Schlagwort-Archive: Madagaskar

Zyklon Madagaskar: Regen

Zyklon Madagaskar

Der Zyklon Enawo durchquerte Madagaskar vom 7. bis 9. März und brauchte im Vor- und Nachfeld schwere Regenfälle.

Die Zusammenfassung des Ereignisses und des Zyklonweges durch Madagaskar findet sich auf
http://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/20170313_TC_ENAWO_v1.pdf

Ebenso sind aktualisierte Angaben zu finden auf
http://reliefweb.int/country/mdg

Wir von der PRIORI halten uns natürlich zu jedem Zeitpunkt über die Geschehnisse in Madagaskar informiert dank unserer Präsenz vor Ort.

Wer Fragen zu seinen Reiseplänen nach Madagaskar hat, kann sich selbstverständlich an uns wenden. 0041 61 332 19 27 (für Fragen von ausserhalb der Schweiz). Für Telefonate aus der Schweiz 061 332 19 27

Madagaskarhaus PRIORI, Basel

Zyklon Madagaskar : Regen Hochland

Zyklon Madagaskar : Hochland Regen

Madagaskars duftender Nordosten – Region SAVA

Region SAVA: Madagaskar Reisen Vanille PRIORIDas Markenzeichen der Region SAVA im Nordosten Madagaskars ist die weltweit bekannte Madagaskar-Bourbon-Vanille. Die edlen Schoten werden hier angebaut, geerntet, getrocknet und zum Export vorbereitet. Zeitweise wird hier die Hälfte der weltweiten Vanille produziert. Ihr Duft liegt hier in der Luft, egal wohin man geht. In den Monaten Juni bis August werden die Schoten geerntet und getrocknet. Dann bietet sich Reisenden ein interessantes Schauspiel.

Die Region SAVA hat aber viel mehr als Vanille zu bieten.

Region SAVA: Madagaskar Nationalpark Marojejy SAVA Norden PRIORI ReisenWenig bekannt ist das Bergmassiv des Marojejy im gleichnamigen Nationalpark, der zwischen Sambava und dem Bergort Andapa liegt. Das schroffgebirgige Gebiet in Meeresnähe gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Die Bergkette steigt bis auf 2130 Meter an und zeigt ganz unterschiedliche Vegetationen, mit zahlreichen Reptilien, Amphibien, Vögeln und 12 Lemurenarten. Von den Anhöhen bieten sich atemberaubende Ausblicke aus dem tropischen Grün zum Indischen Ozean.

SAVA ist durchzogen von kleinen Weilern, aus Palmwedeln gebauten Hütten, Bananenhainen und Kokospalmen. Ein enges Netz aus verschlungenen Fusspfaden, Wasserläufen und Reisfeldern schlängelt sich durch die reizvolle und fruchtbare Landschaft und zeigt sich in verschiedenen Grüntönen.

Region SAVA: Madagaskar SAVA Strand Sambava PRIORI ReisenAn der Küste der „Vanille-Region“ liegen zahlreiche weiße Sandstrände. Auch Taucher und Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Besonders die Strände von Sambava und Vohémar sind für Badetage geeignet, in Antalaha ist die Brandung zu stark und macht das Schwimmen gefährlich. An der gesamten Ostküste der Region zeigt sich morgentlich die orangefarbene Sonne am Horizont des rauschenden Meers.

Die Orte der Region SAVA

Die kleinen Städte Sambava, Antalaha, Vohémar und Andapa, deren Anfangsbuchstaben den Namen der Region SAVA bilden, sind madagassische Kleinstädte voller Farben und Gerüche. Vor allem die Orte Sambava und Antalaha gelten als Zentren der Vanille. Zahlreiche Betriebe haben sich dort auf die Trocknung und Verarbeitung der wertvollen Schoten spezialisiert.

Der Küstenort Vohemar (madagassisch Iharana) ist der nördlichste Ort, mit einem kleinen Hafen. Der Andranotsara-See mit seinen heiligen Krokodilen liegt etwa 7 Kilometer südlich des Ortes und bietet sich für Tagesausflüge an.

Knapp 200 Kilometer südlich von Vohemar liegt die Stadt Sambava. Drei Flüsse münden hier in den Indischen Ozean. Sehenswert ist der dienstags stattfindende Markt und die schönen Strände.

Fährt man von Sambava der Küste entlang weiter Richtung Süden gelangt man nach etwa 80 Kilometern nach Antalaha. Dieser Ort ist bekannt als guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren auf die Halbinsel Masoala – dem größten noch bestehenden zusammenhängenden Regenwaldgebiets Madagaskars. Reisen in dieses Gebiet an der Bucht von Antogil versprechen einmalige Erlebnisse und Naturerfahrungen.

