Bemaraha Nationalpark – Tsingy und Baobabs

Der Nationalpark Bemaraha liegt nördlich von Morondava. Das Klima hier ist tropisch heiß, die Anfahrt mühsam und nur in der Trockenzeit möglich. Doch die Mühe lohnt sich.

Der Nationalpark Bemaraha im trockenen Westen von Madagaskar ist besonders für seine Tsingys bekannt – spitze skurrile Kalksteinformationen, die bis zu 40 Meter hoch ragen können und ein einzigartiges Bild mit tiefen Rissen, Türmen und Skulpturen bilden.

Tsingy-Bemaraha-Nationalpark-MadagaskarDie Tsingy von Bemaraha sind die höchsten ihrer Art in Madagaskar. Auch in Ankarana und Namoroka findet man diese phantastischen Kalknadeln.
Die Tsingy von Bemaraha wurden zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, da dort in zahlreichen Höhlen alte Grabmäler gefunden wurden. Einige davon können in den Felsen der beeindruckenden Schlucht des Flusses Manambolo betrachtet werden, die die südliche Grenze des Nationalparks bildet.

Im Bemaraha Nationalpark bewegen sich Reisende auf Brücken, Treppen und einem weit verzweigten Netz an Wanderwegen. Festes Schuhwerk und lange Hosen sind aufgrund der messerscharfen Kalksteine sehr ratsam.

Westlich der Tsingy finden Reisende in Bemaraha einen Trockenwald mit einer sehr vielseitigen Flora und Fauna. Auch auf den Kalkspitzen wachsen zahlreiche seltene Pflanzen, wie Reben, Pachypodien oder Euphorbien.

Verschiedene Lemurenarten wie der rotbraune Mausmaki und Zwegmausmaki (mit seinen max. 50 Gramm gehört er zu den kleinsten Primaten weltweit) leben im Parkgebiet und können dort sehr gut beobachtet werden.

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