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Welchen Aktivitäten kann man in Madagaskar nachgehen? Was ist in welchem Landesteil möglich? Was gilt es zu beachten?

Flussfahrt in Madagaskar – Mit dem Boot auf dem Tsiribihina-Fluss

Der Tsiribihina Fluss ist einer der längsten Flüsse Madagaskars. Er fliesst vom Hochland in den mittleren Westen der Insel, entlang unwirklicher und abwechslungsreicher Landschaften mit sehr vielseitiger Flora und Fauna.

Flussfahrt_Piroge

Flussfahrt mit einer Piroge in Madagaskar. PRIORI Reisen.

Den Tsiribihina kann man mit dem Motorboot oder mit einem madagassischen Einbaum (Piroge) bereisen. Das Motorboot bietet mehr Komfort und es geht schneller voran, auf der Piroge hat man hingegen die völlige Ruhe. Mit dem Motorboot kann man in zwei Tagen bis zum Ort Belo sur Tsiribihina fahren, mit der Piroge rechnet man für die Strecke drei Tage ein. Beide Varianten bringen interessante und einmalige Einblicke in das madagassische Landleben und entspannte Naturerlebnisse.

Startpunkt von Flussfahrten auf dem Tsiribihina ist meist der Ort Miandrivazo westlich von Antsirabe. Die kleine Stadt am Fluss ist einer der heissesten Orte Madagsakars und liegt malerisch an einem weiten Tal.
Camping_Fluss_Pirogenfahrt-Flussfahrt-Madagaskar-PRIORI-ReisenIm Verlauf der Fahrt ändert sich die Vegetation ständig. Teils reihen sich typische Dörfer der Sakalava, einem der 18 madagassischen Volksstämme, am Fluss…Anwohner und Kinder winken und auch ein Besuch ist möglich. Eine der landschaflichen Höhepunkte ist die Fahrt durch die schroffen Tsiribihina-Schluchten. Daneben sind neben Wasservögeln auch Lemuren, Flughunde und vielleicht sogar Krokodile in freier Wildbahn zu sehen.

Mittagessen und Abendessen werden von der freundlichen Bootsmanschaft zubereitet und serviert, übernachtet wird in Zelten an ausgesuchten Stellen am Rand des Flusses, unter den Sternen.

Wir vom PRIORI Madagaskarhaus organisieren gern Ihre Flussfahrt auf dem Tsiribihina und sind jederzeit für Ihre Fragen da.

Tauchen in Madagaskar

Madagaskar ist auch unter Wasser schön. Mit fast 5000 Kilometern Küste, tropischem Klima und vorgelagerten Riffen ist die Insel im Indischen Ozean prädestiniert für Strand- und Badeurlaub, Schnorcheln und ausgiebige Tauchgänge.

Strand und Steg an einem Tauch-Club auf der Insel Sainte Marie, MadagascarDie viertgrößte Insel der Welt ist umgeben von einem großen zusammenhängenden Korallenriff. Im Meer rund um Madagaskar finden sich endemische Arten und zahlreiche Wassertiere und Fische, darunter 34 Arten von Walen und Delfinen, 5 Schildkrötenarten, 56 Hai-Arten, 300 verschiedene Hartkorallen und 1300 Arten von Knochenfischen.

Beste Voraussetzungen für Unterwasser-Liebhaber

Taucher finden in Madagaskar ganzjährig angenehme Wassertemperaturen zwischen 24 Grad (Juli bis Oktober) und 30 Grad (Januar bis März). Generell gelten die Monate von Mai bis Dezember als beste Reisezeit für Taucher, weniger geeignet ist die Zyklon-Saison, die normalerweise von Januar bis März dauert und den Meeresboden oft aufwirbelt. Hochsaison für Madagaskar-Reisen sind die Monate Juli und August, die gleichzeitig die kühlsten Monate sind.

Es gibt in allen Teilen Madagaskars mittlerweile Tauchschulen mit westlichem (PADI-) Standard.

Taucher können die beeindruckende Unterwasserwelt rund um die Insel im Indischen Ozean mit professioneller Ausrüstung erleben, oder sich in dieser vielseitigen Umgebung ausbilden lassen.

