Archiv der Kategorie: Nationalparks in Madagaskar

Madagaskar hat zahlreiche Nationalparks – in dieser Kategorie erfahren Sie mehr zu den einzelnen Reservaten.

Eintrittspreise für Madagaskars Nationalparks 2016

Im November 2015 wurden Madagaskars Nationalparks von der Verwaltungsorganisation Madagascar National Parcs (MNP) in drei Kategorien eingeteilt und die Eintrittspreise entsprechend:

Kategorie King
Die bekanntesten und meistbesuchten Nationalparks Madagaskars (Ankarana und Isalo) bilden nun die Königs-Kategorie. Der Eintrittspreis für diese Reservate beläuft sich auf 65.000 Ariary (ca. 18 €) pro Person und Tag.

Kategorie Phare
Die Kategorie „Flagschiff“ bilden weitere wichtige Nationalparks – darunter Ranomafana, Montagne d’Ambre oder Tsingy de Bemaraha. Der Eintrittspreis für diese Parks liegt bei 55.000 Ariary (ca. 15 €) pro Person und Tag.

Kategorie Parc
Weniger besuchte oder neue Nationalparks gehören nun zur Kategorie „Parks“. Der Eintritt beträgt 45.000 Ariary (ca. 12 €). Zu dieser Nationalpark-Kategorie gehören z.B. Andasibe, Andringitra oder Masoala.

Kinder ausländischer Gäste zahlen einheitlich 25.000 Ariary (ca. 7,50 €). Für Madagassen ist der Eintritt auf 2000 Ariary für Erwachsene und 500 Ariary für Kinder festgesetzt.

Am jeweiligen Parkeingang muss zusätzlich immer ein lokaler Guide angeheuert werden. Die Preise für die Guides variieren je nach Park-Kategorie und Dauer des Aufenthalts im Park. Beispielsweise liegt der Tagespreis für einen lokalen Guide in einem Nationalpark der Kategorie „Parcs“ bei 20 bis 25 Euro. Dieser Preis gilt für ein bis drei Personen.

Welche Routen und Touren in einem Nationalpark möglich sind und wieviel Zeit sie in Anspruch nehmen, ist an jedem Parkeingang vermerkt. Reisende entscheiden vor Ort, wie lange Sie im Nationalpark bleiben möchten und heuern dann direkt dort einen Nationalpark-Guide an.

Wir vom PRIORI Madagaskarhaus beraten Sie gerne, welche Nationalparks auf Ihrer Reiseroute liegen und sich am besten mit Ihrer gewünschten Madagaskar-Tour und Ihren Interessen kombinieren lassen.

Tsingy – Madagaskars einzigartige Nadelfelsen

Die Tsingy in Madagaskar sind silbrigblaue zerklüftete, filigrane Steinformationen, die sich über große Flächen ausbreiten und spektakuläre Landschaften bilden. Die schroffen, messerscharfen Felsenwände mit Schluchten und Höhlen bilden ganz besondere Strukturen und sehr imposante Gebilde, die wunderbare Fotomotive liefern und immer einen Besuch lohnen. Sie zählen eindeutig zu den Sehenswürdigkeiten Madagaskars!

Die Kalkfelsenwelten der Tsingy in Madagaskar entstanden aus riesigen Korallenbänken, die aus dem Meer emporgehoben und durch Wind und Wasser bizarr ausgewaschen wurden. Bis zu 40 Meter hoch türmen sich die Gesteinsnadeln, dazwischen liegen kaum zugängliche Inselwälder und kleine Seen mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Auf verschiedenen Routen kann diese unwirtliche Oberfläche durchwandert werden.

Das Wort Tsingy bedeutet auf Madagassisch “auf Zehenspitzen laufen”. Damit werden die messerscharfen Kanten beschrieben, welche die Kalkfelsen ausmachen und schon mancherlei Schürfwunde verursacht haben. Feste Schuhe und lange Hosen sind für Touren in den Tsingy ausdrücklich zu empfehlen.

