Gaumenerlebnisse im Hochland

Leben, reisen, essen in Madagaskar

Ampefy im Hochland von Madagaskar Itasy Region See Vulkan„Madagaskar hat mehr  als ’nur‘ Fauna und Flora zu bieten! Die Kochtöpfe der einheimischen Frauen sind voller Überraschungen! Während dieser ruhigen Rundreise befassen wir uns mit der Gastronomie. Wir besuchen lokale Märkte und einen Kochkurs. Wir begutachten die Weinproduktion. Wir essen in simplen Buden und in Spitzenrestaurants.“

Route Kleingruppen-Reise PRIORI Kulinarische Reise Hochland MadagaskarRoute: Antananarivo – Ampefy – Antsirabe – Antananarivo – Anjozorobe – Antananarivo

Reisetermin:     29.03. – 12.04.2015

Dauer:                15 Tage

Preis:                  2950,00 € pro Person im Doppelzimmer

Leistungen:
– Flug hin- und zurück von D/ CH
– 13 Übernachtungen mit Frühstück
– alle Transporte in Madagaskar
– Kochkurs
– Eintritt ins Regenwaldreservat von Anjozorobe
– Deutschsprachige Reiseleitung

Programm:

Tag 1 Flug Schweiz – Paris – Antananarivo
Ankunft am späten Abend, Transfer ins Hotel.

Tag 2 Antananarivo
Wir beginnen unsere Gaumenerlebnisse mit einem gemeinsamen Einkaufbummel im bunten Treiben des Lebensmittelmarkts. Unser Kochlehrer begleitet und erklärt uns die vielen bekannten und unbekannten Früchte und Gemüsesorten, Hülsenfrüchte und Gewürze. Anschliessend werden wir gemeinsam ein dreigängiges Mittagsessen nach madagassischer Tradition zubereiten. Mithilfe ist erwünscht beim Kokosraspeln, Schneiden und brutzeln. Unsere erste madagassische Mahlzeit essen wir gemeinsam bei Gesprächen rund um die Küche Madagaskars.

Tag 3 Antananrivo – Ampefy
Jetzt startet unsere Rundreise durch das rote Hochland.  Bei unserem ersten Stopp im Lemurspark werden wir viele verschiedene Arten antreffen und die Möglichkeit haben, ein paar schöne Eindrücke für unser Fotoalbum festzu halten. Unterwegs gibt es einen Mittagsstopp bei einem der bekanntesten Hotelys (‘Freiluft-Restaurant‘) im Hochland. Hier gibt es traditionelles madagassisches Essen mit Zebufleisch, aber auch Tilapia. Dann fahren wir über weitsichtige Hügellandschaft in den hübschen Ort Ampefy.

Tag 4 -5 Ampefy
Im Hotel Kavita gibt es nicht nur Brot und Kaffee zum Frühstück, sondern sehr geschmackvolle Frühstücksvariationen, je nach Lust typisch madagassisch (Varysoa – Reissuppe) oder indisch (Eintopf mit Hackfleisch und Kartoffeln). Während unserem Aufenthalt in und rings um Ampefy haben wir die Möglichkeit, einen Geysir zu besichtigen und ein Projekt zu besuchen, das Gemüse trocknet. Wir gehen auch zur grossen Mariastatue, um unseren Blick von dort aus über den eindrucksvollen See und die dahinter liegenden Vulkanhügel schweifen zu lassen. Von dort ist es zwar ein etwas längerer Spaziergang zurück zum Hotel, aber durch kleine Weiler und die üppige Landschaft zu wandern, ist ein eindrucksvolles Erlebnis. So kommt man auch mit den Einheimischen in Kontakt, die sehr gerne einen kleinen ‘Schwatz‘ mit den Vazahas halten.

Tag 6 Ampefy – Antsirabe
Von Ampefy fahren wir nun über das Hochland Richtung Antsirabe und dies durch Dörfer und wunderschöne Landschaften. Unterwegs picknicken wir und halten dort an, wo der Gruppenkonsens sich einig ist. Wir erreichen Antsirabe am späten Nachmittag und am Abend werden wir köstlich verwöhnt mit einem Essen, das nicht nur dem Gaumen Freude macht, sondern auch ein Genuss für das Auge ist.

