Individuelle Reisen nach Madagaskar, Afrika und Asien

Als Reiseveranstalter organisieren wir für Sie einzigartige Reisen und Projekte – mit ausführlicher Beratung, immer individuell nach Ihren Vorstellungen, und nur dorthin, wo wir das «PRIORI-Reiseprinzip verwirklichen können:
Direktkontakte mit der Bevölkerung, Fairness und Nachhaltigkeit.


Titelbild Bildband Reise durch Madagaskar Stürtz Verlag, erschienen im Oktober 2014.In Madagaskar, unserer Heimat. Hier sind wir seit 20 Jahren aktiv und verwurzelt und mit einem Team direkt vor Ort.

Elefant Asien Sri Lanka PRIORI ReisenIn Asien – Sri Lanka und Myanmar.
Hier haben wir langjährige Reiseerfahrung und zuverlässige Partner.

Strand Varela Guinea-Bissau West-Afrika In Afrika – ÄthiopienGuinea Bissau und Kamerun.
Denn dieser Kontinent hat so viel zu bieten. Unsere lokalen Kontakte zeigen Ihnen, was.

 

Logo PRIORI Reisen LänderReisen wie unsere finden Sie in keinem der üblichen Prospekte.
Sie machen einen Kochkurs und besorgen die Waren morgens frisch auf dem Markt. Sie besuchen die Menschen zu Hause. Sie fahren mit den Einheimischen mit der Eisenbahn. Sie besuchen abgelegene Dörfer, die Sie in keinem Reiseführer finden, und verbringen Zeit mit den Einwohnern dort. Sie erkunden die Länder auf Trekking- oder Radtouren, mit Zelt, und abseits der Straßen.

“Es war für uns eine tolle, sehr beeindruckende Reise!
Super organisiert – man merkte (auch in Kontakt mit anderen Reisenden) die Profis!” Edda K.

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Meine Liebe zu "Dem Lied des Meeres"

Ich sitze draussen vor meinem Bungalow und lausche dem Meer zu. Jede kleine Welle, die auf den Strand zurollt, zaubert eine wohlbekannte schöne Melodie in meine Ohren und fühlt sich an wie Balsam für meine Seele. Manche kommen ganz leise an und andere zerschellen mit viel Kraft. Im selben Moment kommt der Nachtwächter vorbei. Er befindet sich gerade auf seinem Heimweg und wollte mir noch kurz einen schönen Tag wünschen. Als Nachtwächter hat er eine lange Nacht hinter sich, angefangen mit seiner Schicht um 18 Uhr abends, hat er erst jetzt, kurz nach 6 Uhr morgens, endlich seinen wohlverdienten Feierabend.
Die Wellen nehmen sich hingegen nie frei! Auch wenn es draussen auf dem Meer ganz still aussieht, kommen oder gehen sie ganz leise, so wie der Mond sie führt. 6 Stunden und 14 Minuten benötigt das Meer für die Flut und ein paar Minuten weniger für die Ebbe.
Hier auf der kleinen Insel Sainte Marie, an der Ostküste von Madagaskar, kann man die Gezeiten gut erkennen und auch gleichzeitig schön beobachten, wie die Menschen diese Meereszyklen in ihr eigenes Leben einbauen. Bei Ebbe gehen die Menschen an den Strand und suchen nach etwas Essbarem. Kinder stöbern meistens nach Krustentieren, die Erwachsenen hingegen, welche kein eigenes Boot besitzen, versuchen mit ihren Fischernetzen alleine oder zu zweit ihre Beute im Wasser zu ergattern. Ob auch diese «dem Lied des Meeres» während ihrer Arbeit lauschen, so wie ich es gerade tue oder haben sie sich bereits so sehr an diesen wundervollen Ton gewöhnt, dass sie ihn wohlmöglich gar nicht mehr wahrnehmen?
Ich glaube sie hören das Meer immer noch, aber anders als ich!
Für die Einheimischen scheint dieser Ton mehr wie ein Botschafter zu sein, der Mitteilungen an sie weitergibt, aber auch gleichzeitig wie ein Ratgeber, der ihnen erzählt, was sie an diesem Tag tun können und was nicht. Ist die Melodie des Meeres zu stark, wird es keinen Ausflug geben, um mit den kleinen Pirogen Fische zu fangen und spielt sie ganz leise, können sie ohne Bedenken ihre Kinder an den Strand schicken, um nach Muscheln und Krabben zu suchen.
Könnte es auch so sein, dass die Gezeiten das Leben der Einheimischen entschleunigt? Ich glaube schon, dass es so ist! Niemand kann die Gezeiten des Meeres steuern oder beeinflussen, daher muss der Mensch sie so nutzen wie sie fallen. Eventuell ist auch das genau der Grund, warum die Menschen hier entlang der Küste einen besonders ruhigen Lebensstil pflegen, welcher uns Touristen immer wieder so besonders gut gefällt. «Mora mora, langsam, langsam» ist eine der ersten Wörter und Philosophien, die einem in Madagaskar beigebracht werden.