Madagaskars tropischer Norden lockt mit zahlreichen Tauchrevieren im Kanal von Mosambik. Die bekannteste Insel Nosy Be und die umliegenden Inseln, wie Tanikely, Nosy Komba, Ankarea, Tsarabinjina oder Nosy Ranja sind mit ihren vorgelagerten Riffen und türkisblauem Wasser ein Unterwasser-Paradies. An den vorgelagerten Riffen und Steilhängen zwischen 10 und 50 Metern Tiefe trifft man auf Muscheln, Schnecken und Korallen, Riesenschildkröten, und eine große Vielfalt an Fischen, darunter Riesenbarsche, Stechrochen und Kofferfische. Die einzelnen Tauchplätze können mit Booten von den Tauchbasen in Nosy Be erreicht werden.
Auch an der nördlichsten Spitze Madagsakars, rund um die Küstenstadt Antsiranana/ Diego Suarez finden Taucher verschiedene schöne Spots zur Erkundung der Unterwasserwelt – so etwa in der Bucht von Diego bei Ramena oder am Cap d’Ambre.
Die besten Monate für eine Tauchreise in den Norden von Madagaskar sind die Monate April bis Oktober. Dann liegt die Sichtweite unter Wasser bei bis zu 30 Metern. Mit einer Wassertemperatur zwischen 26 bis 30 Grad können ohne Probleme auch längere Tauchgänge absolviert werden.

Vor der Ostküste Madagaskars liegen die Pirateninsel Sainte Marie und ihre kleine Nachbarinsel Île aux Nattes und warten mit interessanten Tauchgebieten auf.  Auch hier sind den meisten Stränden der Insel Korallenriffe vorgelagert. Vor der West- und Südküste der beiden kleinen Inseln, in der Meerenge zum madagassischen Festland hin, finden sich zahlreiche Tauchspots. Etwas nördlicher finden Taucher beeindruckend große Korallenblöcke in einer Tiefe bis ca. 25 m mit großen Schwärmen von Fischen. Auch tiefe Tauchgänge zu einem Wrack in etwa 30 Metern Tiefe können unternommen werden. Leider spielt in der Meerenge Überfischung eine Rolle, die auch Taucher zu spüren bekommen können.
Für Tauchgänge rund um Sainte Marie sind die Monate Mai bis September sehr geeignet und bieten gute Sicht unter Wasser. Von Juli bis September lassen sich hier zudem Buckelwale blicken, die dann von der Antarktis kommend durch die Meeresenge ziehen – ein Highlight über und unter Wasser.

Vielseitige und schöne Tauchmöglichkeiten finden sich auch im Südwesten Madagaskars.  Als Ausgangspunkt für Tauchgänge bieten sich die Strände rund um die Stadt Tulear am Kanal von Mosambik an:  in den Ferienorten Ifaty und Mangily etwa 30 Kilometer nördlich von Tulear, oder dem Fischerort Anakao, ca. 20 Kilometer südlich von Tulear gelegen, befinden sich professionelle Tauchbasen.
Südlich von Morondava an der Westküste Madagaskars liegt ein Kranz von Koralleninselchen zwei bis drei Stunden mit dem Boot vor dem Ort Belo Sur Mer. Hier können Taucher u.a. Pfeilhechte, Haie, Stachelmakrelen, Rochen, und von Juli bis September auch Buckelwale während ihrer Wanderung treffen.
Aufgrund von Ebbe und Flut kann in dieser südwestlichen Gegend nicht vom Strand aus getaucht werden. Taucher fahren in etwa 10 bis 30 Minuten bis zu den vorgelagerten Riffen und Tauchplätzen. Die Zeiten für die Tauchgänge müssen an die Gezeiten angepasst werden und finden meist vormittags statt. Die beste Jahreszeit zum Tauchen in dieser Region ist von Oktober bis März, dann ist das Wasser am klarsten.

Da sich die Angaben und die Ausrüstung der Tauchanbieter relativ schnell ändern, empfiehlt es sich bei Interesse direkt Kontakt zu den Anbietern aufzunehmen. PRIORI kann Tauch-Interessierten jederzeit weitere Informationen zu Tauchmöglichkeiten sowie aktuelle Kontakte zu Tauch-Basen in Madagaskar geben – denn wir sind direkt vor Ort in Antananarivo.

Antananarivo – Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Madagaskars Hauptstadt

Antananarivo – kurz Tana – ist mit etwa 2 Millionen offiziellen Einwohnern die größte Stadt Madagaskars, und die Hauptstadt des Landes.

Hier kommt man an, wenn man nach Madagaskar fliegt. Von hier möchten die meisten Reisenden gleich wieder weg. Das Land erkunden, die Ruhe, Tiere, Landschaft und Kultur Madagaskars erleben. Dabei lohnt es sich unbedingt, einige Tage in der unüberschaubaren, quirligen Stadt Antananarivo mit ihren vielen Hügeln und Treppen zu verbringen, sich treiben zu lassen durch die Straßen, Geschäfte, Märkte, Cafes, Bars und entlang der vielen alten Kolonialhäuser, anhand derer man sich so gut in die alte Zeit versetzen kann.