Tag 7 – 9 Antsirabe
In Antsirabe gibt es viel zu erkunden und zu erleben. Wir werden eine Käserei besuchen und einen Bauern kennenlernen, der seine Kuh durch einen Mikrokredit finanziert bekommen hat. Da die Madagassen wirklich alles von ihren Zebus benutzen, schauen wir auch bei einem Hersteller von Hornprodukten hinein. Auf einem Tagesausflug nach Betafo besuchen wir einen Reisbauerfamilie und besichtigen nicht nur ihre Felder, sondern essen auch mit ihr zusammen.
Antsirabe ist auch bekannt für die besten Weine des Landes und während dieser Tage werden wir diesen Wein nicht nur kosten, wir werden auch die Rebhaine besuchen,mit den Weinproduzenten sprechen und ihre Anlagen besuchen.
Antsirabe ohne Pousse-Pousse (Rikscha) ist nicht denkbar und eine Stadtrundfahrt mit diesem speziellen Transportmittel wird auch in unser Programm eingebaut. Für jene, die gerne eine Pousse-pousse mit nach Hause nehmen möchten, ist ein Besuch bei Mamy zu empfehlen. Er produziert Pousse-Pousse in Miniature und die passen viel besser im Gepäck als jene in Orginalgrösse.
Bei einem Stopp in einem Café haben wir die Qual der Wahl zwischen den vielen leckeren Süssigkeiten oder den würzigen einheimischen Käsesorten.

Tag 10 Antsirabe – Antananarivo
Wir fahren zurück in die Hauptstadt. Unterwegs machen wir Halt bei den Gemüseverkäufern, die der Strassen entlang ihre Waren dekorativ präsentieren. Unser Mittagessen nehmen wir in einem Restaurant aus der Kolonialzeit ein, das uns eine schmackhafte ländlich-koloniale französische Kost serviert.
Nach dem Mittag besuchen wir einen Familienbetrieb, der die allgegenwärtigen Aluminiumtöpfe produziert. Diese Töpfe aus Recycling-Aluminium werden in ganz Madagaskar benutzt, um mit Holz und Holzkohle Mahlzeiten zu kochen.
Vor Einbruch der Dunkelheit sind wir zurück in Antananarivo und bestaunen einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Tag 11 Antananarivo
Heute steht Süsses, Piraten und Mofo Gasy auf dem Tagesplan.
Wir beginnen den Tag mit einem Besuch bei einer lokalen Schokoladenfabrik. Eine Fabrik ist es nicht: es ist ein ganz kleiner Familienbetrieb, der aber eine ausgezeichnete schmackhafte Schokolade produziert.
Mittags gehen wir in ein sehr spezielles Restaurant, um auch hier die vielen Variationen eines Gaumenerlebnisses zu geniessen.
Anschliessend besuchen wir das Piratenmuseum und lernen gleichzeitig die Frauen von PRIORI zu kennen.

Tag 12 Antananarivo – Anjozorobe  -Antananarivo
Nach dem intensiven Tag in der hektischen Hauptstadt ruft jetzt der Urwald.
Wir fahren Richtung Nordosten und erreichen das Saha Forest Camp zum Mittagessen. Das mit komfortablen Zelten ausgerüstete Camp liegt inmitten vollkommener Natur. Vom Balkon aus sieht man nicht nur direkt in den dichtenRegenwald voller Grün, sondern man hört auch viele neue, schöne und spannende Töne.
Wer möchte, kann nach Einbruch der Dunkelheit eine Nachtwanderung machen, begleitet von einem lokalen Guide. Viele der Tiere, die hier leben, sind nachtaktiv und ‘viel einfacher‘ im Dunkeln zu finden.

Tag 13 Anjozorobe
Heute ist eine Wanderung im Wald und die Suche nach Lemuren und Chamäleons angesagt – oder relaxen. Zum Mittag und Nachtessen treffen wir uns im Hotelrestaurant und geniessen die sehr exellente Küche.  Im Saha Forest Camp arbeiten nur Menschen aus den umliegenden Dörfern und im Restaurant werden nur lokale Produkte verwendet. Die Leute nehmen hier auch Rücksicht auf die lokalen Fadys (Tabus) und benutzen aus diesem Grund kein Schweinefleisch und keine Zwiebeln für die Zubereitung ihrer Speisen.

Tag 14 Anjozorobe – Antananarivo – Flughafen
Heute ist es schon Zeit aufzubrechen und Richtung Flughafen zu fahren. Unterwegs machen wir einen Stopp in Talata Volonondry. Die landesweit bekannte Spezialität dieses Dorfes ist ‘Kubaravina‘, ein sehr leckerer Bananenkuchen, den es sich sehr lohnt zu probieren.
Zurück in Tana gibt es die Möglichkeit für eine letzte Shoppingrunde, speziell Gewürze und Vanille stehen hoch im Kurs als Geschenke für die Daheimgebliebenen. Anschliessend fahren wir ins Tageshotel und hier machen wir uns in aller Ruhe für den Heimflug parat. Bevor wir gemeinsam zum Flughafen fahren, kosten wir nochmals die madagassische Küche. Am Flughafen checken wir spätabends ein und geniessen noch ein letztes ‘Teeaschbee‘: dann wissen wir, was das ist und werden es fortan missen.

Tag 15 Veloma Madagasikara
Kurz nach Mitternacht startet der Flieger Richtung Europa und im Laufe des Nachmittags kommen wir alle im jeweiligen Anfangsflughafen wieder an.

Weitere Informationen in unserem Katalog Kleingruppenreisen 2015.

Print Friendly