge liegen versteckt in einem Krater und einer Senke, in die man hinabsteigen kann. Sie bilden einen schönen Kontrast zum Himmel und sind besonders nach Regen tiefrot. Die Anfahrt von Diego dauert etwa 1,5 Stunden, wovon etwa die Hälfte der Strecke auf einer Erdpiste erfolgt.

Die Tsingy Rouge im Norden von Madagaskar, südlich von Diego Suarez. Copyright PRIORI Reisen.

Tsingy Rouge

PRIORI plant Ihre Reise und organisiert auch verschiedene Tagestouren. Gerne beraten wir Sie!

Madagaskars Nordwesten erkunden

Der Nordwesten Madagaskars ist landschaftlich vielfältig und bietet viele sehenswerte Punkte, unberührte Natur, schöne Strände und malerische Buchten für Reisende.

Eine Tour hier bietet sich besonders für Reisende an, denen wenig Zeit zur Verfügung steht, denn im Norden zeigt Madagaskar seine vielen Gesichter auf engem Raum.

Diego Suarez (Antsiranana)

Strassenecke mit altem Kolonialhaus in Diego Suarez, Madagaskar. Copyright PRIORI Reisen

Eines der alten Kolonialhäuser in Diego Suarez.

Diego Suarez, heute auch madagassisch Antsiranana genannt, ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region. Sie liegt an einer Bucht am äußersten Nordostzipfel Madagaskars. Mit seinen alten kolonialen Bauten und breiten Strassen lohnt sich ein Besuch in dieser beschaulichen Stadt Madagaskars. Von Diego Suarez können gut Tagesausflüge in die schöne Umgebung gestartet werden. Zudem ist diese Stadt meist Anfangs- oder Endpunkt einer Reise im Norden der Insel.

Naturparks und Reservate

Zahlreiche Nationalparks und Reservate mit ganz unterschiedlichen klimatischen Gegebenheiten und Formationen bieten Reisenden im Norden der Insel viele Wander- und Erkundungsmöglichkeiten:

  • Der feucht-grüne Bergnebelwald von Montagne d’Ambre mit Wasserfällen und Aussichtspunkten, die bis nach Diego Suarez und zum Meer blicken lassen.
  • Das weitläufige Naturreservat Ankarana mit seinem in sich geschlossenen Höhlensystemen, Trocken- und Regenwaldarealen und seiner Attraktion – dem Tsingy-Gebiet: scharfkantigen, bis zu 20 Meter hohen Kalksteinskulpturen aneinandergereiht auf einer ca. 50 Kilometer langen Fläche.
  • Die roten, weichen Sandsteintürme Tsingy Rouge sind von Diego Suarez gut in einem Tagesausflug zu bestaunen.

Gewürz- und Lebensmittelplantagen

In Anbetracht seiner natürlichen Gegebenheiten ist der nördliche Teil Madagaskars der reichste: man findet hier neben strahlend grünen Reisfeldern zahlreiche Plantagen für Zucker, Kakao, Kaffee, Gewürze wie Pfeffer, Ingwer, Zimt, Vanille sowie Ylang-Ylang, das zur Prafümherstellung verwendet wird. Hier im Norden erwirtschaftet die madagassische Republik mit Vanille, Kaffee und Pfeffer rund ein Drittel der gesamten Exporterlöse.
In der Stadt Ambilobe, an der Nationalstraße RN 6 (Route Nationale) zwischen Ambanja und Diego Suarez gelegen finden Reisende Zuckerrohr- und Caschewnssplantagen. In Ambanja und an der Westküste bei Ankify finden sich einige große und kleine Gewürzplantagen, die besichtigt werden können. Für den Anbau der Madagaskar-Vanille ist besonders die nordöstliche Region Sambava bekannt.

Edelsteine

Edelstein-Liebhaber und Interessierte können im Ort Ambondromamy einen Zwischenstop machen. Schon an der Haltestelle der Sammeltaxis (Taxi-Brousse) werden Funde aus der Gegend angeboten. Ambondromamy liegt an der Kreuzung von RN 4 und RN 6, wo letztere in nordöstlicher Richtung nach Port Berge, Antsohihy und Nosy Be abzweigt.

Inselwelten vor der Küste

Eine Reise durch den Norden lässt sich hervorragend mit einem Abstecher auf eine der zahlreichen tropischen Inseln verbinden, die vor der Nordwestküste Madagaskars im Kanal von Mosambik liegen, wie zum Beispiel:

  • Nosy Be – Die vulkanisch geprägte, fruchtbare Insel ist neben der Hauptstadt Antananarivo der meistbesuchte Flecken Madagaskars. Mit ihren weißen Stränden, gehobenen Ressorts und großem touristischen Angebot können Reisende sich hier mit fast westlichem Standard erholen.
  • Nosy Komba – Zwischen dem Hafenort Ankify und der Insel Nosy Be findet sich diese kleinere Nachbarinsel, die auch Lemureninsel genannt wird. Die Mohrenmakis sind die Attraktion hier. An der Südwestküste der grünen Insel findet sich ein schöner Strand mit Schnorchelmöglichkeiten.
  • Nosy Lava – Ein besonderes Erlebnis bietet ein Besuch der fast unbewohnten Insel Nosy Lava, die dem abgelegenen Ort Analalava vorgelagert ist. Hier befand sich bis 20014 ein Hochsicherheitsgefängnis, das heute nur noch aus verwitterten Ruinen besteht und besichtigt werden kann. Der schöne Sandstrand eigent sich für ein Picknick, das Meer für ein Bad oder Schnorchelgänge.
Picknick am Strand von Nosy Lava, vor dem Küstenort Analalava im Nordwesten Madagaskars. Copyright PRIORI Reisen.

Picknick am Strand von Nosy Lava. Die Insel ist in einer Stunde ab Analalava mit dem Boot zu erreichen.

Verkehrsanbindung

  • Der Nordteil Madagaskars lässt sich gut mit einem Fahrzeug plus Fahrer erkunden. Die Strasse Route Nationale (RN) 4 führt von Antananarivo bis Mahajunga und weiter bis Port Berge, und über Antsohihy, Ambanja bis Diego Suarez. Die Strassenqualität schwankt, wird aber stetig verbessert. Rechnen Sie für die reine Fahrtzeit ab Antananarivo bis Mahajunga mindestens zwei Tage ein, von Mahajunga bis nach Diego Suarez mindestens drei Tage.
  • Es gibt täglich Inlandsflüge von Antananarivo nach Mahajunga, Diego Suarez oder Nosy Be. Nosy Be kann von Diego Suarez 2-3mal pro Woche per Flug oder per Fahrzeug und Boot ab Ankify erreicht werden.

PRIORI bringt sie hin – und noch weiter. Schreiben Sie uns für ein Beratungsgespräch oder einen Reisevorschlag. Wir helfen Ihnen gerne weiter.