Fährt man von Sambava landeinwärts in Richtung Südwesten erreicht man über eine schöne kleine Straße durch die Berge die Ortschaft Andapa. Der unscheinbare Ort liegt etwa 100 Kilometer entfernt von Sambava inmitten eines der größten Reisanbaugebiete Madagaskars und ist Ausgangspunkt für Touren in das sehenswerte und vielseitige Schutzgebiet von Marojejy.

Region SAVA: Madagaskar SAVA Blick auf Marojejy Nationalpark

Anreise

Von Süden kommend gibt es keine durchgehende Autostraße entlang der Ostküste – zwischen Maroantsetra und Antalaha besteht kein Durchkommen per Auto. Die Anreise nach SAVA per Fahrzeug erfolgt immer über Diego-Suarez. Von dort ist die Straße in gutem Zustand. Auch über die Querstraße (weniger gut ausgebaut), welche bei Ambilobe in Richtung Vohémar abzweigt kann SAVA erreicht werden.

Sambava und Antalaha besitzen kleine Flughäfen, worüber sie mit der Hauptstadt Antananarivo verbunden sind.

Reisen in die Region SAVA

Region SAVA: Madagaskar SAVA Andapa Felder Reis PRIORI bietet eine Kleingruppen-Reise in die Region SAVA an.
Behutsam und mit Bedacht wird erkundet, was diese vielseitige Region alles zu bieten hat. Natur, Kultur und Begegnungen.
Zu Fuss, langsam und tiefgründig bewegen wir uns in den Städtchen und auf Plantagen, durchwandern die Vegetation des Marojejy Parks, riechen die Vanille und viele andere Gewürze und beobachten das Leben in dieser Gegend Madagaskars.
Die Reise findet vom 6. – 21. Mai 2017 statt. Alle Informationen zur Reise finden Sie hier.
Oder kontaktieren Sie uns.

Madagaskar-Reisebericht und Fotos

Einen kurzen Reisebericht und viele Fotos von seiner Madagaskar-Reise mit PRIORI hat Jean-Marc Bersier in seinem Blog geteilt:

Reisebericht: https://www.bersier.net/piwigo/?/category/Madagaskar-2014

Weitere ausführliche Reisedokumentationen erhalten Sie auf unserer Madagaskarhaus Basel Website.

Madagaskar Rundreise 1. – 23. Oktober 2016

Reisepartner für Rundreise im Oktober 2016 gesucht

Zwei reisende Frauen aus Hamburg und Berlin (alter um die 50) suchen nette Mitreisende, Männer und/oder Frauen, Alter zwischen 30-60, mit Interesse an Madagaskar, NaturLand und Leute, bisschen Abenteuer und Wandern, Erholung und Entspannung, Aufenthalt in netten Unterkünften, etc.

Geplante Reiseroute: Madagaskar: Antananarivo – Antsirabe – Fianarantsoa – Manakara – Ranomafana – Ambalavao – Ambalavao – Andringitra – Ranohira – Ifaty – Antananarivo – Ampefy – Antananarivo
HighlightsZugfahrt Fianarantsoa – Manakara, Pirogenfahrt auf dem Kanal von Pangalanes, Wanderungen in verschiedenen Nationalparks, teilweise mit Übernachtung am Lagerfeuer im Zelt unter´m Sternenhimmel, Entspannung in Ifaty/Mangily am Meer mit Schnorchelmöglichkeiten und z.B. Besuch des Baobabwaldes etc.,  Besuch von Geysiren, Wasserfällen, Besuch verschiedener (Kunst)-Handwerksbetriebe und Projekte zur Förderung nachhaltiger Entwickung in unterschiedlichen Gemeinden.

Die Reise ist bereits nach unseren Vorstellungen bei Priori gebucht. Sie ist mit englischsprachigem Fahrer und Wagen organisiert.

Haben Sie Lust mit diese zwei Frauen Madagaskar zu entdecken? Dann melden Sie sich bei uns und wir vermitteln den direkten Kontakt.

Suchen Sie auch einen Reisepartner für Ihre geplante Madagaskar-Reise? Dann schreiben Sie uns Ihre Daten (Name, Alter, Reiseroute, Reisezeitraum, Reiseart, Interessen, Reiseerfahrung) und wir stellen Ihre Anfrage gerne auf unsere Webseiten!