Sonnenuntergang in Antananarivo mit Blick über die Stadt

Blick über die Dächer von Antananarivo bei Sonnenuntergang

Der Sonnenuntergang über den alten Villen an den Hügeln der Stadt und diese ganz besondere Stimmung, wenn das Licht und die diesige Luft rötlich werden, machen Antananarivo zu mehr als einem Moloch. Hier lässt es sich gut ein paar Tage aushalten. Und auch hier erlebt man Madagaskar hautnah.

Nach Antananarivo kommt man auf einer Madagaskar-Reise mindestens zweimal – bei der Ankunft und bei der Abreise. Aufgrund ihrer zentralen Lage im Hochland ist Tana auch der wichtigste Verkehrsknotenpunkt auf der Insel – und ein Zwischenstopp hier ist für viele Inlandsflüge oder bei Touren in verschiedene Landesteile nötig. Reisende sollten diese Zeit nutzen, um die Stadt zu erkunden und ihr eine Chance geben, ihre schönen Seiten zu zeigen.

10 sehenswerte Orte und interessante Aktiväten in Antananarivo:

  • Erklimmen Sie den Hügel des Rova-Palastes und staunen Sie über die Aussichten auf die Stadt während des Weges und am Ziel.
  • Lassen Sie sich inspirieren von den pfiffigen Handwerk- und Souvenirverkäufern in Analakely und an den vielen Straßenständen im Zentrum der Stadt. Aber Vorsicht vor Taschendieben!
  • Probieren Sie die Geschmäcker der madagassischen Küche in einem der vielen Restaurants in der Stadt. In Antananarivo gibt es gute Köche und ausgezeichnete Gastronomie für jeden Geldbeutel.
  • Holen Sie sich einen Stadtplan in der Tourist-Information der Tourismusorganisation ORTANA (Escalier Ranavalona – Antaninarenina) und gehen Sie auf Stadttour. Sie können auch eine Stadtführung und Wanderungen im Umland Tanas mit Ihnen buchen.
  • Statten Sie dem PRIORI Piratenmuseum einen Besuch ab. Hier erfahren Sie alles über das Leben der Seeräuber in Madagaskar, aber auch Informationen über die weltweiten Aktivitäten der Freibeuter.
  • Besuchen Sie einen der vielen Märkte der Stadt. Madagaskar ist ein Markt-Land – hier wird eingekauft und gehandelt, werden Waren angeboten und Neuigkeiten ausgetauscht.
  • Erkundigen Sie sich nach Veranstaltungen oder Konzerten – zum Beispiel bei der Alliance Francaise oder dem Goethe Institut in Antananarivo.
  • Gönnen Sie sich eine Massage oder Aromatherapie. Es gibt zahlreiche gute Angebote in der Stadt.
  • Gehen Sie in eine der vielen modernen Bars und probieren Sie einen typisch madagassichen Rhum Arrangé.
  • Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie einen madagassischen Kochkurs.

Kochkurs in Madagaskar

PRIORI stellt Ihnen gerne ein individuelles Programm für Ihre Zeit in Antananarivo zusammen. Wir geben Tipps und haben noch viele weitere Ideen, wie Sie Ihren Aufenthalt in Madagaskars Hauptstadt genießen können. Fragen Sie uns einfach!

Madagaskars Flüsse erleben

Die Insel Madagaskar wirkt vielleicht auf den ersten Blick trocken – tatsächlich fließen durch das Land aber mehr als 50 Flüsse. Daneben gibt es einige Seen und den fast 500 Kilometer langen Pangalanes Kanal entlang der Ostküste.

Alle Flüsse Madagaskars verlaufen vom regenreichen Hochland entweder in Richtung Westen hin zum Kanal von Mosambik oder in Richtung Osten hin zum Indischen Ozean.

    • Der Mangoky ist 820 Kilometer lang und damit der längste Fluss Madagaskars. Er verläuft vom zentralen Hochland der Insel in Richtung Westen und mündet nörlich des Ortes Morombe in den Kanal von Mosambik. Fährt man von Tuléar nach Manja oder Morondava muss man den Mangoky überqueren. Dabei gibt es keine Brücken, sondern ausschließlich Fähren über den Fluss.

