Madagaskar: Blumenblüte La Mariée in Antalaha

Beispiel einer vergangenen Kleingruppenreise in Madagaskar
Madagaskar: Blumenblüte la Mariée und Vanille, 06. Mai – 21. Mai 2017

Reise nach La Mariée zur Blumeblüte und zur Vanille Madagaskars.
Reisezeit: Sa, 06. Mai – So, 21. Mai 2017

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Die Blume La Mariée

Die Blume La Mariée

Es geht in den grünen, fruchtbaren Nordosten Madagaskars, die Gewürzstube der Insel mit vielen Highlights. So blüht hier einmal im Jahr eine seltene Pflanze mit schneeweissen Blüten wie kleine Sterne. Im Schattendunkel des Tropenwaldes gleichen diese Blüten einer Fee aus feinem Sternenstaub. Die Pflanze ist wissenschaftlich noch nicht beschrieben. Ihre Entdeckerin hat sie «La Mariée» genannt: die Braut. Diese zerbrechliche Märchenbraut zeigt ihr Kleid nur gerade ein paar wenige Wochen im Mai und genau dann führt uns unsere Reise zu ihr. Auch zur Vanille, dem schwarzen Gold Madagaskars, bringt uns die Reise, ebenso wie zu ganz verschiedenen Landschaften dieser abgelegenen Region.


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Tag 1: Anreise
Nach einer angenehmen Reise mit Air France von der Schweiz über Paris landen wir am späten Abend in der Hauptstadt von Madagaskar, Antananarivo. Hier werden wir nach der Pass- und Visumskontrolle von unserem Fahrer begrüsst und direkt ins Hotel gebracht.

Tag 2: Antananarivo, die Stadt der Tausenden
Heute starten wir, je nachdem wie spät es am Vortag wurde, mit einem gemütlichen frühen oder späten Frühstück. Von der Hotelterrasse haben wir eine spektakuläre Aussicht über die Stadt, die wir heute besichtigen wollen.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt fahren wir Richtung Ambohimanga und schauen uns dort den berühmten Königshügel an. Wir picknicken im Freien und statt direkt ins Auto zu steigen gibt die Möglichkeit einen kleinen Spaziergang zu machen, bevor wir zurück in die Stadt fahren.

Tag 3: Über das Hochland an die nördliche Ostküste, SAVA
Je nach Flugplan fliegen wir heute im Laufe des Tages von Antananarivo nach Sambava an der Nordostküste von Madagaskar. Nach Ankunft in Sambava fahren wir weiter nach Antalaha und merken sofort, dass die Natur, die Architektur und auch die Menschen „anders sind“ als im Hochland. Die Weiterfahrt nach Antalaha dauert ungefähr 1 ½ Stunden, aber wir lassen uns Zeit und machen – wenn erwünscht – ein paar Fotostopps.
Angekommen in Antalaha machen wir einen Spaziergang durch die alte Kolonialstadt zum Strand und den Hafen. Es kann gut sein das wir beim Laufen plötzlich einen Hauch von Vanille riechen, weil wir jetzt wir wirklich in die Weltmonopole der Vanille gelandet sind: Überall gibt es Lagerhallen, die Vanille weiterverarbeiten.

Tag 4: Wir pflanzen ein Baum, Macolline, Antalaha
Nach dem Frühstück treffen wir uns mit Marie Helene vom Projekt Macolline. Sie erzählt uns von ihren Umwelt –und Lepraprojekten und zusammen mit Marie Helene dürfen wir in ihrem kleinen privaten Naturreservat einen Baum pflanzen. Macolline beherberget viele verschiedene bedrohte Bäume, verschieden Arten von Vanille, ein paar Arten von Tieren (keine Lemuren) und etwas ganz besonders, die Pflanze La Mariée (von der Wissenschaft neu entdeckt und im Mai in voller Blüte). Nach einem gemeinsamen Lunch gibt es am Nachmittag die Möglichkeit einen Stadtspaziergang zu machen und dabei eine kleine lokale Bäckerei zu besuchen.