Madagaskar Backpacker-Reise ab Anfang April 2016

3-4 Wochen Madagaskar Backpacker-Reise ab Anfang April 2016

Reiselustige Frau sucht eine/einen Reisepartner/in. Reiseroute steht noch nicht fest. Interessen sind vor allem die Natur auf Madagaskar zu entdecken

Haben Sie Lust mit mit diese Frau Madagaskar zu entdecken? Dann melden Sie sich bei uns und wir vermitteln den direkten Kontakt. Reisepartnerin gefunden 🙂

Suchen Sie auch einen Reisepartner für Ihre geplante Madagaskar-Reise? Dann schreiben Sie uns Ihre Daten (Name, Alter, Reiseroute, Reisezeitraum, Reiseart, Interessen, Reiseerfahrung) und wir stellen Ihre Anfrage gerne auf unsere Webseiten!

Heilpflanzen und Naturheiler in Madagaskar

Madagaskar ist als Insel seit 160 Millionen Jahren isoliert im Indischen Ozean und hat eine riesige Biodiversität in Flora und Fauna entwickelt. Neben den bekannten Pflanzen wie den imposanten Baobab-Bäumen oder den zahlreichen Orchideen finden sich in Madagaskars Wäldern auch zahlreiche Heilpflanzen. Madagaskars Pflanzen sind zu einem grossen Teil endemisch, kommen also nur in Madagaskar vor.

Seit Generationen sammeln traditionelle madagassische Naturheiler (genannt ‚mpitsabo‚) Heilpflanzen für den Eigenbedarf und zur Behandlung von Kranken: aus Kräutern, Samen, Blättern, Wurzeln und Gräsern entstehen Arzneimittel gegen eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Traditionelles Heilwissen spielt bis heute eine bedeutende Rolle in Madagaskar – das Wissen über Heilpflanzen und ihre Wirkung hat einen festen Platz und eine wichtige Funktion, vor allem auf dem zersiedelten Land. Schlendert man in Madagaskar über einen Markt, so findet man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Stände mit Heilpflanzen und Heilmitteln aus den madagassischen Wäldern, die wild gesammelt wurden.

Oft stellt der örtliche Heiler  die einzige Hilfe im Krankheitsfall dar. Denn vor allem in den isolierten Landesgegenden bieten die Krankenstationen – sofern es sie denn überhaupt gibt –meist nur sehr geringe medizinische Hilfeleistungen: ihre Ausrüstung ist sehr mager und die Medikamentenkästen sind oft leer.
Die staatlichen Spitäler, Ärzte und unzähligen Krankenstationen der religiösen Orden sind für viele Madagassen nicht zu bezahlen oder schlichtweg mit tagelangen Fussmärschen aus ihren entlegenen Heimatorten verbunden bzw. nicht erreichbar. Auch sind industriell hergestellte Medikamente aus Apotheken oftmals zu teuer für Madagassen – die Naturmittel hingegen kosten nichts oder wenig.

Heute sind die madagassische Heilkunde und die Wirkstoffe aus Madagaskars Heilpflanzen auch in der Wissenschaft und bei internationalen Pharmakonzernen bekannt geworden. Auch Publikationen über die breitgefächerte Naturapotheke der Insel gibt es mittlerweile, oft erstellt von katholischen Missionaren.
Das krautartige, hochgiftige Madagaskar-Immergrün (Catharanthus roseus), das heute auch in vielen anderen tropischen Ländern zu finden ist,  wird heute weltweit in vielen industriellen Krebsmedikamenten verwendet und auch als Mittel gegen Tuberkulose eingesetzt. Die getrocknete Pflanze Centella wird in Europa für Kosmetikprodukte benutzt. Die getrocknete Drosera (auf madagassisch Mahatanando) wirkt gegen Husten. Die getrocknete Rinde des Quininbaumes wird exportiert, um daraus Chloroquin gegen Malaria herzustellen. Dies sind nur einige Beispiele der Naturapotheke Madagaskars.

Die Pharmaindustrie und die Wissenschaft profitieren vom Wissen der traditionellen Naturheiler. Diese haben über Generationen hinweg auf ihre ganz eigene Weise Indikatoren entwickelt, die ihnen Anhaltspunkte zur Behandlung von Kranken liefern. So testet ein Naturheiler aus Madagaskar z.B. eine mögliche Zuckerkrankheit, indem er den Kranken auf einen Termitenhügel urinieren lässt. Wenn die Ameisen herbeiströmen, um zu trinken, dann hat der Kranke Diabetes. Und der Naturheiler verabreicht ihm gegrillte Samen des Rotra-Baumes, die in einem Tee aufgegossen einen Trunk gegen Diabetes ergeben.
Wie in anderen traditionellen Gesellschaften liegen auch in Madagaskar Heilkraft und Aberglaube, Gesundheit und Psychosomatik oft eng nebeneinander. So sollen Eukalyptusblätter unter die Bettmatraze die Geister vertreiben – in Wirklichkeit aber vertreibt der Eukalyptusduft die Flöhe und Wanzen.