  • Der grosse Fluss Betsiboka fließt in der Nähe des Ortes Marovoay im Nordwesten in eine Bucht, die mehr als 80 Kilometer lang ist und sich bis nach Mahajanga erstreckt.
  • Über den Fluss Sofia im Norden Madagaskars verläuft nördlich der Stadt Port Berger die längste Brücke Madagaskars als Teil der Hauptstrasse RN6.
  • Der Tsiribihina Fluss entspringt im westlichen Hochland auf etwa 1300 Metern. Er verläuft durch eine beachtliche Schlucht und durch ein Trockenwaldgebiet und mündet beim Städtchen Belo-sur-Tsiribihina ins Meer.
Kinder in einem Fluss in Madagaskar

Kinder spielen in einem Flussbett in Madagaskar

  • Der Fluss Ivondro mündet südlich von Tamatave (Toamasina) in den Pangalanes-Kanal.
  • Im Ort Mananjary an der Ostküste Madagaskars fliesst der gleichnamige Fluss in den Indischen Ozean.  Er wird überbrückt von einer der zwei Hängebrücken in Madagaskar.
  • Der Fluss Maningory verläuft etwas nördlich der Hauptstadt Antananarivo in östliche Richtung und fließt etwa 30 Kilometer nördlich des Ortes Fénérive Est ins Meer.
  • Beim kleinen Küstenort Nosy Varika mündet der Sakaleona ins Meer. In diesem Fluss findet sich ein 200 Meter hohe Wasserfall – der größte Madagaskars. Der Sakaleona Fluss ist nur zu Fuß erreichbar.

Der Süden Madagaskars ist sehr trocken. Zu den wenigen Wasserläufen gehören der Fluss Linta und der Mandrare, die nur kurze Zeit unmittelbar nach der Regenzeit Wasser führen.

Unterwegs auf dem Wasser

Reisende können Madagaskar auf einigen Flüssen per Piroge (Einbaum) oder Motorboot erleben. Dazu gehören Touren auf dem Fluss Tsiribihana oder dem Mangoky im Westen. Auch der Pangalanes kann mit dem Boot erkundet werden.
Bootsfahrten dauern von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen mit Übernachtung auf Sandbänken.  Madagaskar vom Wasser aus erleben bedeutet Ruhe, viel Zeit für Gespräche und Fotos und unmittelbarer Kontakt zur Bevölkerung. Sie zählen mit Sicherheit als unvergessliches Erlebnis einer Madagaskar-Reise!

Sandbank auf dem Tsiribihina Fluss in Madagaskar

Übernachtung bei einer Flussfahrt auf dem Tsiribihina Fluss in Madagaskar

Kontaktieren Sie uns jederzeit für weitere Informationen oder die Planung einer Flussfahrt in Madagaskar!

Madagaskar – schöne Strände wie Sand am Meer

Strandurlaub in Madagaskar?

Madagaskar wird eigentlich selten als typischer Ort für Strandurlaub beschrieben. Die Insel im Indischen Ozean hat dafür einfach zu viel Anderes zu bieten – mit seinen unzähligen endemischen Tier- und Pflanzenarten, üppigen Regenwäldern, Steppen und dem roten Hochland,  ursprünglichen Orten sowie einer faszinierenden Kultur.

Strand Mangily Madagaskar. Aussicht vom Hotel Bamboo Club.

Strand-Aussicht vom Hotel Bamboo Club in Mangily

Dennoch ist Madagaskar mit seinen 4800 Küstenkilometern auch für einen Badeurlaub bestens geeignet und ein Paradies auch für Reisende, die Sonne, Strand und Meer suchen. Nach einer Rundreise bietet es sich an, sich noch einige Zeit an einem madagassischen Strand zu erholen. Zahlreiche kilometerlange, leere Traumstrände finden sich in allen Regionen der Großen Insel.

Nicht alle Küstenabschnitte in Madagakar, so schön sie auch sind, eignen sich allerdings zum Baden, und nur wenige Strände sind touristisch erschlossen und erreichbar.

Um Erholung und einen schönen Badeaufenthalt in Madagaskar zu finden, sollten bei der Reiseplanung einige Aspekte beachtet werden.

Generell ist die Westküste Madagaskars am Kanal von Mosambik ruhig und mit dem vorgelagerten Riff sehr gut zum Baden, Schnorcheln und auch zum Tauchen geeignet. Beliebte Strandorte sind hier der z.B. kleine Fischerort Anakao südlich von Tulear, sowie die Orte Ifaty und Mangily etwa eine Stunde nördlich von Tulear. Weiter nördlich bieten u.a. die Orte von Belo-Sur-Mer und Morondava einladende Strände für Reisende.