Die Tsingy kommen in Madagaskar an drei Orten vor:

Das Naturschutzgebiet Tsingy von Bemaraha gehört mit seinen über 150.000 Ha zu den größten von Madagaskar und zählt zu den landschaftlichen Höhepunkten im Westen des Landes. Die UNESCO hat diese faszinierende Formation beim Flusstal des Manambolo mit ihren Schluchten, Canyons, Höhlen und Grotten zum Schutzgebiet erklärt und in ihre Liste der Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Wind und Wasser haben hier eine geologische Wunderwelt geschaffen.
Zwischen den Nadelfelsen aus Kalkstein wachsen neben bis zu 40 Meter hohen Bäumen auch die endemischen Zwergbaobabs sowie Aloen und Liliaceen. Braune Lemuren, der tanzende Sifaka, der seltene einzigartige Fischadler, die gurrenden blauen Couas (ein endemischer Vogel typisch in diesem Trockengebiet) und viele Reptilienarten haben hier ihr Refugium gefunden.
Von einer Plattform bietet sich ein einmaliges atemberaubendes Panorama bis 360 Grad Rundsicht und die Überquerung einer Hängebrücke über eine rund 40 Meter tiefe Schlucht gehört auch zu einem weiteren Höhepunkt dieses Abenteuers

Abgelegener und um einiges weniger besucht sind die Tsingy von Namoroka. Dieser Naturpark bietet eine große Anzahl endemischer Tier- und Pflanzenarten und ist sehr ursprünglich. Die Tsingy von Namoroka liegen in der Region Soalala, knapp 200 Kilometer südlich von Mahajanga, in einem bis heute sehr unzugänglichen und wilden Gebiet Madagaskars. Eine Tour dorthin ist spektakulär, abenteuerlich und ganz bestimmt sehr eindrücklich.

Die Tsingy von Ankarana liegen im Norden von Madagaskar, an der Route RN6 südlich von Diego Suarez. Diese sehr eindrückliche Landschaft im Nationalpark Ankarana ist gut erreichbar und bietet Reisenden verschiedene Touren zwischen den bis zu 20 Meter hohen scharfkantigen Skulpturen. Trockenwälder, Schluchten und zahlreiche Reptilien- und Lemurenarten können beobachtet werden.

Auch Tsingy genannt, aber nicht wirklich dazu gehörend sind die roten Tsingy „Tsingy Rouge“ im Norden Madagaskars kurz vor Diego Suarez. Die roten Tsingy sind Laterit- und Sandsteinböden, welche durch Wind und Wasser so erodiert sind, dass sich auf einer kleinen Fläche in einer Schlucht rötlich-braune mannshohe, turmartige Kathredralen gebildet haben. Auch sie können besichtigt werden.

Marojejy Nationalpark – abgelegene Vielfalt im Nordosten Madagaskars

Im Nordosten Madagaskars, in der Region SAVA, zwischen den Kleinstädten Andapa und Sambava gelegen, liegt der selten besuchte, aber sehr vielseitige und sehenswerte Nationalpark Marojejy.

Das Marojejy-Gebiet wurde bereits im Jahr 1952 als umfassendes Schutzgebiet Madagaskars deklariert und in diesem Status nur Forschern zugänglich. Im Jahr 1998 wurde das vielseitige Naturreservat zum Nationalpark erklärt  und ist seither offen für Besucher.

Madagaskar-SAVA-Andapa-Marojezy-01-PRIORI-ReisenDer über 60.000 ha große Nationalpark schützt das gesamte Marojejy Bergmassiv, das sich von 100 auf bis zu 2132 Meter erhebt. Aufgrund der enormen Höhenunterschiede auf engem Raum können Reisende in Marojejy auf kurzer Entfernung extrem andersartige Flora und Fauna erleben – von dichtem, grün-tropischen Regenwald in niedriger Höhe bis zu Tundralandschaft im Hochgebirge erkennt man zahlreiche Änderungen und Anpassungen der Flora und Fauna. Mehr als 90 Prozent der Fläche des Marojejy-Gebiets ist mit verschiedenen Waldformen bedeckt. So findet man hier auf Wanderungen:

  • Immergrünen Regenwald bis zu einer Höhe von 800 Metern, dicht bewachsen, mit großen Bäumen und Farnen.
  • Bergnebelwald zwischen 800 und 1400 Metern, mit Bäumen und Büschen, deren Äste oft mit Farnen und Moosen bewachsen sind.
  • Bergwald zwischen 1400 und 1800 Metern, mit kahleren und kleineren Bäumen mit Flechten und Moosen, die oft in Nebel und Wolken eingehüllt sind.
  • Gebirgsvegetation über 1800 Metern mit Büschen und Ericaceen, einigen Palmen und Orchideenarten.

