Reise-Routen im Westen Madagaskars

Reisen im Land der Baobabs / Westen Madagaskars sowie Südwesten

Routenvorschläge zu folgenden Orten:
Miandrivazo – Belo sur Tsiribihina – Tsingy de Bemaraha – Kirindy Wald – Morondava – Tulear – Ifaty / Mangily – Anakao – Isalo Nationalpark – und vielen weiteren…

Westen Madagaskars: West-Madagaskar mit Pirogen auf dem Tsiribihina-Fluss und am Kanal von Mosambik, den Tsingy von Bemaraha und den Baobabs. Copyright PRIORI Reisen.

Impressionen im Westen Madagaskars.


Kurzbeschreibung:

Diese Reisevorschläge zeigen Ihnen den vielseitigen Westen sowie Südwesten Madagaskars: Ob drei Tage Bootsfahrt auf dem Fluss Tsiribihina und Erleben das Landes vom Wasser aus. Oder Wanderungen in den fantastischen Gesteinsformationen Tsingy de Bemaraha oder im Trockenwald Kirindy.

Die Küste bei Morondava mit ihren schönen Stränden kann auch für einen Badeurlaub genutzt werden, für Taucher sowie Schnorchler bieten die Badeorte Ifaty / Mangily und Anakao gute Voraussetzungen und viel Ruhe für Erholungssuchende. Tulear ist der Endpunkt der Nationalstrasse RN7. Entlang dieser Strasse kommen Sie zurück nach Antananarivo, und zum Nationalpark Isalo mit seinen Sandsteinschluchten sowie Wasserläufen.

Aufgrund seines trockenen Klimas ist Madagaskars Südwesten ganzjährig zu bereisen. Der Westen hingegen ist nur in der Trockenzeit erreichbar.


Reiserouten in Madagaskars Westen und Südwesten

MG111 – Im Land der Baobabs
MG112 – Drei auf einen Streich; Tsingy, Baobab und Fossa
– MG117 – Madagaskars Südwesten mit Abstecher an die Ostküste
MG120 – Zu den Highlights in West-Madagaskar


Die Orte in Madagaskars Westen und Südwesten

Von Miandrivazo nach Belo-Sur-Tsiribihina

Auf dem Tsiribihina-Fluss können Reisende auf einem madagassischen Einbaum (Piroge) dreieinhalb Tage lang 160 vielseitige Kilometer durch weitgehend unberührte Gebiete des trockenen Westens fahren. Der Fluss durchfliesst eine praktisch unbewohnte sowie sehr ursprüngliche Region Madagaskars mit wenigen Straßen und abwechslungsreicher Landschaft und Vegetation: Im Hochland noch ein weit verzweigtes Fluss- sowie Seengebiet, durchläuft der Tsiribihina dann schmale, schroffe Schluchten des Bemaraha-Höhenzuges und wird in der Küstenregion zu einer tropischen Flusslandschaft. Dörfer sowie Felder sind meist am Flussufer angesiedelt, so das Reisende auf der Fahrt viele Einblicke in den Alltag erhalten und freundliche sowie winkende Menschen erleben können.

Tsingy de Bemaraha

Die Tsingy von Bemaraha im gleichnamigen Nationalpark liegen nörlich von Morondava an der Westküste Madagaskars. Das Klima hier ist tropisch heiß und der Park schwer zugänglich. Doch die Mühe lohnt sich: Durchzogen von Schluchten, teils mit Trockenwald bewachsen und von zahlreichen Tieren bewohnt zeigt sich hier die einmalige Natur des trockenen madagassischen Westens. Reisende können diese imposanten Formationen aus unzähligen, bis zu 40 Meter hohen, messerscharfen Kalksteinnadeln in ausgedehnten Wanderungen durch diese unwirkliche sowie besondere Gegend erkunden. Die Stein-Kathedralen bieten wunderbare Fotomotive und sind ein Höhepunkt jeder Reise.

Kirindy Mitea Reservat

Im Schutzgebiet von Kirindy-Mitea finden sich zwei Seen, Mangrovenwälder sowie dichte Trockenwälder mit zahlreichen Tieren und einem ganz besonderen Ökosystem. Abgelegen und daher wenig besucht ist dieser Park ein besonderes Erlebnis für Naturliebhaber.