Im nächsten Moment komme ich raus aus meinen Gedanken und beobachte den Horizont. Dort erkenne ich viele kleine Fischerboote, zugleich stellt sich mir die Frage, ob es die Fischer sind, die bereits bei Sonnenaufgang rausgefahren sind, um etwas zu fangen oder gehören diese Boote zu denen, die gestern Abend bereits mit Lampions das Festland verlassen haben?
Am Abend breitet sich oft ein regelrechtes Lichtermeer draussen in der Dunkelheit des Meeres aus. Viele Fischer versuchen ihr Glück, mit dem Licht der Lampions Fische anzulocken und diese mit ihren Netzten zu fangen. Dieser Trick scheint aufzugehen, denn nachts gibt es so viele Lichter auf dem Meer, dass es für uns Touristen manchmal so ausschaut, als ob dieses Schauspiel nur ganz alleine für uns arrangiert würde. Diese tanzenden Lichter kombiniert mit dem leisen Meeresrauschen wirken wie ein harmonisch, beruhigendes, gut abgestimmtes Musikstück auf mich...
Versteht ihr nun, warum ich das Lied des Meeres so sehr liebe?

Gedanken an einen frühen Morgen auf der Insel Sainte Marie, Madagaskar.
Ellen
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In diesem Inselstaat ist Ungeduld unhöflich

Hier läuft nichts ohne "fady". Madagaskar ist ein tropischer Inselstaat voller Tabus. Für Besucher ist es wichtig diese Verbote der Ahnen zu respektieren. Typisches, Rekordverdächtiges, Skurriles.

Die Traditionen
Hier läuft nichts ohne "fady". Madagaskar ist ein tropischer Inselstaat voller seltsamer Tabus, daran hat auch die französische Kolonialzeit bis 1960 nichts geändert.

Morgenstimmung vor dem Strand von Ankify, Madagaskar

Foto: Getty Images/imageBROKER RF

Morgenstimmung vor dem Strand von Ankify, Madagaskar

Ahnenverehrung gehört für nahezu alle Madagassen zu ihrer Religion. Für Besucher ist es deshalb wichtig, diese "fadys", die Verbote der Ahnen, zu respektieren.

So ist es besser, auf nichts und niemanden mit dem Finger zu zeigen. Besser mit der Faust in die Richtung deuten. Mancherorts sind auch Zwiebeln, Knoblauch und Erdnüsse tabu. Und was hilft als Entschuldigung? Sagen Sie "aza fady" – übersetzt: "Möge es für mich nicht tabu sein."

www.welt.de/reise/Fern/article157630977/In-diesem-Inselstaat-ist-Ungeduld-unhoeflich.html
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Interessantere Käsereisen nach Madagaskar mit

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Interessantere Schokoladenreisen nach Madagaskar mit

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Camping während einer Flussfahrt in Madagaskar

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