Tag 5: Flussfahrt auf dem Fluss Ankavana
Heute begeben wir uns auf Abenteuerfahrt. Nach dem Frühstück fahren wir am Morgen schon früh los Richtung Sarahandrano. Den ersten Teil der Strecke fahren wir mit den Auto auf einer recht holprigen Strasse durch kleine Dörfer Richtung Landesinneres. Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt verabschieden wir uns von unserem Fahrer und machen unsere Reise weiter auf dem Wasser, besser gesagt in einem Boot auf dem Fluss Ankavanana. Nach ein paar Stunden Fahrt flussaufwärts (Dauer je nach Wasserstand) kommen wir zur Mittagszeit an unserem Ziel an. Hier wohnen wir in ein paar einfachen Bungalows direkt neben dem Dorf und werden die nächsten 1-2 Tage viel Neues lernen und entdecken, was so alles in einem kleinen Dorf passiert, das von Vanilleanbau lebt. Nach dem Mittag machen wir einen kleinen Dorfspaziergang und bekommen erste Eindrücke, wie es so sein kann, in einem kleinen Dorf weit weg von der modernen Zivilisation zu leben.

Tag 6: Vanille und was wir bis jetzt alles nicht über Vanille gewusst haben
Heute wird uns einer der Vanillespezialisten vor Ort über seine Arbeit erzählen und uns eine kurze Einführung in die Wissenschaft von gute Vanille geben. Wir werden mit ihm auf die Vanillefelder gehen und im Laufe des Tages erfahren, wie viel Arbeit hinter ein paar Vanilleschoten steckt, die wir zu Hause im Supermarkt finden. Wenn wir Glück haben dürfen wir am Abend nach einen gemütlichen Nachtessen einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern. Übernachtung im Dorf.

Tag 7: Flussfahrt zurück an die Küste
Früh am Morgen, direkt nach dem Frühstück, fahren wir mit dem Boot zurück Richtung Küste. Wenn der Wasserstand es erlaubt, fahren wir heute bis zur Flussmündung und können beim Aussteigen den indischen Ozean in Antalaha sehen und hören. Nachmittag zu freien Verfügung.

Tag 8: Die Küste entlang Richtung Cap Est
Mit dem Velo oder dem Auto machen wir uns heute Morgen los zu unserem nächsten Abenteuer. Wir fahren Richtung Süden nach Cap Est, wie der Ortsname schon sagt, der östlichste Punkt von Madagaskar. Unterwegs überqueren wir mit kleinen lokalen Fähren zwei Flussmündungen und merken, dass man wirklich keine grosse Fähren mit Motor braucht, um die Überquerungen zu machen.
Wir machen unterwegs verschiedene Stopps und werden je nach Fortbewegungsmittel im Laufe des Nachmittags an unserem Übernachtungsort ankommen. Übernachtung in kleinen sehr einfachen Bungalows.

Tag 9: Cap Est
Heute werden wir als Erstes den Leuchtturm von Cap Est besichtigen. Von Oben gibt es eine wunderschöne Aussicht Richtung Meer, der Küste entlang und Richtung Landdesinneres zum Masoala. Wenn das Wetter es zulässt werden wir heute am Nachmittag mit einen Boot zu einer kleinen Insel rausfahren und hier übernachten. Diese Insel war vor vielen Jahren auf der madagassischen Landkarte zu finden. Nach einem Zyklon war sie plötzlich verschwunden, bis sie vor wenigen Jahren aus dem Meer aufgestiegen ist. Wenn möglich, Übernachtung auf der kleinen Insel (in Zelten).

Tag 10: Zurück nach Antalaha
Nach einen frühen Frühstück, hoffentlich begleitet durch einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem Horizont, machen wir uns auf den Rückweg zum Festland und fahren anschliessend direkt mit dem Auto zurück nach Antalaha.
In Antalaha angekommen können wir in aller Ruhe unser Erlebtes der letzten Tage Revue passieren lassen und uns langsam auf das Hochland einstellen. Übernachtung Hotel Hazo Vola.

