Reise-Routen im Hochland und Süden Madagaskars

Reisen durch das madagassische Hochland und den Süden

Im Hochland und Süden Madagaskars bieten sich verschiedene Reisestrecken sowie Reise-kombinationen an. Im Folgenden erhalten Sie viele wertvolle Informationen und einen Überblick über unsere..

Routenvorschläge zu folgenden Orten:
Antananarivo – Antsirabe – Fianarantsoa – Manakara – Farafangana – Vatomandry – Nosy Varika – Ranomafana Nationalpark – Ambalavao – Andringitra Nationalpark – Ranohira – Fort Dauphin – Berenty Reservat – sowie viele weitere…

Hochland und Süden Madagaskars: südliches Madagaskars - Ambalavao, Andringitra, madagassisches Hochland, Kirche aus rotem Backstein, Kolonialzeit, Kanal von Mosambik. Copyright PRIORI Reisen.

Rot-Töne und Weite prägen den Süden Madagaskars.


Kurzbeschreibung

Das Hochland von Madagaskar lockt mit stimmungsvollen Rottönen, hügeligen vulkanisch geprägten Landschaftsformen sowie grünen Reisfeldern. Erleben Sie eine Fahrt mit der Eisenbahn von Fianarantsoa nach Manakara. Diese Zugfahrt zur Ostküste zählt zu den ganz speziellen Erlebnissen einer Madagaskar-Reise.

Die Nationalparks Ranomafana und Andringitra könnten unterschiedlicher nicht sein – von tiefgrünem Regenwald hin zu steiniger Mondlandschaft sowie dem zweithöchsten Gipfel Madagaskars, Pic Boby, erwartet Reisende die Vielfalt Madagaskars auf ziemlich engem Raum. Weiter in Richtung Süden wird es trocken sowie unwirsch. Hierhier kommen nicht viele Reisende – wir möchten es Ihnen dennoch zeigen.

Die Stadt Fort Dauphin ist von drei Seiten mit Wasser eingeschlossen und hat ihren ganz eigenen Charme. Verschiedene Naturreservate zeigen den Dornenwald, Sukkulenten sowie eine ganz spezielle Flora und Fauna, die auf die Trockenheit hier ausgerichtet ist.


Reiserouten im Hochland und Süden Madagaskars

MG105 – Abgeschiedenheit in Madagaskars tiefem Süden
– MG107 – Erleben in den Farben Madagaskars
MG108 – Aktiv zwischen Andringitra und Ranomafana
MG115 – Madagaskars Südosten
MG128 – Madagaskar mit dem Drahtesel


Die Orte im Hochland und Süden Madagaskars

Antananarivo

Madagaskars Hauptstadt mit etwa 2 Mio. Einwohnern liegt auf vielen Hügeln und ist in mehreren Stufen gebaut, welche mit vielen Treppen miteinander verbunden sind. Die belebte und geschäftige Stadt bietet mit ihren engen Gassen, alten Kolonialhäusern, kleinen Geschäften sowie Cafes in Isoraka, bunten Gemüsemärkten sowie dem Piratenmuseum und einem Botanischen Garten einige sehenswerte Orte und Möglichkeiten für Reisende.

Antsirabe

Der Kurort Antsirabe liegt im hügeligen Hochland mit grünen Reisfeldern, roten Laterithäusern und inmitten fruchtbarem Vulkangebiet mit verschiedenen Obst- sowie Gemüsegärten. Zahlreiche Handwerksbetriebe, wie Edelsteinschleifer oder Kleinkünstler sind hier ansässig. Antsirabes Stadtbild ist geprägt durch die Missionare der Kolonialzeit: zahlreiche Kirchen ragen hier gen Himmel. Die Stadt liegt auf 1500 Metern Höhe und wird wegen ihrer kühlen Bergluft und Thermalquellen auch „das Vichy Madagaskars“ genannt.

Ranomafana

Dieser Nationalpark im Südosten Madagaskars liegt im Namorona Tal inmitten von Gewürzplantagen. Die Hügel sind mit üppiger Vegetation bedeckt – besonders mit den fächerförmigen „Bäumen der Reisenden“ und den riesigen Raphia oder Bastpalmen. Der Nationalpark grenzt an eines der seltenen intakten Primärwaldgebiete Madagaskars und ist ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber – bekannt für seine vielen verschiedenen Tier- sowie Pflanzenarten und eine einzigartige endemische Fauna und Flora, mit zahlreichen Vögeln, Reptilien, sowie Rotbauch- und Roststirn- und goldenen Bambuslemuren.

Fianarantsoa

Fianarantsoa gilt als die kleine Schwester Antananarivos und ist die zweitgrößte Stadt Madagaskars. Mit ihren vielen Kirchen und Klöstern ist sie eine Kopie der Hauptstadt und von breiten Teeplantagen, schön terrassierten Reisfeldern sowie von Weingärten umgeben.

Zugfahrt nach Manakara

Eine Fahrt mit dem «Dschungelexpress» vom Hochland (Fianarantsoa) hinab zur tropischen Ostküste ist ein ganz spezielles Erlebnis. In gemütlichem Tempo ruckelt der alte grüne Zug die steilen Serpentinen nach Manakara hinunter. Die Fahrt lässt viel Zeit, um die eindrückliche Landschaft mit Panorama- blicken, grünen Hügeln sowie Reisfeldern, Wasserfällen sowie Kaffee- und Bananenplantagen zu genießen. Auf der Strecke wird knapp 20 Mal in kleinen, abgelegenen Orten gehalten. Es braucht viel Geduld im Gepäck- denn wie lange der Zug letztlich unterwegs ist, ist nie sicher.