Die Ostküste Madagaskars ist im Süden rau, von starker Strömung und hohen Wellen geprägt. Das Riff ist weit von der Küste entfernt, so dass die Strände in dieser Gegend zwar wunderschön, aber weniger zum Baden geeignet sind. Weiter im Norden, ab Tamatave, finden sich wieder ruhigere Strandorte, wie beispielsweise Foulpointe. Ebenso eignen sich die vorgelagerten Inseln Sainte Marie und ihre kleine Nachbarinsel Île aux Nattes sehr gut für einen

Strand Île aux Nattes Madagaskar

Île aux Nattes, Madagaskar

Strandurlaub und bieten auch zahlreiche schöne Tauchspots. Vor allem an der Südostküste von Sainte Marie finden sich weiße, mit Palmen gesäumte Sandstrände und türkisblaues Wasser. An der Nordostküste der kleinen Insel liegen traumhafte Buchten und grün-bewachsene Felsformationen am Strand, mit steinigen Stränden und absoluter Ruhe. Kleine, der Umgebung angepasste Unterkünfte in verschiedenen Kategorien machen die beiden Inseln zu einem schönen Ziel für Erholungsurlaub am Ende einer Madagaskar-Reise. Ein besonderes Highlight sind die Buckelwale, die ab Mitte Juli im engen Meereskanal zwischen Madagaskar und der Insel Sainte Marie Richtung Norden schwimmen.

Strand Smaragdsee, Mer d'Emeraude im Norden von Madagaskar

Strand am Mer d’Emeraude bei Ramena

Im tropischen Norden Madagaskars findet man viele weiße Sandstrände und tiefblaues Wasser. Zum Baden geeignet sind beispielsweise die Strände in Ramena und an der Baie de Sakalava oder am Mer d’Emeraud, östlich von Diego Suarez.

Als Strandparadies gelten auch die Inseln Nosy Bé und Nosy Mitsio im madagassischen Nordwesten. Dabei ist Nosy Bé die touristsiche Attraktion Madagaskars. Auf dieser Insel finden sich die größte touristische Infrastruktur mit zahlreichen Aktivitäten und luxurösen Hotels, damit aber auch die meisten Touristen. Für Ruhesuchende ist diese Insel vielleicht nicht das Richtige.

Die trockene und karge Südküste Madagaskars ist touristisch nur wenig erschlossen. Fehlende Infrastruktur und stürmisches Meer ohne vorgelagertes Riff machen diese Gegend eher für Abenteurer und Naturinteressierte als für einen Strandurlaub interessant.

Zu welcher Jahreszeit an welchen Strand?

Damit ein Strandurlaub in Madagaskar nicht „ins Wasser fällt“ sollten Reisende bei der Planung die klimatischen Gegebenheiten der Insel beachten. Während der madagassischen Regenzeit von Dezember bis April kann der Osten des Landes nass und stürmisch sein, die Straßen sind oft aufgeweicht und schwer zu befahren. Auch zu Zyklonen kann es hier in dieser Jahreszeit kommen. Wer in diesen Monaten nach Madagaskar reist kann aber gut und problemlos in den trockeneren und heißeren Südwesten oder Westen ausweichen und sich dort an den Stränden erholen.

Wer den Badeaufenthalt mit Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln oder Tauchen verbinden möchte findet in Madagaskar verschiedene Spots und einige professionelle Anbieter mit gutem Equipment. Tauchschulen finden Reisende u.a. im Südwesten in Anakao oder Mangily, im Nordwesten auf der Insel Nosy Be, oder im Osten auf der Insel Sainte Marie.

Übrigens werden Sie am Strand nur selten Madagassen im Wasser sehen. Nur wenige können Schwimmen. Das Meer und der Strand werden vielmehr als Nahrungsquelle für Fischer gesehen, weniger als Ort zur Freizeitgestaltung. An vielen Stränden, die nicht rein touristisch genutzt werden, liegen bunte Boote, Pirogen und Fischernetze auf dem Sand und es herrscht oftmals eine lebhafte Stimmung.

Haben Sie Fragen? PRIORI Reisen organisiert Ihre Erlebnisreise und auch Ihren Badeurlaub auf Madagaskar – immer nach Ihren Vorstellungen und mit viel Erfahrung. Auch empfehlenswerte Tauch-Shops können wir Ihnen gerne vermitteln.