Tag 11:Antalaha – Tana
Je nach Flugplan sind wir vielleicht schon früh am Morgen unterwegs nach Sambava und zum Flughafen. Angekommen in Antananarivo haben wir hoffentlich Zeit für einen Besuch bei Tànana Mirana, einem Zentrum für gehörlose Kinder und Jugendliche in Antananarivo. Hotel Belvedere.

Tag 12: Auf Chamäleon und Lemurenjagd…
…aber nur mit der Kamera, ja das können wir in Andasibe machen. Wir fahren nach dem Frühstück Richtung Andasibe los, machen ein paar Stopps und Picknicken/Essen unterwegs. Angekommen in Andasibe besuchen wir einen kleinen privaten Park vom Hotel Vakona Lodge. Hier gibt es zusätzlich zu den Lemuren auch ein paar andere Tiere zu besichtigen. Hotel Andasibe

Tag 13: Der Schrei der Sifakas
Heute werden wir hoffentlich schon in der Früh, von den Schreien der Sifakas geweckt. Dies ist die grösste von allen Lemurenarten und wir wollen sie heute nicht nur hören, wir wollen sie auch ganz nahe sehen. Wir verbringen, je nach Reisegruppe und Wetter, zweimal einen halben, oder den ganzen Tag in einem Nationalpark. Diejenigen von uns, die am Abend immer noch mehr erleben möchten, haben die Möglichkeit vor dem Nachtessen zusammen mit einen lokalen Guide einen Nachtspaziergang zu machen. Hotel Andasibe.

Tag 14: Andasibe – Antananarivo.
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Antananarivo. Das Auto bleibt zu unserer Verfügung und wir haben Zeit, die Hauptstadt Madagaskars zu erkunden. Königspalast, Shopping, Cafes oder entspannt die Eindrücke der Reise verarbeiten…wir sind flexibel.

Tag 15: Antananarivo
Alles hat sein Ende, so auch unsere gemeinsame Entdeckungsreise in Madagaskar. Es gibt Zeit für eine letzte Shoppingrunde, bevor wir im Tageshotel unsere sieben Sachen packen müssen und uns nach einem gemeinsamen Abendessen zum Einchecken begeben. Nun ist unsere Reise in Madagaskar für diese Mal vorbei, aber jetzt beginnt eine neue Reise, die Heimreise, hoffentlich mit vielen schönen Erinnerungen an eine spannende, lehr- und abwechslungsreiche Zeit in einem Land mit vielen Facetten im Gepäck.

Tag 16: Rückreise
Abflug kurz nach Mitternacht. Direktflug nach Paris CDG und Rückreise in die Heimat.


Reisetermin
06.05 – 21.05.2017

Dauer
16 Tage / 15 Nächte

Gruppengrösse
3 – 8 Personen

Route
Antananarivo – (Sambava) – Antalaha – Sarahandrano – Antalaha – Cap Est – Antalaha – (Sambava) – Antananarivo – Andasibe – Antananarivo

Höhepunkte
– Exotische Pflanzen
– Vanille
– Urwald

Leistungen eingeschlossen
– Flug hin und zurück aus CH / D / A
– 15 Übernachtungen mit Frühstück
– alle Transporte in Madagaskar
– Binnenflüge Antananarivo – Sambava – Antananarivo
– Eintritt ins Regenwaldreservat von Andasibe
– Deutschsprachige Reiseleitung
– Tageszimmer vor dem Heimflug

Nicht eingeschlossen
– Visum (gratis bei bis zu 30 Tagen Aufenthalt, Stand Nov. 2014)
– Mittag- und Abendessen (ausser Sarahandrano: dort Vollpension)
– Einzelzimmerzuschlag
– Private Reiseversicherungen
– Trinkgelder
– Persönliche Auslagen

Anmeldeschluss
03.02.2017

Reiseleitung
PRIORI-Reiseleitung

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