Ambalavao

Das Städtchen Ambalavao liegt südlich von Fianarantsoa, an der Grenze des Hochlands zur Steppenlandschaft. Der Ort ist bekannt für die traditionelle Herstellung des handgeschöpften Papiers „Antemoro“ aus Rinde, in das im Laufe der Verarbeitung getrocknete Blüten eingestreut werden. Diese Kunst ist ein Überbleibsel der arabischen Zivilisation auf Madagaskar.

In Ambalavao können Reisende auch ein Frauenprojekt für Seidenweberei besuchen. Ambalavao ist zudem Ausgangspunkt für Trekkingtouren und Ausflüge in den nahegelegenen Andringitra-Nationalpark. Nördlich von Ambalavao findet sich das kleine private Lemurenreservat ANJA. Hier haben Reisende die Gelegenheit den possierlichen sowie fotogenen Katta-Lemuren in ihrer natürlichen Umgebung sehr nahe zu kommen.

Andringitra Nationalpark

Für Madagassen und Besucher sind der landschaftlich vielseitige Nationalpark Andringitra sowie das angrenzende Tsaranoro-Tal mystische Orte von ruhiger, unberührter Natur. Wer Weite sowie Einsamkeit sucht, ist hier richtig. Die Andringitra-Bergkette markiert den Übergang zwischen dem grünen Hochland und trockenen Süden Madagaskars. Hier liegen Felsen verstreut wie mächtige Granitkugeln.

Der höchster Gipfel «Pic Boby» bietet mit seinen knapp 2700 Höhenmetern atemberaubende Ausblicke mit einem 360 Grad-Panorama. Reisende können die imposanten Landschaft auf schönen Trekkingtouren bis zu mehreren Tagen erkunden. Im Gebiet lassen sich gut Chamäleons sowie Lemuren, wie die Ringel- schwanz-Makis beobachten und zahlreiche endemische Pflanzen erkunden.

Ampefy

Der kleine Ort Ampefy liegt im zentralen Hochland etwa drei Stunden westlich von Antananarivo. In vulkanischer Umgebung am großen See Kavitha gelegen eignet sich Ampefy sehr gut für Spaziergänge durch die schöne Landschaft sowie entspannte Ausflüge. Besucher-Highlights sind der ca. 20 Meter hohe Wasserfall «Lilly » und der einzige „Geysir“ Madagaskars. Auch die Marienstatue am See Itasy ist ein beliebtes Ziel – sie markiert den geografischen Mittelpunkt der Insel. Rund um Ampefy wird Gemüse und Obst angebaut. Die Ernte sowie die Fische aus den Seen (vor allem Tilapia) werden zu ausgezeichneten Gerichten verarbeitet.

Der wenig befahrene, aber mittlerweile gut ausgebaute Weg zwischen Ampefy und Antsirabe ist als Straße der Ochsenkarren bekannt: sie durchfährt das rote gebirgige Hochland-Gebiet Madagaskars mit schönen Ausblicken. Gemüsestände, Reisfelder, Zebus sowie eben auch viele selbstgebaute Holzkarren in allerlei Ausführungen begegnen Reisenden auf dieser ruhigen Fahrt.

Ambositra

Ambositra liegt zwischen Antsirabe und Fianarantsoa. Die kleine Stadt ist bekannt für ihre Handwerker sowie die hervorragenden und beeindruckenden filigranen Holzschnitzarbeiten des Zafimaniry-Volksstammes, der in den Wäldern nahe Ambositra lebt. Auch Seidenverarbeitung ist in Ambositra angesiedelt. Wer nach einem authentischen hochwertigen Souvenir aus Madagaskar sucht, wird hier mit Sicherheit fündig. Auf einem Tagesausflug von Ambositra können auch einige Zafimaniry-Dörfer mit schönen verzierten Holzhäusern besucht werden.

Betafo

Betafo ist ein kleiner Hochlands-Ort der Merina, der etwa 20 Kilometer westlich von Antsirabe, an der Straße Richtung Morondava liegt. Die erste lutherische Kirche Madagaskars prägt das Stadtbild mit ihrer schönen Backsteinarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die Umgebung ist hügelig sowie vulkanisch, mit vielen Reisfeldern und kleinen Weilern mit den typischen roten Lehmhäusern. Hier können PRIORI-Reisende mit unserem Familienaufenthalt das madagassische Landleben hautnah erfahren. Bei Betafo finden sich zudem ein Wasserfall und alte Thermalquellen.

Fort Dauphin

Die Kleinstadt Fort Dauphin im äußersten Südosten Madagaskars liegt an einem der landschaftlich reizvollsten Küstenabschnitte der Insel. Sie wurde auf einer Halbinsel erbaut und ist auf drei Seiten vom Meer umschlossen. Hier gibt es komfortable Hotelanlagen sowie schöne Badebuchten, wie den Libanona-Strand. Außerhalb der Stadt liegt eine vielseitige Landschaft: von den grünen Ausläufern der östlichen Gebirgskette, über tropische Sumpfgebiete hin zu Trocken- und Dornenwald mit Didieraceen sowie Kakteen.

Berenty Reservat

Das private Berenty-Reservat  mit seinen lichten Galeriewäldern liegt am Ufer des angrenzenden Mandrare-Flusses, etwa zwei Stunden westlich von Fort Dauphin. Reisende finden hier bei Tages- sowie Nachtwanderungen einen guten Überblick über die faszinierende Tier- sowie Pflanzenwelt Madagaskars, sowie über die Kultur des örtlich ansässigen Antandroy-Stammes sowie die Sisalproduktion.


Preise

Bitte kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot. Da wir jede Reise individuell planen möchten wir Ihnen die für Sie passende Reise – mit gewünschten Transportmitteln, gewünschter Unterkunftskategorie sowie Verpflegungsoption anbieten.


Impressionen aus dem Hochland und Süden Madagaskars


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