Die Nachfrage nach natürlichen Heilmitteln steigt weltweit, was auch in Madagaskar zu einer verstärkten Entnahme von Heilpflanzen aus der Natur führt. Und leider stehen Madagaskars Flora und Fauna zudem anderweitig unter starkem Druck: Abholzungen, Weidebrände und Erosion zerstören in weiten Teilen Madagaskars die Lebensgrundlage vieler Pflanzen und Tiere.

Möchten Sie mehr zu den Heilmitteln und zur Naturmedizin Madagaskars erfahren und dies vielleicht auch auf einer Madagaskar-Reise thematisieren? Kontaktieren Sie uns – mit unserem Team und unserer langjährigen Erfahrung vor Ort können wir vom PRIORI Madagaskarhaus Sie in Kontakt bringen mit Naturheilern, Ärzten und Projekten und ein passendes Reiseprogramm planen!

Madagaskar: Stadtplan Antananarivo

Ein Stadtplan vom Zentrum Antananarivos, der Hauptstadt Madagaskars
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken…

Stadtplan-Antananarivo-PRIORI.web

Das PRIORI Reisen-Büro in Antananarivo (kurz Tana) befindet sich im Viertel Tsaralalàna, unweit des Bahnhofs. Kommen Sie gerne vorbei! Unser Madagaskar-Team freut sich immer auf Ihren Besuch und hilft Ihnen auch vor Ort gerne weiter bei allen Fragen rund um Madagaskar. Auch unser Piratenmuseum finden Sie hier in unseren Büroräumlichkeiten.

PRIORI Sarl.
103, Rue de Liège, Tsaralalana
B.P. 237, Antananarivo 101
Telefon: +26 120 22 625 27
Mail: priori@moov.mg
Web: www.priori.ch
Montags bis Freitags, 8:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 18:00 Uhr

Madagaskar – Sicherheit in Antananrivo und Ferienorten

Wie sicher ist man als Reisender in Antananarivo und Madagaskars Ferienorten?

Generell ist Madagaskar ein armes Land und Reisende treffen hier auf die gleichen Probleme, die sie auch in anderen Entwicklungsländern finden. Mit Achtsamkeit und einigen Verhaltensregeln beim Reisen ist Madagaskar kein unsicheres oder gefährliches Reiseland. Die allermeisten Madagassen sind sehr freundlich, zurückhaltend und hilfsbereit.

In Madagaskars Städten kann es zu Taschendiebstählen und bewaffneten Überfällen kommen und Reisende bzw. Ausländer (vahaza) sind dabei auch betroffen, da sie als wohlhabend gelten. Besonders in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo und an menschengefüllten Orten, wie Märkten, den Busstationen der Überlandtaxibusse (Taxi Brousse) und in Einkaufsstrassen sollten Reisende daher sehr achtsam sein.
Auch in den kleineren Städten und in ruhigeren touristischen Orten an der Küste Madagaskars kommt es hin und wieder zu Diebstählen und Überfällen. Die Kriminalitätsrate ist zwar nicht besonders hoch, aber leider auch hier  gestiegen.
Generell variiert die Kriminalität in Madagaskar stark nach Gegend und Stadtteil – fragen Sie am besten Ihren Reiseveranstalter, Ihren Guide oder im Hotel nach den aktuellen Gegebenheiten vor Ort, und welche Gegenden Sie besser meiden sollten.

Wie auch in anderen Reiseländern, die mit Armut zu kämpfen haben, ist es ratsam, als Reisender keine großen Geldbeträge oder Wertgegenstände bei sich zu tragen. Kameras sollten, wenn möglich, in den Städten nicht in der Hand getragen und zur Schau gestellt werden. Nehmen Sie Ihren Tagesrucksack oder Ihre Tasche nach vorne auf die Brust.

Verzichten Sie in Madagaskar auf abendliche Spaziergänge nach bzw. bei Einbruch der Dunkelheit, auch wenn Sie in Gruppen unterwegs sind. Aufgrund fehlender Beleuchtung und vielen Stromausfällen ist es aber sowieso schwer, sich zu Fuss fortzubewegen. Nehmen Sie ein Taxi, wenn Sie in Städten abends etwas unternehmen möchten.