Zudem finden Reisende in Marojejy grün-feuchte Osthänge und trockenere Westhänge mit ganz unterschiedlicher Vegetation.

Der Marojejy Nationalpark beherbergt knapp 120 Vogelarten und mehr als 145 Arten Reptilien und Amphibien. Damit hat dieser Nationalpark die höchtste Vielfalt dieser Tiere in ganz Madagskar. Auch 11 Arten Lemuren leben dort, darunter der stark bedrohte weiße Seiden-Sifaka (Simpona), der nur in dieser Region vorkommt.

Aufgrund dieser einzigartigen Biodiversität und außergewöhnlichen Landschaftsformen wurde der Marojejy-Nationalpark im Jahr 2007 zudem als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Madagaskar SAVA Blick auf Marojejy NationalparkAusgedehnte Trekkingmöglichkeiten und Wanderungen im Gebirge sind hier möglich, ebenso wie intensive Naturerkundungen auf kürzeren Spaziergängen.
Vom Gipfel des Marojejy Massivs bieten sich schöne Ausblicke über die verschiedenen Vegetationszonen bis hinab zum nahegelegenen Indischen Ozean. Der Aufstieg ist herausfordernd und anstrengend, belohnt aber mit totaler Abgeschiedenheit, einzigartiger Natur.

Der Marojejy Nationalpark ist ganzjährig geöffnet. Aufgrund der sehr regenreichen Lage empfiehlt sich jedoch ein Besuch in den trockeneren Monaten April bis November. Der Zugang zum Nationalpark befindet sich in Andapa. Dort ist auch die Nationalparkverwaltung für Tickets, Guides und Informationen.

PRIORI bietet neben individuellen Touren jährlich auch ein bis zwei Kleingruppen-Reisen in die Region SAVA an. 
Behutsam und mit Bedacht wird erkundet, was diese vielseitige Region alles zu bieten hat. Natur, Kultur und Begegnungen.
Zu Fuss, langsam und tiefgründig bewegen wir uns in den Städtchen und auf Plantagen, durchwandern die Vegetation des Marojejy Parks, riechen die Vanille und viele andere Gewürze und beobachten das Leben in dieser Gegend Madagaskars.
Informationen zu unseren Reise finden Sie in unserem Katalog.
Oder kontaktieren Sie uns.

Sehenswerte Nationalparks im Norden von Madagaskar

So abwechslungsreich wie die Landschaft im nördlichen Teil Madagaskars ist, so vielseitig sind auch seine Natur-Reservate. Auf einer Reise durch den Norden können lohnt es sich immer, mehrere Parks zu besichtigen.

Montagne d’Ambre

Im sonst eher tropisch warmen Norden finden Reisende eine feucht (und zeitweise auch kühle) Abwechselung im Nationalpark Montagne d’Ambre. Obwohl nur 30 Kilometer zwischen Diego Suarez und diesem Waldgebiet liegen beträgt die jährliche Niederschlagsdifferenz sage und schreibe 1.400 Millimeter.
Der Bergnebelwald liegt auf 800 bis 1475 Metern. Das Gebiet umfasst die Bergregionen eines vulkanisch entstandenen Gebirges und in seinem üppigen Wald finden Besucher zahlreiche Tiere sowie Orchideen, Würgebäume, Baumfarne und Schlinggewächsen. Dicht stehende Bäume ragen bis zu 40 Meter hoch und sind oft bewachsen mit  grünen Moosen, Lianen und Aufsitzerpflanzen. Auch einige Wasserfälle sind in diesem grün-feuchten Areal zu finden. Von mehreren Aussichtspunkten bieten sich Reisenden beeindruckende Ausblicke auf den Regenwald und die Umgebung bis nach Diego Suarez (Antsiranana).