Morondava

Morondava ist eine beschauliche Stadt an der Westküste. Die Stadt liegt südlich der Einmündung des gleichnamigen Flusses in den Kanal von Mosambik. Sie dient als guter Ausgangspunkt für Ausflüge zur Allee der Baobabs, den Stränden von Belo-Sur-Mer, zum Kirindy-Mitea Nationalpark, oder den imposanten Kalksteinspitzen Tsingy von Bemaraha. Die Landschaft hier im Westen fällt flach zur Küste ab und ist geprägt von Trockensteppen mit Sukkulenten sowie Waldgebieten mit Misch- und Baobabwäldern. Morondava selbst hat einen kleinen Strand mit einigen Bungalowhotels.

Ranohira / Isalo Nationalpark

Der beliebte Isalo-Nationalpark liegt an der RN7 bei Ranohira. Er besteht aus stark erodiertem Sandstein – im Laufe der Jahre gruben Wasser und Wind tiefe Grotten sowie Schluchten in den weichen Stein und schufen bizarre Formationen. Diverse endemische Pflanzen wie Euphorbien und Aloen gedeihen in dieser regenarmen Region mit zahlreichen Oasen sowie Bergtälern. Kattas und Braune Lemuren sind hier gut zu beobachten. Wandertouren führen Naturfreunde an „natürliche Schwimmbäder“ mit kristallklarem Wasser – eine Belohnung in diesem heißen Klima. Ein nostalgischer Moment ist der Sonnenuntergang bei Isalo, wenn die Sonne durch einen Felsendurchbruch genannt „das Fenster von Isalo“ betrachtet wird (gute Witterung voraus- gesetzt).

Tulear

Die Küstenstadt Tulear im Südwesten Madagaskars mit ihren etwa 120.000 Einwohnern ist ein bedeutender Hafen sowie Handelsplatz. Die Stadt verfügt über keine großen Sehenswürdigkeiten und keinen Strand, ist jedoch ein guter Ausgangspunkt für Touren an die hervorragenden Badestrände in Ifaty nördlich und Anakao südlich von Tulear. Breite Straßen, warme Meeresluft sowie die Pousse-Pousse prägen das Stadtbild. Von Tulear kann gut die Tour gut in den Westen ergänzt werden.

Ifaty / Mangily

Ifaty und Mangily sind aneinander grenzende Ferienorte an der Südwestküste Madagsakars. Sie liegen nördlich von Tulear und sind von dort über eine Sandpiste in etwa einer Fahrstunde zu erreichen. Mit netten Bungalow-Hotels, Strandbars sowie Restaurants sowie schönen palmengesäumten Sandstränden mit zahlreichen Fischerpirogen können Reisende hier gut baden, einige Tage entspannen und die umliegenden Sehenswürdigkeiten erkunden: eine Schildkrötenstation, einen Baobab-Wald oder die beeindruckende Unterwasserwelt. Beide Orte sind gute Ausgangspunkte für Taucher sowie Schnorchler. Einige Tauchschulen bieten Exkursionen sowie Kurse an.


Video: Unterwegs in den Tsingy de Bemaraha / West-Madagaskar

Ein paar Eindrücke aus Madagaskars Westen


Weitere sehenswerte Orte im Westen Madagaskars

Baobab-Allee

Die markanten Baobab-Bäume sowie die Allee der Baobabs sind ein Wahrzeichen Madagaskars. Die Allee der Baobabs ist eine Gruppe von etwa 25 beeindruckend großen Baobab-Bäumen, die entlang eines kurzen Abschnitts die unbefestigte Straße zwischen Morondava und Belo Tsiribihina im westlichen Madagaskar säumen und ein wunderbares und zurecht beliebtes Fotomotiv bilden.

Tsingy Namoroka

Weniger bekannt sowie menschenleerer als die Gesteinsformationen von Bemaraha, aber nicht weniger eindrücklich sind die Tsingy von Namoroka. Abseits von Straßen sowie jeglicher touristischer Infrastruktur führt dieses schwer zugängliche Gebiet Reisende in eine andere Welt. Wer das besondere, unentdeckte Madagaskar sucht, ist hier richtig.


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