In Madagaskars Hauptstadt Antananarivo sollten Sie sich in den zentralen, wuseligen Vierteln um Analakely und die Avenue de l’Indépendance auch tagsüber nicht unbedingt zu Fuss aufhalten. Die Stadt mit ihrem maroden Charme hat zwar einige nette Ecken mit Cafes und kleinen Geschäften, ist aber prinzipiell nicht besonders attraktiv für längere Aufenthalte.

Wir von PRIORI helfen gerne bei Fragen rund um Madagaskar und der Planung Ihrer – sicheren – Reise durch das einzigartige Land Madagaskar. 

Polizei und Korruption in Madagaskar

In den grösseren Städten Madagaskars patroullieren vermehrt Polizisten und Polizeieinheiten, um gegen die steigende Kriminalitätsrate anzukämpfen. Auch auf den madagassischen Überlandstrassen gibt es immer wieder Polizei-Kontrollen, vor allem bei Ortsdurchfahrten. Ob nationale oder regionale Polizeieinheiten eingesetzt werden ist nicht immer einheitlich geregelt. Die Uniformen können sich daher von Ort zu Ort unterscheiden.

Wichtig für Reisende: Wer ohne gültigen Reisepass angetroffen wird, wird sehr schnell von Polizisten zur Kasse gebeten. Entweder mit einer „schnellen“ Einigung, die auf Korruption hinausläuft, da der Polizist sich über einen Betrag freut, der dann nirgends vermerkt wird. Oder Reisende werden auf die Polizeiwache gebeten und müssen dort meist eine Strafe zahlen. Aufgrund des maroden Staatshaushalts sind auch Madagaskars Polizisten unterbezahlt. Dies führt leider zu Korruption und zahlreichen Versuchen, das spärliche Gehalt aufzubessern. Touristen sind dabei leichte Opfer. Seien Sie achtsam und vermeiden Sie den Kontakt zu Polizisten, wenn nicht unbedingt nötig. Oftmals kann es ratsam sein, Angelegenheiten über den Reiseleiter / Fahrer regeln zu lassen.

Eintrittspreise für Madagaskars Nationalparks 2016

Im November 2015 wurden Madagaskars Nationalparks von der Verwaltungsorganisation Madagascar National Parcs (MNP) in drei Kategorien eingeteilt und die Eintrittspreise entsprechend:

Kategorie King
Die bekanntesten und meistbesuchten Nationalparks Madagaskars (Ankarana und Isalo) bilden nun die Königs-Kategorie. Der Eintrittspreis für diese Reservate beläuft sich auf 65.000 Ariary (ca. 18 €) pro Person und Tag.

Kategorie Phare
Die Kategorie „Flagschiff“ bilden weitere wichtige Nationalparks – darunter Ranomafana, Montagne d’Ambre oder Tsingy de Bemaraha. Der Eintrittspreis für diese Parks liegt bei 55.000 Ariary (ca. 15 €) pro Person und Tag.

Kategorie Parc
Weniger besuchte oder neue Nationalparks gehören nun zur Kategorie „Parks“. Der Eintritt beträgt 45.000 Ariary (ca. 12 €). Zu dieser Nationalpark-Kategorie gehören z.B. Andasibe, Andringitra oder Masoala.

Kinder ausländischer Gäste zahlen einheitlich 25.000 Ariary (ca. 7,50 €). Für Madagassen ist der Eintritt auf 2000 Ariary für Erwachsene und 500 Ariary für Kinder festgesetzt.

Am jeweiligen Parkeingang muss zusätzlich immer ein lokaler Guide angeheuert werden. Die Preise für die Guides variieren je nach Park-Kategorie und Dauer des Aufenthalts im Park. Beispielsweise liegt der Tagespreis für einen lokalen Guide in einem Nationalpark der Kategorie „Parcs“ bei 20 bis 25 Euro. Dieser Preis gilt für ein bis drei Personen.

Welche Routen und Touren in einem Nationalpark möglich sind und wieviel Zeit sie in Anspruch nehmen, ist an jedem Parkeingang vermerkt. Reisende entscheiden vor Ort, wie lange Sie im Nationalpark bleiben möchten und heuern dann direkt dort einen Nationalpark-Guide an.

Wir vom PRIORI Madagaskarhaus beraten Sie gerne, welche Nationalparks auf Ihrer Reiseroute liegen und sich am besten mit Ihrer gewünschten Madagaskar-Tour und Ihren Interessen kombinieren lassen.