Wald im Montagne d'Ambre Nationalpark im Norden von Madagaskar

Tiefgrüner Regenwald im Nationalpark Montagne d’Ambre.

Ankarana

Im Ankarana Naturreservat (auch Tsingy du Nord genannt) befindet sich etwa 70 Kilometer südlich der Stadt Diego Suarez. In diesem Park liegen unberührte Inselwälder aber auch kleine Seen, Höhlen und Grotten. Viele der Höhlensysteme sind bisher nur zu geringem Teil erforscht. Auf einer Fläche von etwa 200 km² können Reisende auf schmalen Pfaden und Brücken die schwer zugänglichen, scharfkantigen, bis zu 20 Meter hohen Kalksteinskulpturen – genannt Tsingy (wortwörtlich „auf Zehenspitzen laufen“) – erkunden. Sie stellen einen der landschaftlichen Höhepunkte Madagaskars dar. Das Karst-Gebirge entstand aus einer riesigen Korallenbank, die aus dem Meer herausgehoben wurde. Heute liegen zwischen den Blöcken von teils sechs Kilometern Durchmesser bis zu 300 Meter tiefe, von der Außenwelt abgeschottete Täler mit Trockenwald. Vor Ort kann unter anderem das „Perte d’eau“  bewundert und eine Grotte mit Stalactiten und Stalagmiten besichtigt werden.

Auch die Tier- und Pflanzenwelt ist beeindruckend: die Schleichkatze Fossa, viele endimische Vogelarten und acht verschiedene Lemurenarten können bei einer Wanderung entdeckt werden. Die lebhaften Kronenmakis turnen leichtfüssig über die messerscharfen Felsnadeln. Überraschenderweise findet man auch Pflanzen, die eigentlich typisch für den trockenen Südwesten sind, wie Baobabs, Pachypodien und Euphorbien.

Da dieses Reservat bis heute eine grosse religiöse Bedeutung für die Volksgruppe Antakarana hat ist der Park ist unbewohnt und beherbergt viele heilige Stätten, die in Begleitung besichtigt werden können.

Feste Schuhe und lange Hosen sind für dieses Terrain auf jeden Fall angebracht.

Die Tsingy-Kalksteinformationen im Nationalpark Ankarana im Norden Madagaskars, südlich von Diego Suarez. Copyright PRIORI Reisen.

Die Tsingy-Kalksteinformationen im Nationalpark Ankarana im Norden Madagaskars.

Kronen-Lemur im Ankarana Nationalpark. PRIORI Reisen.

Kronen-Lemur im Nationalpark Ankarana im Norden Madagaskars.

Tsingy Rouge

Etwa 10 Kilometer südlich von Diego Suarez biegt man auf eine Piste ab, die zum Nationalpark der Roten Tsingy führt. Die knapp 20 Kilometer Anfahrt auf der roten Erdstrasse erlaubt schöne Ausblicke an die Nordostküste und das Meer, und die sanften Hügelketten in Richtung Westen. Die bizarr anmutenden Formationen der Tsingy Rouge liegen versteckt in einem Krater und einer Senke, in die man hinabsteigen kann. Die roten Sandstein-Spitzen entstehen durch Erosion nach Monsunregen in Zusammenspiel mit starkem Wind. Die rote Erde macht diese Formation zu einem farbigen Schauspiel, das besonders bei Nässe leuchtend rot-orange wirkt und ein gutes Fotomotiv gibt.

Die Tsingy Rouge im Norden von Madagaskar, südlich von Diego Suarez. Copyright PRIORI Reisen.

Tsingy Rouge

Marojejy Nationalpark

Im Nordosten Madagaskars, zwischen den Kleinstädten Sambava und Antalaha, findet sich der abgelegene Nationalpark Marojejy.  Ein besonderer Ort im Herzen des Regenwaldes: in Nebel gehüllte Heidelandschaft in windiger Höhe; ungestüme Sturzbäche; grün-schimmernde Reisfelder in einem bergigen Labyrinth.
Ein Ort mit unglaublicher Biodiversität mit zahlreichen nur hier auffindbaren Pflanzen- und Tiergattungen. Ein Ort mit tief verankerter Kultur, kleinen Dörfern mit winzigen Palmhütten,  Frauen und Kindern, die mit den Reis schlagen und in den grossen, hölzernen Mörsern zerkleinern; junge Zebuhüter und Jungen, die  mit Hilfe kleiner Netze Fische in den Flüssen fangen; einfache Leute, die mit ihren Pirogen – oftmals aus einem einzigen Baumstamm zugeschnitten – die Wasserläufe befahren.
Dies ist ein ruhiger Ort, erfüllt von Heiterkeit, ein Ort weit entfernt vom Rest der Welt. In Marojejy können unterschiedlich lange Rundtouren vom Dorf Manantenina bis zum Gipfel auf 2132 Meter gemacht werden. Es empfiehlt sich aufgrund der etwas aufwendigen Anreise zum abgelegenen Marojejy-Gebiet einige Tage zu bleiben, um die Waldtypen zu erleben und Tiere zu beobachten. Es können auch längere, grosse Exkursionen in der ganzen Gegend unternommen werden.

Allgemeine Infos zu den verschiedenen Stufen und zur Verwaltung der madagassischen Nationalparks, sowie zu lokalen Guides und Eintrittspreisen finden Sie in unserem Artikel zu Naturparks.

Für weitere Informationen und Reisemöglichkeiten hilft das PRIORI-Team Ihnen jederzeit gerne weiter.

Madagaskars Naturparks – eine Übersicht

In Madagaskar finden Sie insgesamt 47 offizielle Naturparks.

Verwaltet werden Sie von der madagassischen Organisation ANGAP (l’Association Nationale pour la Gestion des Aires Protégées). Es werden dabei vier verschiedene Kategorien an Naturparks unterschieden:

15 Nationalparks

  • Diese Schutzgebiete sind  für Besucher geöffnet. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Nationalpark. Die Hälfte des Preises wird für die Finanzierung von Schutzaktivitäten und Mikroprojekten verwendet. Dabei werden die Erwartungen der lokalen Bevölkerung mit den Zielsetzungen zur Erhaltung der geschützten Gebiete verbunden.
  • Der Besuch der Nationalparks ist nur mit einem offiziellen Führer gestattet.  Dieser wird jeweils direkt vor Ort gebucht und direkt bezahlt. Preislisten hängen an den Nationalparkbüros aus. Auch PRIORI kann Ihnen die aktuellen Preise nennen.

23 Spezialreservate

  • Diese Reservate dienen dem Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
  • Sie können teilweise besichtigt werden.

9 Integrale Schutzgebiete

  • Diese Biotop-Areale stehen unter sehr strengem Umweltschutz und sollen unberührt bleiben.
  • Sie sind nicht zugänglich für Reisende.

Daneben gibt es inzwischen neue Kategorien von Schutzgebieten (z.B. Wiederaufforstungsgebiete, geschützte Waldgebiete), sowie zahlreiche privat initiierte Parks, die besichtigt werden können.

Unterwegs in den Naturparks

  • In den Naturparks ist man immer zu Fuß unterwegs. In jedem der Gebiete gibt es mehrere Wanderwege mit unterschiedlicher Dauer und Schwierigkeitsgrad.
  • Der obligatorische lokale Parkführer kennt den Weg, die Tiere und Pflanzen. Er kann Französisch sowie oft auch ein bisschen Englisch, bei Vorreservierung können auch Parkführer mit Deutschkenntnissen gebucht werden.
  • In allen Naturparks in Madagaskar wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Daneben zahlt man eine Gebühr für den lokalen Guide. Diese Gebühren sind festgesetzt und hängen am Eingang des jeweiligen Parks aus. Die Eintrittpreise der Parks variieren je nach Größe und Beliebtheit. Ein Teil des Geldes fließt in Umweltschutzaktivitäten durch die Nationalparkverwaltung und in Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der Region.

Oder Sie fragen einfach uns von PRIORI. Wir wissen, wie die genauen Eintrittspreise momentan sind, welche Nationalparks und Schutzgebiete auf Ihrer Reiseroute liegen und welche sich am besten mit Ihrer Tour und Ihren Interessen verbinden lassen. Wir helfen gerne weiter, können Reservierungen vornehmen und haben zahlreiche Tourenvorschläge und Hinweise parat.